Esst ihr auch so gerne Eis und, wenn ja, welche ist eure Lieblingssorte? Bevorzugt ihr Klassiker wie Vanille, Erdbeere, Schokolade oder eher ausgefallenere Eissorten? Habt ihr schon einmal Rosen-Eis probiert?
Obgleich es reihum Eisgeschäfte mit unzähligen Eissorten gibt, ist Rosen-Eis immer noch eine Rarität. Eine nicht alltägliche Sorte, dafür mit außergewöhnlichem Geschmack.
Weil Experimentieren mit verschiedenen Aromen und Früchten jede Menge Spaß macht und ich zudem die Inhaltsstoffe kenne, mache ich Eis mittlerweile selber! Letzten Sommer habe ich ein betörend duftendes Rosen-Eis mit frischen Rosenblüten zubereitet, jetzt ein cremiges Eis auf Vanillebasis mit Rosensirup bzw. Rosenwasser. Rosen-Eis ist keinesfalls nur für besondere Anlässe oder ausschließlich für Rosenliebhaber+innen attraktiv!


Rosen-Eis mit Rosensirup oder Rosenwasser
Als Basis für das Rosen-Eis habe ich die gleichen Zutaten wie für Vanilleeis verwendet. Durch den kräftig roten, selbst gemachten Rosensirup wird das Eis dezent rosa gefärbt und erhält den charakteristischen Rosengeschmack. Bei Verwendung von Rosenwasser anstelle von Rosensirup, muss – sofern man rosa Eis produzieren will – mit natürlicher Lebensmittelfarbe nachgeholfen werden.
Lust auf mehr Rosen-Eis, Ice-Pops, Frosé oder Slushy? Dann klickt auf den älteren Blogpost „Heiß! Eis & more“ oder auf die Eis-Seite. Kalorienarme Eis-Rezepte für Kaffee-Eis oder fruchtiges Sorbet findet ihr auf der Leicht&süß-Seite.


Rosen-Eis: Zubereitung mit der Eismaschine und ohne
Überaus cremiges Eis, aber auch köstliches Fruchtsorbet oder Frozen Yoghurt bekommt man im Handumdrehen mit einer Eismaschine (unbezahlte Werbung). Auch wenn sie bei mir nur im Sommer zum Einsatz kommt, möchte ich sie nicht missen. Sie hat sich bereits mehr als bezahlt gemacht. Nur bei selbst gemachtem Eis weiß man, welche Zutaten drinnen sind.
Wer keine Eismaschine besitzt, kann die sehr kalte Masse auch mit dem Mixer cremig aufschlagen und in eine Box zum Tiefkühlen füllen. Dabei sollte das Eis allerdings halbstündlich aus dem Gefrierfach genommen und mit einer Gabel durchgerührt werden, damit es nicht zu stark kristallisiert.


Rose des Monats August: Geoff Hamilton
Im Hochsommer und heuer im Besonderen ist trotz lang anhaltender Hitze bei der Blühfreudigkeit vor allem auf die englischen Rosen Verlass. Wenngleich auch ihre Blüten in der Sonne rasch welken bzw. eintrocknen, so öffnet die – von David Austin 1997 gezüchtete – Strauchrose Geoff Hamilton täglich neue zartrosa Blüten. Diese sind zunächst schalenförmig, bilden später eine Blütenrosette und verblassen zum Rand hin zunehmend, wodurch das Zentrum einen besonders schönen Rosa-Ton entwickelt. Sie hat einen dezenten Duft nach Äpfeln.
Eine Blüte der Geoff Hamilton ziert die Eisbox, welche ich mit Rosenpapier selbst beklebt habe, während im Schälchen dahinter moderne Edelrosenblüten stecken.







































































Tja. Zu groß ist die Punschtorte bei uns nie. Wenn mein Mann, Sohn und mein Vater ihre Stücke selber abschneiden, schrumpft die Torte gleich auf die Hälfte …













Ich liebe Rosen und ich liebe es zu backen, daher habe ich auch meinen Blog 
Die Crème Frangipane, auch Frangipani-Creme, mit Pistazien ist so lecker, dass ich mich beherrschen musste, sie nicht schon vor dem Füllen der Blüten-Tarte zu vernaschen. Meist beinhaltet eine Frangipane Marzipan oder Amaretto und Mehl. Ich habe beides gegen Mandel- und Pistazienmehl getauscht. Das Pistazienmehl habe ich selbst gemahlen. Aus ungesalzenen Pistazien, versteht sich. Weitere Zutaten: Zucker, weiche Butter und ein Eigelb. Alles einmal mit dem Löffel durchgerührt und fertig.
Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel … Sie sind für meine Backwerke meist farbgebend. Sobald es aber frische Brombeeren und Heidelbeeren am Markt gibt und im Garten Gänseblümchen zu finden sind, gibt es eine Tarte blue, eine Gänseblümchenwiese auf blauen Beeren.
Die weiße Tarte entfaltet ihre Größe erst beim Genießen. Die zarte Füllung aus weißer Schokolade und Frischkäse, aromatisiert mit Orangen- und Limettenzesten schmilzt am Gaumen. Sie ist bei mir eine Winter-Tarte – weiß wie ein Schneefeld, das ich dann mit Eiskristall- und Schneeflocken-Keksen dekoriere.
Kein Karten-, sondern ein Zusammenspiel aus schwarzer Tarte und roten Beeren. Der dunkle Boden dieser Tarte ist aus Oreo-Keksen, die Füllung eine weiße Frischkäse-Creme mit geschmacksgebender Zitrusschale. Nahezu schwarz ist auch die Dekoration aus Heidelbeergelee, rot die Blüten und Beeren. Stilvoll serviert in Begleitung von dunkelroten Rosen!


Weiße Schokolade erfordert etwas Geschick. Sie darf beim Schmelzen nicht heiß werden, damit sie nicht gerinnt. Ich nehme fürs Wasserbad daher nur heißes Wasser aus der Leitung und koche es nicht auf. Die weiteren Zutaten werden im lippenwarmen Zustand untergehoben.
Löffel für Löffel eine kleine Sünde. Somit das perfekte Dessert für einen romantischen Abend zu Zweit.

















Zur Abwechslung mische ich gerne auch etwas Lebensmittelfarbe oder Kakaopulver in die Baisermasse. Zweifarbige Baiser entstehen, indem man die Gel-Lebensmittelfarbe streifenförmig im Inneren des Spritzbeutels von unten nach oben aufzieht, danach die weiße Masse vorsichtig einfüllt und sie mit einer Lochtülle aufs Blech spritzt.s Auge isst ja bekanntlich mit! Das ist nicht bloß eine Redensart. Eine entsprechende Form sollten die Baiserchen schon haben. Für glatte Baisertuffs verwende ich eine runde Lochtülle mit großer Öffnung, für die zweifarbigen Tuffs oder bunten Baiserringe eine Sterntülle. Pavlovas streiche ich mit einer Teigspatel kreisrund aufs Backblech.

Und zu besonderen Anlässen gibt es eine Pavlova. Einmal ist sie zartrosa, ein anderes Mal Red Velvet. Mal serviere ich sie nur mit Obers, mal mit einer Fülle an Früchten und Fruchtsauce. Ich freue mich schon wieder auf die Kirschenzeit. Pavlova mit Kirschen und Fruchtsauce – mein absoluter Favorit!