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Punschkrapferl-Cake-Pops (nicht) nur für Mädls

Diese Punschkrapferl-Cake-Pops habe ich für fröhliche Mädlsrunden kreiert. Lachen, tratschen, ein Glas Sekt oder zwei und eine kleine Nascherei … Derzeit ist Feiern aber nur in kleinstem Rahmen angebracht, umso willkommener sind diese „beschwipsten“ rosa Dinger. Die Mini-Kuchen am Stiel aus Kuchenresten mit Überzug aus Punschglasur oder rosa Schokolade sind kräftig mit Rum getränkt. Aufgrund des Alkoholgehalts sind diese Cake-Pops keine Sweets für Kinder! Obgleich sie mit den rosa Zuckerperlen und dem Konfetti-Streudekor geradezu wie ein Kleinmädchentraum aussehen.

Rezept Punschkrapferl-Cake-Pops hier downloaden.

Cake-Pops mit unterschiedlichem Dekor (Buntzucker, weißen Herzen, rosa-bronzefarbenen Streuseln, rosa Perlen) in einer mit grünem Moos bedeckten Keramikschale eingesteckt, davor eine durchsichtige rosa Masche und zwei kleine Porzellantäubchen

Cake-Pops als Mitbringsel oder essbare Tischdeko

Ob in Kugel- oder Herzform, Cake-Pops sind schnelle und dekorative Desserts zu Geburtstagen, kleine Überraschungen zum Valentinstag oder Muttertag und – in Cellophan verpackt mit rosa Schleife – das perfekte Mitbringsel für Freundinnen. In einer hübschen Keramikschale – mit Steckschwamm und etwas Moos darüber –, sind sie auch eine farbenfrohe und essbare Tischdekoration. Da ist Zurückhaltung gefragt, wenn einem bei der Vorspeise das Dessert bereits anlächelt.

Acht kugelförmige rosa Cak-Pops eingesteckt in eine moosbedeckte cremefarbene, mandelförmige Keramikblumenschale, dahinter grüne Heidelbeerzweige
Acht rosa Kuchen-Lollis mit unterschiedlich buntem Dekor in einer moosbedeckten Keramikschale, daneben lila Tulpen und Heidlbeerkraut

Cake-Pops mit Punschmasse

Die Punschkrapferl-Cake-Pops enthalten eine Menge Rum, das macht sie partytauglich. Irgendwann muss Feiern mit Freunden ja wieder möglich sein! Ich freue mich schon so auf den Sommer …
Weil Cake-Pops auch bei Kindern beliebt sind, kann das Rezept natürlich abgewandelt werden. Einfach den Rum durch Fruchtsaft ersetzen. Die Kuchenbrösel können auch mit Frischkäse und etwas Zucker zu einer cremigen Masse vermengt werden. Wichtig ist, dass die Masse gut formbar ist. Nicht zu weich, sonst fallen sie von den Stielen, aber auch nicht zu fest oder zu trocken.
Durch den kompakten Überzug sind Cake-Pops – im Kühlschrank – gut haltbar und bleiben auch supersaftig.

Helle Biskuitreste in einer Glasschüssel, daneben eine Schüssel mit fertiger brauner Punschmasse
Links herzförmig gebackene Cake-Pops auf Holzstäbchen in einem Keramik-Becher stehend – bereit zum Verzieren; rechts daneben die getunkten und mit rosa Zuckerperlen und rosa Dekoherz-Streuseln dekorierten fertigen Herz-Cake-Pops in einer kleinen rosa Vase, dahinter ein Blumengesteck in einer pinkfarbenen gestrickten Box

Kugeln oder Herzen am Stiel

Wer einen Cake-Pop-Maker oder eine Cake-Pop-Silikonform besitzt, kann auch die frisch gebackenen Kuchen-Kugeln aus Sand-, Biskuit- oder Schokokuchenteig mit Rum tränken. Allerdings sollte die Oberfläche vor dem Überziehen mit Schokolade oder Zuckerguss etwas antrocknen.
Ich habe mir vor Jahren eine Birkmann Silikonbackform für herzförmige Cake-Pops zugelegt. Diese verwende ich auch für Herzkekse, Ice-Pops und Schokopralinen. Ich liebe Küchenutensilien mit Mehrwert.
Zum Festwerden der Cake-Pop-Glasur gibt es zahlreiche Ständer im Angebot. Es reicht aber auch ein Stück Styropor oder ein Blumensteckschwamm. Vielleicht steht noch wo ein altes, vertrocknetes Gesteck herum. Blumen raus, ein Stück Alufolie darüber und fertig ist eine Halterung, die auch gleich zum Servieren verwendet werden kann.

Acht rosa Cake-Pops in moosbedeckter Keramikschale, davor ein kleiner herzförmiger Keramikteller in weiß mit zartem grauem Rand, darauf ein halbierter Cake-Pop mit rosa Schleife. Die braune Punschfüllung ist sichtbar

Alles Liebe, eure sugar&rose.

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke aus der Küche: Glühweingelee & selbst gemachter Punsch

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten erneut die Suche nach passenden Geschenken. Etwas Persönliches soll es sein. Kreativ und am besten selbst gemacht. Geschenke aus meiner Küche kommen übers Jahr bei Freundinnen und Kolleginnen stets gut an. Kekse, kleine Kuchen im Glas, Granola, Pralinen oder Likör beispielsweise.
Langsam ist es an der Zeit, dass ich mich festlege. Nur mehr eine Woche bis zum großen Fest.
Da flattert eine Anfrage zu meinen mit Glühweingelee gefüllten Hanfkeksen herein: „Wo bekommt man Glühweingelee?“
Das ist es! Heuer werden meine Freunde mit einem Gläschen Glühweingelee beschenkt.

Glühweingelee

Aus Rotwein, frisch gepresstem Orangensaft und Glühweingewürz bereite ich das Glühweingelee nach der klassischen 1:1 Marmelade-Einkochmethode zu. Mit Gelfix und mit braunem Rohrohrzucker. Es schmeckt reichlich süß. Obgleich der braune Zucker dem Gelee einen wunderbaren karamelligen Geschmack verleiht.
Bei der zweiten Tranche reduziere ich den Zucker mit der 2:1 Methode. Fazit: Das süße Gelee wird etwas fester. Es passt gut zu Rotkraut, Wildgerichten oder Käse. Das zuckerreduzierte ist ein wenig flüssiger, aber dennoch schön geliert. Zum Frühstückskipferl oder auf gebuttertem Toast … Perfekt! Hicks! 😉

Glühweingelee

Verpacken & Verschenken: ein handgeschriebenes Schildchen anhängen, vielleicht mit einer kleinen Info zur Verwendung: „Schmeckt köstlich auf Buttertoast oder zu Wildgerichten und Käse.“ Kleine Sternchen auf dem Deckel kleben. Die Gläser mit einem weißen Stift beschriften. Oder zusammen mit einer Zimtstange, einer Sternanisblüte und Glühweingewürzen in ein Stoffsäckchen stecken …
… und an die Liebsten verteilen. 

Glühwein & Punsch

Ich liebe Glühwein und auch Punsch. Aber nur meinen selbst gemachten. Bei den zahlreichen Weihnachtsmärkten in der Stadt gibt es natürlich auch die eine oder andere Ausnahme. Aber in der Regel sind die Heißgetränke furchtbar überzuckert. Ich verstehe nicht, warum man die Zuckermenge nicht selbst bestimmen kann.
Also braue ich mir das wärmende Weihnachtsgetränk selber. Ist ja wirklich keine Hexerei. Mein allerliebstes Punschrezept mit Schwarztee, Rotwein und frischem Orangensaft findet ihr hier. Wie man roten Glühwein zubereitet, hier.

Heiß in Flaschen abgefüllt, hält Punsch einige Tage im Kühlschrank. Ich bringe zu Weihnachtsbesuchen gerne ein Fläschchen selbst gemachten Punsch mit. Einmal kurz aufgekocht schmeckt er wie frisch zubereitet.
Hier noch ein „heißer“ Tipp: Jeweils eine Sternanisblüte mit 60%igem Rum tränken und anzünden. Flambierte Getränke begeistern Jung und Alt gleichermaßen und stets aufs Neue.

Rezept Glühweingelee hier downloaden.

DIY-Badepralinen mit Rosenöl

Badepralinen oder Badebomben sind ein wahres Vergnügen. Entspannung und Spaß zu gleichen Teilen. Sie sprudeln, schäumen und blubbern im Wasser und verbreiten einen herrlichen Duft. Baden inmitten von schwimmenden Rosenblüten. Wer tut sich nicht gerne selber was Gutes?
Badepralinen kann man ganz einfach und preiswert selber machen. Momentan gibt es ausreichend Rosen im Garten. Die Blüten sind bei den Temperaturen in Kürze getrocknet.

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Badepralinen einfach selber machen

Was zur Badepralinen-Herstellung benötigt wird, ist recht einfach. Die Basis bilden Natron, Stärke und Zitronensäure. Das gibt es alles im Drogerie- oder Supermarkt. Die Rosenblüten sammle ich selbst und trockne sie auf Vorrat.
Das echte Rosenöl habe ich von meiner Rosenreise aus Bulgarien mitgebracht. Ätherische Öle sind relativ teuer, allerdings benötigt man nur sehr geringe Mengen. Sheabutter und Kokosbutter gibt es in Apotheken und Drogeriemärkten, können aber auch durch Kokosöl ersetzt werden. Ich empfehle hier die etwas teureren Bioprodukte, kommen sie doch direkt mit unsere Haut in Kontakt.
Damit in der Badewanne keine unschönen Fettaugen schwimmen, gebe ich etwas Lecithin als Emulgator dazu. Muss aber nicht sein. Sämtliche Zutaten für die selbst gemachten Kosmetikprodukte kaufe ich in der Kosmetikmacherei in Wien/Laudongasse mit eigenem Onlineshop.

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Inhaltsstoffe

Wer weiß nicht gerne, was in Badezusätzen drinnen ist bzw. möchte keine künstlichen Zusatzstoffe oder allzu chemische Zusätze an seine Haut lassen? – Die selbst gemachten Badekugeln beinhalten nichts anderes als die trockenen Zutaten Natron, Stärke und Zitronensäure sowie flüssige Körperbutter oder ein gutes Öl (wie Jojoba, Kokos, Mandel oder Oliven). Dazu kommen einige Tropfen ätherisches Öl und Blüten oder Kräuter (Rosmarin, Lavendel, Ringelblumen oder ein Blütenmix). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gewürze wie Zimt oder Orangen sind möglich. Wer den Bomben eine besondere Farbe geben möchte und keine Seifen- oder Lebensmittelfarbe verwenden will, kann sie mit getrockneten pulverisierten Beeren färben.
Variantenreiche Möglichkeiten auch bei der Form: kugel- oder herzförmig oder in Blütenformen, Minigugelhupf- oder Pralinenförmchen gedrückt … Silikonformen sind besonders gut geeignet, da man die Dinger nach dem Trocknen leicht herausdrücken kann. Hartplastik- oder Metallformen sollte man mit Klarsichtfolie auslegen oder sie mit Backtrennspray einsprühen.

Zutatenmengen und Zubereitungstipps für die Badepralinen findet ihr
hier als PDF zum Downloaden.

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Verpacken und verschenken

Ob als Mitbringsel oder Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk – Badezusätze sind immer willkommen. Sie können in größeren Mengen zubereitet werden und sind je nach Ölart auch relativ lange haltbar. Durch die Zugabe von Sheabutter oder Kokosöl sind die Badepralinen nicht so zerbrechlich und man kann entsprechend fragile Formen fertigen.

Und schließlich noch hübsch verpacken! Ich setze sie gerne in Papierförmchen und schiebe je eine Badebombe oder Badepraline zusammen mit einigen getrockneten Rosenblüten in zarte Organzabeutelchen. Diese sammle ich bei Modeschmuck-Käufen. Es gibt sie auch in der Kosmetikmacherei oder in Bastelgeschäften.
An die Verpackung kommt ein Kärtchen mit Herstellungsdatum und Zutaten. So wissen auch die Beschenkten, dass die Badepralinen aus hautfreundlichen Zutaten hergestellt sind.

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Rosenherz

Ab ins sprudelnde Vergnügen

Also nichts wie los! Badepraline ins Wasser geben und losblubbern … Sie sprudeln und schäumen fantastisch. Ein Badeerlebnis der besonderen Art: Baden in Rosenblüten mit dem Duft von Rosenöl, pflegender Sheabutter … Was braucht es mehr?