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Last-Minute-Weihnachtsgeschenke aus der Küche: Glühweingelee & selbst gemachter Punsch

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten erneut die Suche nach passenden Geschenken. Etwas Persönliches soll es sein. Kreativ und am besten selbst gemacht. Geschenke aus meiner Küche kommen übers Jahr bei Freundinnen und Kolleginnen stets gut an. Kekse, kleine Kuchen im Glas, Granola, Pralinen oder Likör beispielsweise.
Langsam ist es an der Zeit, dass ich mich festlege. Nur mehr eine Woche bis zum großen Fest.
Da flattert eine Anfrage zu meinen mit Glühweingelee gefüllten Hanfkeksen herein: „Wo bekommt man Glühweingelee?“
Das ist es! Heuer werden meine Freunde mit einem Gläschen Glühweingelee beschenkt.

Glühweingelee

Aus Rotwein, frisch gepresstem Orangensaft und Glühweingewürz bereite ich das Glühweingelee nach der klassischen 1:1 Marmelade-Einkochmethode zu. Mit Gelfix und mit braunem Rohrohrzucker. Es schmeckt reichlich süß. Obgleich der braune Zucker dem Gelee einen wunderbaren karamelligen Geschmack verleiht.
Bei der zweiten Tranche reduziere ich den Zucker mit der 2:1 Methode. Fazit: Das süße Gelee wird etwas fester. Es passt gut zu Rotkraut, Wildgerichten oder Käse. Das zuckerreduzierte ist ein wenig flüssiger, aber dennoch schön geliert. Zum Frühstückskipferl oder auf gebuttertem Toast … Perfekt! Hicks! 😉

Glühweingelee

Verpacken & Verschenken: ein handgeschriebenes Schildchen anhängen, vielleicht mit einer kleinen Info zur Verwendung: „Schmeckt köstlich auf Buttertoast oder zu Wildgerichten und Käse.“ Kleine Sternchen auf dem Deckel kleben. Die Gläser mit einem weißen Stift beschriften. Oder zusammen mit einer Zimtstange, einer Sternanisblüte und Glühweingewürzen in ein Stoffsäckchen stecken …
… und an die Liebsten verteilen. 

Glühwein & Punsch

Ich liebe Glühwein und auch Punsch. Aber nur meinen selbst gemachten. Bei den zahlreichen Weihnachtsmärkten in der Stadt gibt es natürlich auch die eine oder andere Ausnahme. Aber in der Regel sind die Heißgetränke furchtbar überzuckert. Ich verstehe nicht, warum man die Zuckermenge nicht selbst bestimmen kann.
Also braue ich mir das wärmende Weihnachtsgetränk selber. Ist ja wirklich keine Hexerei. Mein allerliebstes Punschrezept mit Schwarztee, Rotwein und frischem Orangensaft findet ihr hier. Wie man roten Glühwein zubereitet, hier.

Heiß in Flaschen abgefüllt, hält Punsch einige Tage im Kühlschrank. Ich bringe zu Weihnachtsbesuchen gerne ein Fläschchen selbst gemachten Punsch mit. Einmal kurz aufgekocht schmeckt er wie frisch zubereitet.
Hier noch ein „heißer“ Tipp: Jeweils eine Sternanisblüte mit 60%igem Rum tränken und anzünden. Flambierte Getränke begeistern Jung und Alt gleichermaßen und stets aufs Neue.

Rezept Glühweingelee hier downloaden.

DIY-Badepralinen mit Rosenöl

Badepralinen oder Badebomben sind ein wahres Vergnügen. Entspannung und Spaß zu gleichen Teilen. Sie sprudeln, schäumen und blubbern im Wasser und verbreiten einen herrlichen Duft. Baden inmitten von schwimmenden Rosenblüten. Wer tut sich nicht gerne selber was Gutes?
Badepralinen kann man ganz einfach und preiswert selber machen. Momentan gibt es ausreichend Rosen im Garten. Die Blüten sind bei den Temperaturen in Kürze getrocknet.

Badebomben1

Badepralinen einfach selber machen

Was zur Badepralinen-Herstellung benötigt wird, ist recht einfach. Die Basis bilden Natron, Stärke und Zitronensäure. Das gibt es alles im Drogerie- oder Supermarkt. Die Rosenblüten sammle ich selbst und trockne sie auf Vorrat.
Das echte Rosenöl habe ich von meiner Rosenreise aus Bulgarien mitgebracht. Ätherische Öle sind relativ teuer, allerdings benötigt man nur sehr geringe Mengen. Sheabutter und Kokosbutter gibt es in Apotheken und Drogeriemärkten, können aber auch durch Kokosöl ersetzt werden. Ich empfehle hier die etwas teureren Bioprodukte, kommen sie doch direkt mit unsere Haut in Kontakt.
Damit in der Badewanne keine unschönen Fettaugen schwimmen, gebe ich etwas Lecithin als Emulgator dazu. Muss aber nicht sein. Sämtliche Zutaten für die selbst gemachten Kosmetikprodukte kaufe ich in der Kosmetikmacherei in Wien/Laudongasse mit eigenem Onlineshop.

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Inhaltsstoffe

Wer weiß nicht gerne, was in Badezusätzen drinnen ist bzw. möchte keine künstlichen Zusatzstoffe oder allzu chemische Zusätze an seine Haut lassen? – Die selbst gemachten Badekugeln beinhalten nichts anderes als die trockenen Zutaten Natron, Stärke und Zitronensäure sowie flüssige Körperbutter oder ein gutes Öl (wie Jojoba, Kokos, Mandel oder Oliven). Dazu kommen einige Tropfen ätherisches Öl und Blüten oder Kräuter (Rosmarin, Lavendel, Ringelblumen oder ein Blütenmix). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gewürze wie Zimt oder Orangen sind möglich. Wer den Bomben eine besondere Farbe geben möchte und keine Seifen- oder Lebensmittelfarbe verwenden will, kann sie mit getrockneten pulverisierten Beeren färben.
Variantenreiche Möglichkeiten auch bei der Form: kugel- oder herzförmig oder in Blütenformen, Minigugelhupf- oder Pralinenförmchen gedrückt … Silikonformen sind besonders gut geeignet, da man die Dinger nach dem Trocknen leicht herausdrücken kann. Hartplastik- oder Metallformen sollte man mit Klarsichtfolie auslegen oder sie mit Backtrennspray einsprühen.

Zutatenmengen und Zubereitungstipps für die Badepralinen findet ihr
hier als PDF zum Downloaden.

Badebomben-2.jpg

Verpacken und verschenken

Ob als Mitbringsel oder Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk – Badezusätze sind immer willkommen. Sie können in größeren Mengen zubereitet werden und sind je nach Ölart auch relativ lange haltbar. Durch die Zugabe von Sheabutter oder Kokosöl sind die Badepralinen nicht so zerbrechlich und man kann entsprechend fragile Formen fertigen.

Und schließlich noch hübsch verpacken! Ich setze sie gerne in Papierförmchen und schiebe je eine Badebombe oder Badepraline zusammen mit einigen getrockneten Rosenblüten in zarte Organzabeutelchen. Diese sammle ich bei Modeschmuck-Käufen. Es gibt sie auch in der Kosmetikmacherei oder in Bastelgeschäften.
An die Verpackung kommt ein Kärtchen mit Herstellungsdatum und Zutaten. So wissen auch die Beschenkten, dass die Badepralinen aus hautfreundlichen Zutaten hergestellt sind.

Badebomben-Verpackung.jpgRosenherz

Ab ins sprudelnde Vergnügen

Also nichts wie los! Badepraline ins Wasser geben und losblubbern … Sie sprudeln und schäumen fantastisch. Ein Badeerlebnis der besonderen Art: Baden in Rosenblüten mit dem Duft von Rosenöl, pflegender Sheabutter … Was braucht es mehr?