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Gebackene-Rosenblueten

Rosenblüten im Backteig – eine erlesene Delikatesse

Rosenblüten im Backteig sind eine absolut erlesene Köstlichkeit. Es gibt sie bei uns nur am Übergang vom Frühjahr in den Sommer, dann wenn die roten Rosen im Garten in Vollblüte stehen. Mit Puderzucker bestäubt, noch leicht warm und kross, sind sie ein extrafeines Teegebäck. Mit Vanilleeis und frischen Früchten serviert – ein außergewöhnliches Dessert.
Blüten im Backteig begleiten mich seit meiner Kindheit. Einmal im Jahr, im Frühling, gab es bei meiner Oma gebackene Hollerblüten. Diese Tradition will ich beibehalten. Statt Holunder habe ich allerdings Rosenpetalen in Weinteig getaucht und herausgebacken.

Rezept Rosenblüten im Backteig hier als PDF downloaden.

Gebackene rote Rosenblüten auf einem Dessertteller mit kleinen Röschen am Rand, daneben eine antike Dessertgabel und -löffel, dahinter eine Schale mit Erdbeerkompott und Blüten einer roten Rose.

Rote Rosen soll man essen, denn zum Essen sind sie da …

Für Rosenblüten im Backteig verwende ich frisch aufgeblühte und nur leicht bis mittelstark duftende Rosen. Damaszenerrosen empfinde ich für dieses Rezept zu aufdringlich. Die einzelnen Blütenblätter sollten möglichst groß und kräftig sein und keinesfalls welk. Vorsicht bei gekauften Rosen, die sind meist stark gespritzt! Von der Rose werden nur die schönsten, mittleren Blütenblätter verwendet. Die weißen Blattansätze sollten entfernt werden, da sie bei manchen Rosensorten bitter schmecken.
Der Backteig besteht aus glattem Mehl, Pflanzenöl, Ei, etwas Zucker und Weißwein. Vor dem Backen sollte er eine halbe Stunde stehen. Zum Eintauchen der einzelnen Rosenblütenblätter in den Backteig und zum Einlegen ins heiße Öl oder Fett verwende ich eine Küchenpinzette. Einmal gewendet und goldgelb gebacken, kommen sie danach zum Abtropfen auf ein Küchentuch oder Küchenrolle.
Die gebackenen Rosen serviere ich warm und mit Staubzucker bestäubt.

Kräftig rote blüten der Rose Roter Korsar.
Gebackene rote Rosenblüten auf einem Dessertteller mit kleinen Röschen am Rand, dahinter Blüten einer roten Rose.

Holunder und andere Blüten im Backteig

Damit die ursprünglichen, überaus köstlichen Rezepte nicht in Vergessenheit geraten, verlinke ich hier auch das Hollerstrauben-Rezept aus unserem Familienkochbuch. In meiner Kindheit gab es neben Holunder- auch Löwenzahn-, Borretsch-, Zucchini- und Kürbisblüten oder Kräuter im Backteig, beispielsweise Taubnesseln und Melisse.

Rotes Kompott und Rosenblüten im Backteig – ein Farbenrausch

Besonders gut zu Mehlspeisen passen Vanilleeis und frische Früchte oder Kompott. Ich habe zu den gebackenen Rosenblüten mein Erdbeerkompott mit Sirup und Pelargonien gemacht. Die grünen Pelargonienblätter verleihen dem Kompott einen herrlich erfrischenden Geschmack. Wenn’s schnell gehen soll, einfach Erdbeeren mit etwas Sirup oder Zucker pürieren. Schmeckt ebenso köstlich!

Erdbeerkompott in einer Dessertschüssel auf einem Blütendessertteller, dekoriert mit einer roten Rosenblüte.
Gebackene rote Rosenblüten auf einem Dessertteller mit kleinen Röschen am Rand, dahinter eine Schale mit Erdbeerkompott und Blüten einer roten Rose und einige rote Rosenpetalen.

Viel Freude beim Ausprobieren dieser Delikatesse! Eure sugar&rose

Köstliches aus der Rosenküche: 10+3 Rezepte mit Rosenblüten

Ein morgendlicher Rundgang durch den Rosengarten ist stets ein sinnlichen Erlebnis. Wenn ich sanft über die frisch erblühten Rosen streiche und an ihnen schnuppere, tanke ich Energie für den ganzen Tag. Der sehr individuelle Duft der zahlreichen Rosenschönheiten ist mit Worten kaum zu beschreiben: von zart fruchtig, zitronig frisch bis pudrig süß oder kräftig würzig …
Vorbei mit träumen, jetzt geht’s ans ernten der Duftrosen und konservieren der natürlichen Aromen in der Rosenküche. Rosenblüten lassen sich zu allerlei köstlichen Kreationen verarbeiten: kandierten Rosen, Rosenbutter, Rosenessig, Rosengelee, Rosenhonig, Rosenlikör, Rosenmus, Rosenöl, Rosenpesto, Rosenpfeffer, Rosensalz, Rosensirup und Rosenzucker.

Zwei flache kleine Bleiglasschalen, eine gefüllt mit rosa Ispahan-Rosenblüten, die andere mit dunkelpinkfarbenen Blüten der Rose de Resht, daneben noch Blüten beider Rosen und die grünen Rosenblätter verteilt auf einem cremefarbenen Vintage-Spitzendeckchen mit Blütenstickerei. Diese beiden Rosen eignen sich für die Rosenküche.

Kochen mit Rosenblüten

Für die Rosenküche werden die Rosenköpfe frühmorgens, wenn der Gehalt an ätherischen Ölen am stärksten ist, mit Daumen und Zeigefinger von den Sträuchern „geknipst“ und entweder sofort verarbeitet oder – zum späteren Aromatisieren von Speisen – getrocknet.
Welche Rosen sich besonders gut für die Rosenküche eignen, Tipps zur Rosenernte und Aufbereitung und wie man mit Rosenwasser oder ätherischem Rosenöl in der Rosenküche richtig umgeht, kann man auf meiner Website weiterlesen …

Zahlreiche Rosenblüten von porzeallanrose, lilarose, kräftig rosa, pink, fuchsia und violett für die Rosenküche

Die einzelnen Rezepte sind unter den jeweiligen Titeln der Rosenkreationen verlinkt.

Rosen trocknen

Getrocknete Rosenblüten gibt es auch zu kaufen, aber wenn der eigene Rosengarten voller Blüten ist, lege ich mir ausreichend Vorräte an. Für süße Rezepte ebenso wie für Rosen-Potpourries, Badezusätze oder duftende Mitbringsel.
Zum Trocken verwende ich ein feinmaschiges Kräuter-Trocknungssieb, damit bleiben Farbe und Duft der Blüten am intensivsten erhalten. Hier am Bild die Rose de Rhest.

Rosenblüten frisch und getrockent auf einem mehrstöckigen Trockensieb aus Holz als Vorbereitung für die Rosenküche.

Kandierte Rosen

Kandierte ganze Rosenköpfe sind ein echter Blickfang auf großen Torten und Süßspeisen, kandierte Rosenpetalen wiederum eine edle Nascherei zum Tee. Besonders wenn man sie zur Hälfte in dunkle Schokolade tunkt.

Eine kandierte ganze Rosenblüte mit grünem Blatt auf einem kleinen Bauernsilber-Tellerchen

Rosenbutter

Rosenbutter aus fein geschnittenen Duftrosenblüten und guter Almbutter passt zu vielen Gelegenheiten. Neutral aufs Frühstücksbrot, gesalzen oder mit Chili gewürzt zu Gegrilltem und Gebratenem oder süß mit Puderzucker und etwas Zitrone zu Biskuit, Pancakes und Scones.

Zwei flache kleine Bleiglasschalen, eine gefüllt mit rosa Ispahan-Rosenblüten, die andere mit Eiswürfeln und Blütenblättern, darauf sieben kleine blütenförmige Rosenbutterstücke, daneben liegen noch Rosenblüten von Ispahan und der Rose de Resht

Rosenessig

Das liebliche Aroma und der herrliche Duft macht Rosenessig zu einem echten Geheimtipp. Er ist sehr einfach selbst herzustellen: ein guter neutaler Basisessig, versetzt mit Duftrosenblüten. Rosenessig passt gut zu Bittersalaten, fruchtigen Sommersalaten oder Fenchel.

Dunkelroter Rosenessig in Flasche mit Etikett und Beschriftung "Rosenessig aus Damaszenerrosen", dahinter eine Holzbox mit Hortensien und einer breiten Stoffschleife in creme mit rosa Blütenmotiven

Rosengelee

Selbstgemachtes Rosengelee zu Pancakes oder Waffeln serviert, in Palatschinken oder auf gebuttertem Toast … Mehr muss ich nicht sagen, oder? Außer: ich liebe süßes Frühstück!

Zwei Gläser mit Rosengelee, davor zwei kleine Tellerchen mit Gelee, eines mit rosa Gelee, eines mit pfirsichfarbenem, dahinter ein Silberkännchen und Efeuranken

Rosenhonig

Etwas spezieller im Geschmack ist ein mit Rosenblüten aromatisierter Honig. Duftrosenblüten und Akazien- oder milder Blütenhonig – soviel zu den Zutaten. Wer es noch kräftiger mag, kann mit Rosenwasser nachhelfen. Rosenhonig und ein paar Nüsse auf griechischem Joghurt – ein wahr gewordener Traum! Oder auf einem gebutterten Nussbrot …

Zwei Gläser mit Rosenhonig, eines mit Deckel und weißem Netzstoff überzogen und mit Rosenetikette beschriftet und rosa Band, daneben ein geöffnetes Honigglas mit rosa Blüten und Silberlöffel; daneben rosa Blüten der Rosarium Uetersen

Rosenlikör

Ein süßer, lieblicher und zudem stark duftender Likör ist nicht jedermanns/-frau Sache. Mit Sekt aufgespritzt allerdings unwiderstehlich! Zubereitet wird Rosenlikör mit Kornschnaps, mildem Weinbrand oder Wodka – je nach Belieben.

Rosenlikör in zwei Fläschchen abgefüllt und etikettiert in einer kleine hellen Holzkiste stehend, davor zwei Jugendstil-Likörgläser mit hohem Stil und Rosenblüten

Rosenmus

Rosenmus bereite ich auf Vorrat zu. Als Basisrezept für alles, wozu man Rosenaroma braucht. Ich verwende das Mus zum Verfeinern von Bratensoßen oder streiche es auf Kuchen- oder Mürbteigböden und über süße Aufläufe. Durch Erhitzen kann es haltbar gemacht werden, es lässt sich auch gut einfrieren.

Rosenmus in einem Marmeladeglas, beschriftet mit sugar&rose-Logo, daneben eine flache Glasschale mit Rosenmus und einem silbernen Löffelchen

Rosenöl

Während das kostbare ätherische Rosenöl meist in der Kosmetik Anwendung findet und sehr sparsam dosiert werden sollte, ist dieses Rosenöl zum Verzehr und zum Verfeinern von Speisen. Damit der Rosenduft voll zur Geltung kommt, sollte man ein mildes und eher helles Speiseöl zum Ansetzen verwenden.

Rosenblüten in Öl eingelegt in einem Glas, daneben ein weißer Deckel mit rosafarbenem sugar&rose-Logo, dahinter eine weiße Glasschale mit zahlreichen verschiedenen rosa und weißen Rosenblüten – das Speiseöl ist für die Rosenküche.

Rosenpesto

Pesto muss nicht zwingend aus Basilikum, Pecorino und Pinienkernen sein. Rosenpesto aus frischen Rosenblüten ist ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Es mundet als Brotaufstrich oder wie normales Pesto zu Pasta. Man kann aber auch ein gekauftes, mildes Pesto als Basis verwenden und dieses durch die Beigabe von frischen Rosenblüten aromatisieren.

Rosenpesto in einem geöffneten  Weckglas, dekoriert mit rotem Basilikum, dahinter pinkfarbene Rosenköpfe

Rosenpfeffer

Pfefferkörner und getrocknete Rosenblüten. Mehr braucht es für dieses Rezept nicht. Vielleicht bunte Pfefferkörner, das macht den Rosenpfeffer noch etwas spektakulärer. Rosenpfeffer schmeckt durch die Rosenblüten aromatischer und kann wie jeder andere Pfeffer verwendet werden. Ganz besonders harmoniert er mit Fisch oder Kurzgebratenem und verleiht Käse oder Salaten ein besonderes Flair.

Rosenpfeffer in einem kleinen Schälchen und in einer Mühle mit schwarzem Deckel abgefüllt, davor weiße Rosen – für meine Rosenküche.

Rosensalz & Blütensalz mit Rosen

Grobes Meersalz oder Salzflocken und getrocknete rote oder pinkfarbene Damaszenerrosenblüten … eine Traumkombination. Verlängert mit getrockneten Kornblumen und Ringelblumen wird es zum Blütensalz. Rosensalz passt hervorragend zu Frischkäse und Salaten und überall sonst, wo edle Salze Verwendung finden. In kleinen Gläschen oder Phiolen abgefüllt – ein wunderschönes, köstliches und sehr beliebtes Geschenk aus der Rosenküche.

Grobe Salzflocken mit getrockneten rosa Rosenblüten in einem Glas, daneben ein Blütengesteck mit Hortensien und Rosen – für die Rosenküche
Ein kleines eckiges Glas gefüllt mit grobem Meersalz und getrockneten Blüten (Rosen, Kornblumen, Ringelblumen), dahinter einige pfirsichfarbene Rosen

Rosensirup

Rosensirup kann kalt oder warm zubereitet werden. Ich bevorzuge die Kaltvariante, weil ich meine, dass damit sowohl Farbe als auch Geschmack noch kräftiger werden. Je stärker der Rosenduft, desto intensiver der Sirup. Ich verwende Rosensirup nicht nur als Getränk, sondern auch als Süßungsmittel für Desserts und Fruchtsalate. Damit der Sirup länger haltbar bleibt, koche ich ihn nach dem Ansetzen nochmals ein paar Minuten auf, bevor ich ihn in Flaschen abfülle.

Roter Rosensirup in Flaschen abgefüllt und mit Rosenetiketten beschriftet auf einem Holztablett stehend, daneben eine bauchige kleine Glasvase mit Augusta-Luise-Rosenblütenköpfen

Rosenzucker

Selbst gemachter Rosenzucker am Tisch sorgt stets für Überraschung. Der feine, rosige Duft passt gut zu geschlagenem Obers/Sahne und Biskuit. Ob man ihn mit Puderzucker, feinem Kristallzucker oder braunem Zucker zubereitet, ist reine Geschmackssache.

Rosenzucker in kleinen Gläsern abgefüllt, daneben pastellrosafarbene Rosenblüten, ein Baisertuff und eine weiße Schale mit Rosenblütenzucker und einem silbernen Löffelchen

Getränke & Cocktails aus der Rosenküche

Infused Water mit Rosenblüten ist derzeit mein absoluter Favorit. Ein Glas Rosésekt oder eine Erdbeerbowle mit frischen Rosenblüten sind geradezu Pflicht bei meinen Mädlsrunden. Rosen sind nicht nur Blickfang, sie verleihen Getränken ein liebliches Aroma und feminines Erscheinungsbild.

Pink Rose-Gin

GESCHENKE aus der Rosenküche sind immer willkommen. Daher lege ich jetzt zur Hauptblütezeit der Rosen Vorräte an. So habe ich stets ein Mitbringsel zur Hand.
Weitere Back- und Kochideen mit Rosenblüten und Rosenprodukten findet ihr im alphabetisch geordneten Rezeptverzeichnis auf meiner Website. Eure sugar&rose

Pink Rose-Gin

Hauptsache Pink: Pink Rosé-Gin mit frischen Rosenblüten

Pink Gin trifft Rose! Seit letztem Sommer ist Rosé-Gin im Freundinnenkreis mehr als nur angesagt. Möglicherweise wird Pink Rosé-Gin DER Sommerdrink heuer. Nix dagegen, mein Lieblingsdrink ist er jetzt schon. So köstlich und erfrischend und so wunderschön rosa. Pink ist er meines Erachtens nicht, das wäre weitaus kräftiger. Rosé-Gin ist eher zartrosa. Egal, Pink oder Rosa, beide für mich traumhaft schöne Farben. So feminin!
Beim nächsten Casual Video Call mit meinen Kolleginnen wird so ein fruchtiger und floraler Pink Rosé-Gin in die Kamera gehalten.

Rezept Pink Rosé-Gin als PDF hier downloaden.

Pink Rosé Gin in Karaffe mit zwei Gläsern mit Zuckerrand, dahinter Rosen in verschiedenen Rosa- und Pinktönen

Es soll Rosen in meinen Cocktail regnen …

Jetzt im Mai, Juni, wenn die Rosen in voller Blüte stehen und es im Garten nur so duftet, menge ich den Getränken gerne Rosenblüten bei. Meist Petalen von stark duftenden Damaszener Rosen. Ob einfach einer Karaffe Wasser – Infused Water – oder alkoholischen Getränken. Schon wenige Blüten verleihen Getränken einen lieblichen Geschmack und eine feminine Note. Prosecco, Bowle, Eistee oder Fruchtsaft mit frischen Rosenblüten kommen bei meinen Freundinnen gut an. Wichtig: nur die Blüten von nicht gespritzten Biorosen verwenden.

Ein Weidenkorb gefüllt mit weißen, hellrosa, pinken bis lilafarbenen Rosen inmitten eines Rosenstockes

Pink Gin

Nun bin ich nicht gerade eine Fachfrau, was Gin angeht. Wenn er aber rosa und zudem mit meinen Lieblingsfrüchten Himbeere oder Erdbeere versetzt ist, muss ich ihn probieren. Bloß welchen?
Letzten Sommer habe ich daher gleich drei Sorten erstanden und im Freundinnenkreis eine private Pink-Gin-Verkostung anberaumt. Das elegante und feminine Design der Flaschen hat uns Mädls bei zweien – Gordon’s und Larios – sehr angesprochen, die rote Verschlusskappe und kantige Flasche von Beefeater eher weniger zugesagt.

Pink Rosé Gin im Glas mit Zuckerrand, daneben eine Flasche Beefeater London Pink Gin, dahinter ein Korb mit rosa und piken Rosen

Gordon’s Premium Pink Gin – riecht kräftig nach Himbeeren, schmeckt ganz leicht säuerlich und hat das Herbe vom Wacholder. Nicht so mein Ding, meine beste Freundin hat ihn aber gerade deshalb zu ihrem Favoriten erklärt.
Larios Rosé Gin – zeigt eine kräftige Erdbeernote, wenngleich recht künstlich. Er hat uns irgendwie an Fruchtgummis erinnert, ist ein wenig bitter und schmeckt zudem ziemlich scharf. Eindeutig ZU scharf!
Beefeater London Pink Gin – seine Erdbeeraromen haben uns an Kinderbrausen erinnert. Trotz der „männlichen“ Flasche haben wir ihn zu unserem Sieger erklärt.
Pur möchten wir sie alle nicht trinken, auch als Gin Tonic sind sie gewöhnungsbedürftig, aber als Longdrink oder in sommerlichen Cocktails sind sie alle schwer in Ordnung.

Ein geschliffenes Bleikristallglas mit Zuckerrand, gefüllt mit rosa Gin und Rosenblüten, daneben eine rosa Damaszenerrose, dahinter verschiedene rosa Rosenblüten

Pink Rosé-Gin mit Rosenblüten

Ich würde ja gerne mal einen richtigen Rosen-Gin probieren. Also nicht nur einen rosa eingefärbten Gin wie die getesteten Pink Gins. In den Niederlanden wird so ein rosiger Gin bereits produziert. Der Dutch Rose Gin ist mit echtem Rosendestillat versetzt …
Bis ich diesen irgendwann testen kann, versetze ich meinen Gin selber mit duftenden Rosenblüten und Rosenwasser, das ich aus Bulgarien mitgebracht habe.

Eine weiße Keramikschale mit pinken Rosenblüten auf einem Vintagetuch mit aufgestickten Blüten

Erfrischend und prickelnd

Die Zugabe von Rosenlimonade – wie Fentimans Rose Lemonade oder Oriental Mama Rose Lemonade – verleiht dem Pink Rosé-Gin das erfrischende Prickeln, da diese mit Kohlensäure versetzt sind. Rosenlimonaden sind teilweise stark gesüsst. Man kann sie gut mit gekühltem Soda oder Sekt „strecken“, vorzüglich mit einem nicht zu herben Rosésekt.
Für Rosenliebhaberinnen gebe ich gerne noch einen Spritzer echtes Rosenwasser in den Cocktail. Zuvor sollte man aber nachfragen. Nicht alle mögen den lieblichen Geschmack der Rose. Die anderen bekommen etwas Zitronensaft dazu.

Eine geschliffene alte Karaffe mit Rosé Gin, davor zwei Gläser mit Pink Rosé-Gin und zwei Damaszenerrosenblüten

sugar&rose wünscht euch allen ein schönes, langes Frühsommer-Wochenende! Vielleicht bei einem Picknick im Grünen – mit einem Pink Rosé-Gin …

Karottenkuchen mit unsagbar luftigem Frischkäsefrosting

Schicht um Schicht zum Luftschloss aufgetürmt … Einem fantastischen Traumgebilde gleich … Der Karottenkuchen mit unsagbar luftigem Frischkäsefrosting ist einfach himmlisch & himmlisch einfach zugleich! Dekoriert mit pinkfarbenen Rosenblüten und grünen Pistazien wirkt er wie eine frisch erblühte Frühlingswiese in einem Zaubergarten.
Okay, okay, ich höre schon auf zu schwärmen. Aber diesen Kuchen solltet ihr probieren!

Rezept Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting hier downloaden.

Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting auf Glasetagere, dahinter eine pinke Rosenblütendolde

Wolkengleich und unsagbar cremig

Das fluffige, wolkengleiche Frischkäsefrosting ist recht simpel und im Handumdrehen gemacht. Eine Packung Frischkäse wird mit Vanillezucker und etwas Zitronenabrieb verrührt und danach geschlagenes Obers untergehoben. That’s it!
Das cremige Frosting mit einem Löffel oder einer Teigspatel möglichst schlampig auf die Kuchenböden streichen und diese dann zum Karottenkuchen-Wolkenturm aufschichten.
Statt vier unterschiedlich großen Tortenböden kann man auch drei gleich große Böden backen. Das sieht ebenso hübsch aus, wenn man die Creme an den Rändern besonders dick aufträgt.

Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting auf Glasetagere von oben, dahinter eine pinke Rosenblütendolde

Rosenpink und Pistaziengrün

Den Karottenkuchen mit ungesalzenen, grob gehackten Pistazien und kleinen Rosenblüten bestreuen, oben noch ein Röschen aufsetzen und fertig ist die Blütenwiese. Nicht mehr lange und wir haben Ostern. Da könnte man doch auch bunte Baiser-Eier verstecken …
Die (ungespritzten) Rosenblüten – hier von der Ramblerrose Super Excelsa – stammen aus dem eigenen Garten. Das wäre nicht extra erwähnenswert angesichts der zahlreichen Rosen in meinem Garten. Allerdings haben wir gerade erst Anfang März und das ist dann doch mehr als ungewöhnlich. Einige Rosen blühen bereits, als hätten wir Mai. Echt crazy!

Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting auf Glasetagere von vorne, davor ein kleines Küchlein auf einem extra Teller, rundum pinke Rosenblüten verstreut

Karottenkuchen für groß und klein

Für den Kleinsten am Tisch gibt es einen Extra-für-den-kleinen-Maxi-Kuchen. Wenn er zu Besuch ist, backe ich in einer Muffinform ein kleines Küchlein extra (alkoholfrei natürlich).
Während sich der knapp Dreijährige gleich über sein Küchlein hermacht, überlegen wir Großen noch, ob wir den Kuchen besser schichtweise von oben nach unten abtragen oder doch in Stücke schneiden sollen.
In der Runde gibt es ein Geburtstagskind – den sugar&rose-Ehemann. Er bekommt das oberste Törtchen vom Karottenkuchen, das mit der Rose. Den restlichen Kuchen teilen wir in Stücke.

Ein sternförmiger Mini-Karottenkuchen auf einem kleinen weißen Metalltellerchen, dekoriert mit einem Klacks Frischkäsefrosting und zwei Rosenblüten, rundum verstreut pinkfarben Rosenblüten und grüne Rosenblätter

Kuchen zum Frühstück?

Zu einem Sonntagsfrühstück gehören für mich ein Ei im Glas und ein selbst gebackenes Bauernbrot mit Schnittlauch – oder ein Birchermüsli mit vielen Früchten. Wenn die ganze Familie zu einem Brunch zusammenkommt, gibt’s natürlich auch Schinken und Käse sowie ausreichend Gemüse. Und etwas Süßes – einen Kuchen!
Es wird gegessen, gequatscht und wieder gegessen. Irgendwann gehen wir vom Kaffee zum Prosecco über – und dann wird der Kuchen angeschnitten. Es ist ohnehin schon Nachmittag!

Frühstückstisch (Holz) mit rosa-weinroten nordischen Tischsets, in der Mitte die Glasetagere mit dem Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting, davor eine weiße Schale mit Birchermüsli, dekoriert mit Heidelbeeren, Himbeeren und Banane. Im Hintergrund eine große runde Platte mit Schinken und Käse, Teller mit buntem Gemüse und ein großes Bauernbrot
Frühstückstisch mit sechs Gedecken in weißem Porzellan, in der Mitte eine grüne Glasvase mit roten weinroten Tulpen, davor der Karottenkuchen mit Frischkäsefrosting auf der Glasetagere und davor ein kleines Küchlein

Einen schönen und gemütlichen Sonntag wünscht euch eure sugar&rose.

Herzige DIY Rosenduftkissen mit Rosenblüten und Rosenöl

Rosenduftkissen mit Rosenblüten und kostbarem ätherischem Rosenöl sind wunderschöne Dekorationsobjekte und verströmen einen angenehmen Duft im Wohn- und Schlafraum. Das Rosenöl wirkt durch seine entspannenden Eigenschaften zudem positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden.
Die im Patchwork-Stil aus Stoffresten in zarten Rosatönen selbst genähten Duftkissen mit Rosenfüllung eignen sich zum Aufhängen im Wäscheschrank oder als Mitbringsel für liebe Menschen.

Rosenduftkissen in Herzform aus rosa-weiß gestreiftem, rosafarbenen und geblümten Stoffresten im Patchworkstil, davor eine Schale mit getrockneten Rosenblüten, Stoffreste und ein rosa Stoffband auf Spule

DIY Rosenblüten-Herzkissen

Ich liebe den Winter, obgleich er sich heuer nicht Winter, sondern eher Vorfrühling nennen sollte. Einige Rosen starten nach einer kurzen Ruhepause bereits mit der Blüte. Schneewittchen blüht überhaupt ohne Unterbrechung seit letztem Frühjahr.
Was ich eigentlich meine: Bevor die Arbeit im (Rosen-)Garten beginnt, finde ich im Winter in der Regel ein-, zweimal ein Zeitfenster für kleine DIY-Handarbeiten. Lange schon will ich die Unmengen an getrockneten Rosenpetalen und Rosenknospen einmal außerhalb von Backrezepten und Potpourris verarbeiten. So habe ich sie – dezent mit bulgarischem Rosenöl beduftet – in kleine Kissen, Pölsterchen und Herzen eingenäht.

Rosenöl in Phiolen, vier in Metall, zwei in kleine Glas-Eprovetten, eine in Holz, daneben eine rosa Rosenblüte (Ispahan-Rose)
Eine Schale mit getrockneten dunkelrosa Blüten der Rose de Resht, dahinter drei frische rosa Rosenblüten, grüne Rosenblätter und ein zartes cremefarbenes Vintagetuch

Füllstoffe für Rosenduftkissen

Als Füllmaterial habe ich den Rosenblüten getrocknete Hirseschalen zur Stabilisierung beigemengt. Man kann auch Wolle, Baumwolle, Dinkelspelz (Dinkelstreu ohne Korn) oder Buchweizenschalen untermischen. Dadurch bekommen die Kissen eine schöne und gleichmäßige Form, sind anschmiegsam und geräuscharm.
Achtung bei allen Naturprodukten: von Zeit zu Zeit kontrollieren, damit man keine Motten züchtet. Und Allergiker sollten bei der Wahl der Füllstoffe darauf achten, worauf sie eventuell mit Heuschnupfen reagieren.
Bei der Stoffwahl ist einzig wichtig, dass er luftdurchlässig ist, damit der Duft auch ausströmen kann und die Trockenblüten nicht schimmeln.

Zwei quadratische Rosenkissen aus Rosendekorstoff, umwickelt mit weißer Kordel, dekoriert mit Seidenblüten, davor eine rosa herzförmige Schale mit Hirsespelzen, getrockneten Rosenblüten und Rosenöl-Phiolen

Rosenduftkissen nähen

Für die Vorderseite der Herzkissen habe ich neun quadratische Stoffreste mit 6 x 6 cm im Patchworkdesign zusammengenäht, die Rückseite ist aus einem 20 x 20 cm großen Stoffrest. Aus Karton habe ich mir eine Herzschablone gefertigt. (Damit das Herz gleichmäßig wird, habe ich es vor dem Ausschneiden in der Mitte gefaltet.)
Auf die beiden – mit Muster nach innen übereinander gelegten – Stoffteile habe ich entlang der Schablone mit Kreide eine Kontur aufgezeichnet und – mit knapp 1 cm Rand – das Herz ausgeschnitten, entlang der Kontur mit der Nähmaschine zusammengenäht und eine kleine Öffnung von etwa 3 cm gelassen. Nach dem Wenden der Stoffteile und dem Befüllen habe ich die Öffnung mit der Hand vernäht. An die Herzen werde ich oben noch rosa Schlaufen nähen, damit man sie auch aufhängen kann.

Rosenduftkissen in Herzform aus rosa-weiß gestreiftem, rosafarbenen und geblümten Stoffresten im Patchworkstil, davor eine Schale mit getrockneten Rosenblüten, Rosenöl-Phiolen, ein rosa Stoffband auf Spule und eine Herzschale mit Rosenblütenknospen

Rosenduftkissen für den Wäscheschrank …

Für den Wäscheschrank habe ich einfache quadratische Kissen im Format 10 x 10 cm aus alten Stoffresten genäht. Das geht ruck zuck. Dazu braucht es nicht mal eine Schablone, nur ein Lineal. Patchwork- & Quiltstoffe mit Rosendekor gibt es übrigens schon zu Quadraten zugeschnitten und farblich abgestimmt im Paket zu kaufen.

Im Vordergrund eine dezent rosa Herzschale mit Hirsespelzen und Rosenknospen, dahinter auf einem weißen Spitzenschal zwei quadratische und ein herzförmiges Rosenduftkissen mit Rosendekorstoff

… und zum Verschenken

Zum Verschenken bekommen die Duftkissen eine Kordel oder ein Seidenband umgewickelt und Seidenblüten als Dekoration. Wer möchte nicht so ein süßes, kleines Duftkissen als Geschenk?

Rosa Herzschale mit Hirsespelzen und Rosenknospen, dahinter auf einem Kissen mit Seidenrosen als Oberfläche zwei quadratische Rosenduftkissen mit Kordeln und Seidenblütendekoration

Duftige Rosengrüße! Eure sugar&rose

Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfel und Rosenblüten

Es gibt viele gute Gründe, warum man sich hin und wieder einen Cocktail gönnen sollte. Einer davon: wenn Freundinnen auf einen Plausch vorbeikommen. Ein Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfel und Rosenblüten kommt da besonders gut an. Ist der Drink floral, fruchtig und pink, findet er bei Girls, Mädels, Ladys … gleichermaßen Gefallen. Egal, ob Trendgetränk oder nicht. Bei sugar&rose ist Pink Gin gerade voll angesagt und die Farbe Pink ohnehin immer in.

Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfelkernen in zwei Cognac-Schwenkern, daneben ein zarter weißer Porzellanteller mit zwei rosegoldfarbenen, herzförmigen Metalllöffelchen, eine Schale mit einer pinkfarbenen Rose und zartrosa Baisertuffs auf einer weißen Leinenserviette mit zartrosa Rosenmotiven

Rezept Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfel hier downloaden.

Pink oder Rosé Gin & Rosenlimo

An rosa Produkten komme ich nur schwer vorbei. Als ich den Pink Gin entdeckte, habe nicht erst überlegt, was ich damit machen könnte. Die Flasche ist praktisch von selbst in den Einkaufskorb „gesprungen“.
Sekt ist im sugar&rose-Haushalt ohnehin seit Jahren ausnahmslos Rosé. Gin hingegen für gewöhnlich klar. Nun ist er ebenso rosafarben. Rote Beeren verleihen ihm ein fruchtig-süßes Aroma, meist Himbeeren, Erdbeeren oder Johannisbeeren.

Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfelkernen in zwei Cognac-Schwenkern, daneben ein Porzellanteller mit zwei rosegoldfarbenen, herzförmigen Metalllöffelchen, eine Schale mit einer pinkfarbenen Rose und Rosenmotiv im Vordergrund. Alles steht auf einer weißen Leinenserviette mit zartrosa Rosenmotiven. Links hinten steht eine Flasche Beefeater London Pink Gin, daneben ein Eiscrusher mit Hebel für Handantrieb.

Gin Tonic – eigentlich der einfachste Drink der Welt! Erfrischend und leicht bitter. Nun bin ich aber kein Freund von Bitterstoffen, obgleich sie gerade hoch im Kurs stehen. Bei Cocktails greife ich stets zu fruchtigen und lieblicheren. Campari & Co sind nicht mein Ding. In unserem Kühlschrank lagert daher eher ein Fläschchen Fentimans Rose Lemonade als Tonic Water. Für den Fall der Fälle. Ja, welchen eigentlich? Für den Fall, dass es einen Anlass gibt?
Und jetzt steht eben auch eine Flasche Pink Gin im Schrank. Für den Fall, dass … Dann wird Pink Gin mit prickelnder Rosenlimo gemischt und mit Mineralwasser oder Rosé Sekt aufgespritzt. Fertig ist ein perfekter Lady-Drink.

Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfelkernen in zwei Cognac-Schwenkern, daneben ein zarter weißer Porzellanteller mit zwei rosegoldfarbenen, herzförmigen Metalllöffelchen, eine Schale mit einer pinkfarbenen Rose und zartrosa Baisertuffs auf einer weißen Leinenserviette mit zartrosa Rosenmotiven. Daneben stehen eine Flasche Beefeater London Pink Gin und ein Fläschen Fentimans Rose Lemonade

Rosé-Gin-Cocktail mit Blüten-Eisstäbchen

Im Frühling habe ich im Garten essbare Blüten gesammelt. Veilchen und Gänseblümchen. Und zum Aromatisieren von Trinkwasser auch tiefgefroren. Einfach mit Leitungswasser. Die Blüten-Eisstäbchen sind echte Hingucker und verleihen den Getränken zusätzlich Aroma. Sind sie nicht herzig?
Genau wie die Rosegold-Eislöffel. Die hat mein beste Freundin Imi mitgebracht. Sie passen perfekt zum Rosé-Gin-Cocktail und zum Löffeln der Granatapfelkerne.

Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfelkernen in zwei eckigen Whiskeygläsern, daneben zwei rosegoldfarbene, herzförmigen Metalllöffelchen, eine Schale mit Granatapfelkernen und Minzblatt, alles auf einer weißen Leinenserviette mit zartrosa Rosenmotiven. In den Cocktailgläsern stecken längliche Eiswürfel mit eingefrorenen Blüten

Rosé-Gin-Eislutscher

Bevor sich der Sommer dem Ende zuneigt, habe ich nochmal Eis gemacht. Herrlich erfrischende Eislutscher aus gefrostetem Fruchtsaft. Einmal mit und einmal ohne Früchte. Beide köstlich. Die Fruchtstücke dürfen nur nicht zu groß sein, sonst wird’s kalt im Mund.
Dieses Mal habe ich dem Granatapfelsaft einen Schuss Rosé Gin zugesetzt. (Aber Vorsicht bei Kindern im Haushalt! Nicht dass sich da ein Kleiner heimlich an die bunten Lutscher ranmacht.)

Sechs pinkfarbene Eislutscherformen mit gelben Griffen liegen kreisförmig angeordnet auf einem taubenblau marmorierten Melaminteller, daneben zwei cremefarbene Rosenblüten mit roten Rändern (Blumenstadt Tulln)

Also nix wie raus aus den Formen mit den Eislutschern! Und rein in den Rosé-Gin-Cocktail! Das Wochenende wird gut … Hicks!

Rosé-Gin-Cocktail mit Granatapfelkernen in zwei Cognac-Schwenkern, daneben ein zarter weißer Porzellanteller mit zwei rosegoldfarbenen, herzförmigen Metalllöffelchen, eine Schale mit einer pinkfarbenen Rose und zartrosa Baisertuffs auf einer weißen Leinenserviette mit zartrosa Rosenmotiven. In den Cocktails stecken dunkelrote Eislutscher mit Stiel

Eure sugar&rose

Rosenbadesalz mit Rosenöl – einfach selber machen

Rosenbadesalz mit Rosenöl entspannt Körper und Geist gleichermaßen. Das ätherische Rosenöl duftet herrlich, die Rosenblüten streicheln die müde Haut und machen Baden zum Genuss.
Selbst gemachtes Badesalz ist im Unterschied zu gekauftem garantiert palmölfrei und ohne bedenkliche Farbstoffe oder Parfums. Abgefüllt in transparenten kleinen Fläschchen ist es wunderschön anzuschauen und ein perfektes Mitbringsel. Entspannung zum Verschenken!

Rosa Rosenbadesalz mit getrockneten rosa Rosenblüten in einer kleinen herzförmigen Keramikschale und abgefüllt in zwei durchsichtigen Fläschchen, dekoriert mit rosa Bändchen, einem kleinen rosa Röschen und rosa Etiketten sugar&rose

Anleitung Rosenbadesalz mit Rosenöl hier.

Rosa Rosenbadesalz mit getrockneten rosa Rosenblüten in einer kleinen herzförmigen Keramikschale und abgefüllt in zwei durchsichtigen Fläschchen, dekoriert mit rosa Bändchen, einem kleinen rosa Röschen und rosa Etiketten sugar&rose

Rosenbadesalz mit Rosenöl und getrockneten Rosen

Badesalze bestehen aus nur vier Grundzutaten: Salz, Natron, Pflegeöl und einem ätherischen Öl. Das ganze wird einfach vermischt und fertig. Fürs Auge können noch Kräuter oder Blüten untergemengt werden. Kindereinfach also.
Die Hauptzutat Salz sollte möglichst grobkörnig sein, zum Beispiel grobes Meersalz oder Totes-Meer-Badesalz, Steinsalz, Bittersalz oder Glaubersalz bzw. eine Mischung aus diesen.
Natron ist in Drogeriemärkten in größerer Verpackung erhältlich und wird für die bessere Reinigungswirkung untergemengt.
Als hautpflegende, beruhigende Komponete kommt ein Trägeröl hinzu: Argan-, Avocado-, Kokos-, Mandel- oder Jojoba-Öl, notfalls auch ein gutes Olivenöl.

Zweierlei Rosenöl in kleine Philolen, zwei im Vordergrund durchsichtig, vier in metallenen Behältern und eine in einem Holzbehälter mit der Aufschrift Rose Oil Bulgaria, dazu eine große Rosenblüte der historischen Rose Ispahan

Als ätherisches Öl verwende ich kostbares Rosenöl aus Bulgarien oder Persien, welches ich selbst auf meinen Rosenreisen eingekauft habe. Es verleiht meinem Badesalz den wohligen Duft. Qualitätsvolle naturreine Rosenöle bietet beispielsweise die Vorarlberger Firma feeling.

Zwei unterschiedlich große türkis-melierte flache Teller mit frischen Rosenpetalen zum Trocknen in unterschiedlichen Farben: apricot, rosa, rosa-gelb, pink, dunkelrosa und dunkelrot

Schlussendlich kommen noch gut getrocknete rosa oder rote Rosenblüten hinzu. Wer keinen eigenen Rosengarten hat, kann diese im Reformhaus kaufen.
Für eine schöne bunte Färbung des Rosenbadesalzes eignen sich pulvrige oder auch flüssige Seifenfarben bzw. Rote-Bete-Pulver (für rosa oder rot). Dabei achte ich besonders darauf, dass die Farben ohne künstliche Farbzusätze hergestellt sind.

Mini-Dekor-Badewanne mit Füßchen und Rosendekor außen, gefüllt mit Rosenbadesalz und pinkrosa getrockneten Rosenblüten, stehend auf einem Vintage-Gazetuch mit gestickten Blüten

Rosenbadesalz mit Rosenöl – zum Verschenken

Abgefüllt in gut verschließbaren Gläsern oder durchsichtigen Lotion-Fläschchen hält der Badezusatz lange Zeit und sorgt garantiert für unvergessliche Bademomente. Für ein Wannenbad reichen etwa fünf Esslöffel voll.

Rosa Rosenbadesalz mit getrockneten rosa Rosenblüten abgefüllt in zwei durchsichtigen Fläschchen, dekoriert mit rosa Bändchen, einem kleinen rosa Röschen und rosa Etiketten sugar&rose sowie zwei kleine Schraubgläser mit dunklem Deckel

Lust auf weitere DIY-Rosenprodukte?

Ob fürs eigene Entspannungsbad oder zum Weiterschenken – Badepralinen mit Rosenöl kann man ebenso einfach selber zubereiten. Die Anleitung findet ihr hier.
Ein bis zwei Badepralinen ins Wasser legen und los blubbern … Sie sprudeln und schäumen fantastisch und duften aufgrund des ätherischen Rosenöls ebenso intensiv wie das Rosenbadesalz.

Rosa Badepralinen auf einem grauen Steingutteller, davon sechs Stück in Rosenform, eine als Badebomben-Kugel, alle dekoriert mit dunkelroten getrockneten Rosen

Also jetzt im Sommer ausreichend Rosen trocknen, dann hat man den ganzen Winter über Vorräte für Wellness-Produkte oder Duftpotpourris zur Hand. Eure sugar&rose

Hefegebäck

Gedrehter Hefekranz mit Rosen und Topfenfüllung

Rosige Zeiten sind angebrochen. Wildrosen, Ramblerrosen und Edelrosen blühen heuer alle gleichzeitig. Der Rosenduft und die kräftig leuchtenden Blüten ziehen unzählige Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Und das mitten in der Stadt. Angesichts der Blütenfülle komme ich kaum mit dem Trocknen nach. Im gedrehten Hefekranz mit Topfenfüllung habe ich daher frische Rosenblüten eingebacken. Und den Zopf zudem mit Duftrosenpetalen dekoriert. Köstlicher und schöner kann ein Wochenende nicht beginnen …

Hefekranz mit Topfenfüllung, Pistazien und Rosenblüten
Hefekranz mit Quarkfüllung, Pistazien und Rosenblüten

Rezept Hefekranz mit Topfen-Pistazien-Rosenfüllung hier downloaden.

„Ohne Duft ist eine Rose keine Rose!“

Bei weitem nicht jede faszinierende Rosenschönheit duftet auch. Viele meiner knapp sechzig Rosen verströmen lediglich einen dezenten Wohlgeruch. Besonders betörend ist der Duft der historischen Rosen Louise Odier, Jacques Cartier und Mme Boll oder der Damaszenerrose Ispahan, aber auch einiger moderner Rosen wie Abraham Darby oder Nahema.

Zum Backen und für die Herstellung von Rosensirup, Rosenzucker oder Rosensalz verwende ich in erster Linie Petalen roter oder pinker Rosen wie Rosa Rugosa, Rose de Resht oder Chartreuse de Parme.

Superfluffiger Hefekranz mit Topfenfüllung …

Topfen (Quark) darf in meinem Kühlschrank nie ausgehen. Zum Frühstück streiche ich statt Butter frischen Magertopfen aufs Marmeladenbrot oder mische ihn mit Avocado und Kürbiskernen, bei Heißhunger verrühre ich ihn mit Beeren.
Und auch der Hefekranz wird mit einer Topfenmasse gefüllt sowie mit Pistazien, Rosenzucker und frischen oder getrockneten Rosenblüten.

Hefezopf füllen
Hefzopf drehen zum Kranz
Hefekranz mit Topfenfüllung, Pistazien und Rosenblüten

… und mit Rosenaroma

Die Rosenblüten verleihen dem Hefekranz ein ganz besonderes Aroma. Für die Rosen-Topfenfüllung habe ich in kleine Streifchen geschnittene, taufrische Blüten der Rosa Rugosa – auch Kartoffelrose, Dünenrose oder Sylter Rose genannt – verwendet.
Der kräftig pink blühende, recht stachelige Strauch lockt mit seinen zahlreichen ungefüllten Blüten und offen liegenden Staubgefäßen viele Insekten an. Und diese wiederum zahlreiche Vögelchen. Im Herbst bildet diese Rose riesige, apfelförmige Hagebutten aus, die ich zu köstlichem Hagebuttengelee oder -tee weiterverarbeite.
Nicht nur zum Backen, auch wegen der Bienen ist daher eine biologische Rosenpflege unumgänglich.

Hefekranz mit Quarkfüllung, Pistazien und Rosenblüten
Hefekranz mit Topfenfüllung, Pistazien und Rosenblüten

Im Unterschied zum Hefezopf bleibt der Topfenkranz bis zum letzten Stück saftig. Bei uns „hält“ er allerdings nie lange. Ein Stück zum Frühstück, eines als Nachtisch, dann zum Kaffee … Und ehe man sich’s versieht, ist er weg. Dabei könnte er – in Folie verpackt – mindestens drei, vier Tage aufbewahrt werden.
Hefezopf gibt es bei uns das ganze Jahr über, nicht nur zu Ostern. Mit saisonal wechselnder Füllung: mal mit Mohn, Nüssen oder Pistazien, mit getrockneten Aprikosen oder kandierten Orangen, mit Kirsch- oder Schokoladenfüllung oder einfach nur mit Zimtzucker. Und zur Rosenblütezeit eben mit Rosen.

Quarkhefezopf mit Rosen
Hefezopstücke mit Flieder

Darf man Kuchen aus der Hand essen?

Sonntagnachmittag verziehe ich mich gerne mit einem Buch, einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen in der Hand in den Garten. Ich liebe schönes Geschirr, besonders skandinavisches Design. Aber im Garten darf rumgebröselt werden. Zur Kaffeejause am Esstisch werden die Teller passend zum Kuchen gewählt. Je bunter das Essen, desto schlichter die Teller. So halte ich es meist. Mit entsprechender Blütendekoration passt beim Hefekranz auch helles Geschirr. An der weißen Nordal-Keramik mit blauem Rand konnte ich nicht vorbei. Eine Erinnerung an die Blechteller meiner Kindheit. Nordal-Geschirr gibt es in Wien beispielsweise bei Nanna oder Hannibal.

Ein Stück Hefekranz mit Topfenfüllung auf einem Nordal-Teller

Nächste Woche geht’s nach Persien – mit einem Garten- und Rosen-Reisebericht.
Eure sugar&rose

Kandierte Rosenblüten mit Schokolade für Prinzessinnen

Kandierte Rosenblüten waren nicht nur für die legendäre Kaiserin Sisi eine Delikatesse. Sie sind auch für mich Prinzessin eine süße Versuchung. 😉 Die ausgefallene Nascherei kann man recht einfach selber machen. Durch Eiweiß und Zucker werden die zarten Blütenblätter von Duftrosen haltbar gemacht. Danach in weiße oder Zartbitter-Schokolade getunkt – ein wahrer Hochgenuss! Kandierte Rosenblüten sind etwas ganz Besonderes.

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Edible Roses oder: Rosen kann man essen!

Rosen, Flieder, Veilchen, Stiefmütterchen … Sofern sie biologisch gezogen und ungespritzt sind, sind sie alle essbar. Genau wie Kräuter. Am besten schmecken Rosenblüten, wenn sie nur ganz leicht duften. Besonders stark riechende Rosen sind eher für Kosmetikprodukte geeignet. Wer also selbst Rosen hegt und pflegt, bedient sich frühmorgens im eigenen Garten. Da ist der Gehalt der ätherischen Öle am höchsten. Während man für Rosengelee, Sirup oder Rosenessig eine große Menge Rosenköpfe braucht, reichen für kandierte Rosenblüten schon zwei bis drei.
Sehr vereinzelt werden essbare Blüten – beispielsweise für Salate – auf Märkten angeboten. In den Niederlanden gibt es Rosenköpfe – unter dem Namen Incredible Roses – zu vier Stück abgepackt in Kunststoffschalen zu kaufen.

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Kandierte Rosenblüten – ein Fest für die Sinne

Zum Kandieren reinige ich die frisch geernteten Rosenblüten mit einem Pinsel, zupfe die Blütenblätter von den Knospen und schneide die gelben Blattansätze weg. Das Eiweiß ziehe ich zwei-, dreimal mit einem Schneebesen durch und drücke es durch ein feinmaschiges Sieb. Mit einem Silikonpinsel streiche ich die einzelnen Rosenpetalen gleichmäßig und dünn ein und bestreue sie rundum mit feinem Kristallzucker. Zum Trocknen an der Luft lege ich sie auf ein Backtrennpapier. Oder ich trockne sie im Backrohr bei 40° C eine bis eineinhalb Stunden. Bei höheren Temperaturen geht es zwar schneller, aber die Rosenpetalen verlieren ihre Farbe oder werden bräunlich. Ganze Rosenköpfe brauchen 2–3 Stunden zum Trocknen.

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Duftende Rosenblüten und Schokolade – eine Traumkombination

Kandierten Rosen adeln jedes Kuchenbuffet und sind eine wunderschöne Dekoration für Sommertorten oder Muffins. Die Krönung aber sind kandierte, schokolierte Rosenblüten.
Rosa Rosen getunkt in Zartbitterschokolade, rote Rosen in weißer Schokolade.

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Roenzucker & rosa Rosenblütenzucker

Die schönsten Rosenköpfe und Rosenpetalen verwende ich zum Kandieren. Mit den übrigen und den sehr stark duftenden Blüten mache ich Rosenzucker. Je nach Jahreszeit variiere ich die Zubereitungsart. Im Sommer kommen frische Duftrosenblüten zum Zucker, bis dieser das Aroma angenommen hat. Danach trockne ich den Rosenzucker im Rohr. Im Winter verwende ich getrocknete Rosenblüten – zur Hälfte fein gemahlen, die andere Hälfte in kleine Streifen geschnitten oder gezupft. Beides mische ich zum Kristallzucker. Dieser aromatisierte Zucker eignet sich für Desserts, Waffeln oder auch als Beigabe zu Topfencremen, geschlagenem Obers und Tortenfüllungen.
Heuer habe ich eine neue Variante probiert. Einen rosa Rosenblütenzucker: eine Mischung aus – mit Himbeersirup gefärbtem – Kristallzucker und roten Rosenpetalen, die ich zuvor mit etwas Eiweiß vermengt habe. Auch hier habe ich die Restfeuchtigkeit durch eine kurze Trockenzeit im Rohr entzogen. Rosa Rosenblütenzucker ist eine schöne Dekoration für Cupcakes, Cruffins und Desserts … oder für Naschkatzen auch zum Knabbern.

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Selber essen oder verschenken

Rosenzucker und kandierte Rosenblüten sind wunderbare Mitbringsel. Hin und wieder braucht es bei den Beschenkten aber etwas Erklärung. Bringen doch einige den Rosenduft immer noch mit Seife, Parfum oder Duftkissen der Großmutter in Verbindung.
Wenn ich Rosenzucker oder andere essbare Rosenprodukte verschenke, hänge ich daher stets ein Schildchen mit Verwendungstipps an.

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Oh, die schmecken aber gut! Dachte nicht, dass man Rosen essen kann …“ – Ja, man kann!

Punschkuppel mit Rosen

Punschkuppel im Rosenkleid

Punschkrapferl, Punschkugeln, Punschschnitten, Punschtorte gehören zur Wiener Mehlspeisenkultur wie der Apfelstrudel oder die Sachertorte. Ich habe dem österreichischen Tortenklassiker eine weitere Form hinzugefügt. Nämlich das Biskuit in Halbkugelform gebacken. Ein Riesen-Punschkrapferl sozusagen. Eine Punschkuppel im Rosenkleid.
Die Füllung wird ihrem Namen mehr als gerecht: das Biskuit hat einen kräftigen Schuss hochprozentigen Rum intus. Achtung: Alkohol!

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Kuppeltorte

Wenn sich im Tiefkühler die Kuchenreste stapeln, wird es Zeit für eine Punschtorte. Die Punschfülle ist für mich eine Reste-Verwertung. Das bedeutet nicht, dass ich – wie manche Konditoreien – diverse Torten samt Cremen vermantsche. Kuchenreste sind bei mir weggeschnittene Tortenoberflächen, wenn diese ungleichmäßig aufgegangen sind. Oder Biskuitböden, wenn ich für einen Obstkuchen nur eine Hälfte benötige. Oder wenn fallweise von einer Biskuitroulade etwas übrig geblieben ist. Das alles kommt in Frischhaltebeutel und ins Gefrierfach.
Für die Tortenhülle backe ich frisches Biskuit. Dieses Mal in meiner neu erstandenen Halbkugel-Kuchenform. Die Form habe ich bei Partyboxes gekauft. Sie eignet sich auch toll für Fußball- oder Marienkäfer-Torten. Da die mit Kuchenteig gefüllte Form im Ofen nicht aufrecht stehen bleibt, stelle ich sie zum Backen einfach in einen Tortenreifen.

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Punschfülle mit Rum – what else?

Nach dem Auskühlen habe ich einen ca. 2 cm dicken Biskuitboden abgeschnitten und beiseite gestellt. Danach das Biskuit ausgehöhlt und  einen ebenso dicken Rand stehen lassen. Die Biskuitstücke kommen zu den Kuchenresten für die Punschfülle.
Damit sich die Biskuithülle später beim Schneiden nicht von der Punschmasse löst, habe ich das Biskuit mit Marillenmarmelade bestrichen. Ebenso den beiseite gestellten Biskuitboden.
Die Kuchenreste zerbrösel ich mit meinen Händen und rühre reichlich selbst gemachte Marillenmarmelade und einem kräftigen Schuss Stroh-Rum unter. Schon auch mal einen Schluck gehaltvollen 80%-igen statt 40 oder 60 Volumsprozent.
Sind die Biskuitreste hell, färbe ich sie mit Kakaopulver (z. B. von Bensdorp), das sehr aromatisch ist. Eventuelle Kakao-Klümpchen drücke ich durch ein feines Sieb. Manche ersetzen den Kakao durch Schokolade. Ich mag es lieber klassisch. So, wie ich die Punschtorte von meiner Oma kenne.
Nach dem Stürzen der Kuppel auf eine Tortenplatte glasiere ich sie mit erhitzter und durch ein Sieb passierter Marmelade. Damit werden die Poren an der Oberfläche verschlossen und verteilt sich die Punschglasur gleichmäßiger.

Kugelbiskuit7a.jpgPunschkugel

Ein Rosenkleid für die Torte

Ich überziehe die Torte stets nur hauchdünn mit Manner-Punschglasur, weil sie mir sonst zu süß ist. Punschtortenfans gießen da auch schon mal einen halben Zentimeter Glasur oder eingefärbten Fondant darüber.
Die dezent glasierte Punschkuppel habe ich schließlich mit Rosenblüten bedeckt. Da die Glasur rasch trocknet, sollte das Aufsetzen der Rosenpetalen gleich erfolgen, damit sie an der Torte haften bleiben. Selbstredend, dass die Rosenblüten ungespritzt sein müssen. Dann kann man sie auch mitessen.

Schale-mit-RosenRosen-Punschkuppel1Rosen-Punschkuppel-Anschnitt2Tja. Zu groß ist die Punschtorte bei uns nie. Wenn mein Mann, Sohn und mein Vater ihre Stücke selber abschneiden, schrumpft die Torte gleich auf die Hälfte …
„Die Rosenblüten hätt’s nicht gebraucht“, war der einzige Kommentar. Naja, Männer eben. 😉

Das Rezept zur Punschkuppel im Rosenkleid

gibt es hier als PDF zum downloaden.

DIY-Badepralinen mit Rosenöl

Badepralinen oder Badebomben sind ein wahres Vergnügen. Entspannung und Spaß zu gleichen Teilen. Sie sprudeln, schäumen und blubbern im Wasser und verbreiten einen herrlichen Duft. Baden inmitten von schwimmenden Rosenblüten. Wer tut sich nicht gerne selber was Gutes?
Badepralinen kann man ganz einfach und preiswert selber machen. Momentan gibt es ausreichend Rosen im Garten. Die Blüten sind bei den Temperaturen in Kürze getrocknet.

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Badepralinen einfach selber machen

Was zur Badepralinen-Herstellung benötigt wird, ist recht einfach. Die Basis bilden Natron, Stärke und Zitronensäure. Das gibt es alles im Drogerie- oder Supermarkt. Die Rosenblüten sammle ich selbst und trockne sie auf Vorrat.
Das echte Rosenöl habe ich von meiner Rosenreise aus Bulgarien mitgebracht. Ätherische Öle sind relativ teuer, allerdings benötigt man nur sehr geringe Mengen. Sheabutter und Kokosbutter gibt es in Apotheken und Drogeriemärkten, können aber auch durch Kokosöl ersetzt werden. Ich empfehle hier die etwas teureren Bioprodukte, kommen sie doch direkt mit unsere Haut in Kontakt.
Damit in der Badewanne keine unschönen Fettaugen schwimmen, gebe ich etwas Lecithin als Emulgator dazu. Muss aber nicht sein. Sämtliche Zutaten für die selbst gemachten Kosmetikprodukte kaufe ich in der Kosmetikmacherei in Wien/Laudongasse mit eigenem Onlineshop.

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Badebomben-3

Inhaltsstoffe

Wer weiß nicht gerne, was in Badezusätzen drinnen ist bzw. möchte keine künstlichen Zusatzstoffe oder allzu chemische Zusätze an seine Haut lassen? – Die selbst gemachten Badekugeln beinhalten nichts anderes als die trockenen Zutaten Natron, Stärke und Zitronensäure sowie flüssige Körperbutter oder ein gutes Öl (wie Jojoba, Kokos, Mandel oder Oliven). Dazu kommen einige Tropfen ätherisches Öl und Blüten oder Kräuter (Rosmarin, Lavendel, Ringelblumen oder ein Blütenmix). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch Gewürze wie Zimt oder Orangen sind möglich. Wer den Bomben eine besondere Farbe geben möchte und keine Seifen- oder Lebensmittelfarbe verwenden will, kann sie mit getrockneten pulverisierten Beeren färben.
Variantenreiche Möglichkeiten auch bei der Form: kugel- oder herzförmig oder in Blütenformen, Minigugelhupf- oder Pralinenförmchen gedrückt … Silikonformen sind besonders gut geeignet, da man die Dinger nach dem Trocknen leicht herausdrücken kann. Hartplastik- oder Metallformen sollte man mit Klarsichtfolie auslegen oder sie mit Backtrennspray einsprühen.

Zutatenmengen und Zubereitungstipps für die Badepralinen findet ihr
hier als PDF zum Downloaden.

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Verpacken und verschenken

Ob als Mitbringsel oder Geburtstags- und Weihnachtsgeschenk – Badezusätze sind immer willkommen. Sie können in größeren Mengen zubereitet werden und sind je nach Ölart auch relativ lange haltbar. Durch die Zugabe von Sheabutter oder Kokosöl sind die Badepralinen nicht so zerbrechlich und man kann entsprechend fragile Formen fertigen.

Und schließlich noch hübsch verpacken! Ich setze sie gerne in Papierförmchen und schiebe je eine Badebombe oder Badepraline zusammen mit einigen getrockneten Rosenblüten in zarte Organzabeutelchen. Diese sammle ich bei Modeschmuck-Käufen. Es gibt sie auch in der Kosmetikmacherei oder in Bastelgeschäften.
An die Verpackung kommt ein Kärtchen mit Herstellungsdatum und Zutaten. So wissen auch die Beschenkten, dass die Badepralinen aus hautfreundlichen Zutaten hergestellt sind.

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Rosenherz

Ab ins sprudelnde Vergnügen

Also nichts wie los! Badepraline ins Wasser geben und losblubbern … Sie sprudeln und schäumen fantastisch. Ein Badeerlebnis der besonderen Art: Baden in Rosenblüten mit dem Duft von Rosenöl, pflegender Sheabutter … Was braucht es mehr?

Rosenbaiser Millefeuille

Tausende Blätter sind es nicht geworden und auch kein Blätterteig. Aber dreimal knuspriger Rosenbaiser, gefüllt mit zwei Cremeschichten und Beerenmus – immerhin fünf Stufen Richtung Mehlspeisen-Himmel! Die luftigen, wolkengleichen Baiser in Kombination mit einer zarten Mascarpone-Oberscreme machen der französischen Mehlspeise jedenfalls alle Ehre. Sieht nicht nur toll aus, sondern ist auch rasch zubereitet. Ich habe letzte Wochen meine Verwandtschaft mit dieser Rosenbaiser Millefeuille verwöhnt und grazie mille erhalten.

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Rosenbaiser

Für mich ist Baiser ja eine Art Resteverwertung. Habe ich übrig gebliebenes Eiweiß im Kühlschrank, schlage ich es mit Zucker zu einer festen Schneemasse. Und weil ich – wie ihr mittlerweile wisst – Rosenduft liebe, menge ich hin und wieder etwas Rosenwasser bei.
Dieses Mal habe ich keine Tuffs oder Kringel aufs Blech gespritzt, sondern rechteckige Platten auf Backtrennpapier gestrichen. Zwei Böden an der Oberfläche geglättet und einen wolkig aufgetürmt für die oberste Schicht. Der aufwändigste Teil beim Rosenbaiser ist die Back-/Trockenzeit (gut 1½ Stunden). Man kann die Böden aber gut auf Vorrat backen.

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Himbeerzeit

Es ist Himbeerzeit im Garten. Meine Himbeerstaude wird von Jahr zu Jahr größer. Heuer trägt sie Unmengen an Beeren. Einen Teil habe ich zu Marmelade verkocht. Und ich habe gestern mit Rosenwasser verfeinertes Himbeergelee eingekocht und weiße Schokolade untergemengt (zum Rezept).
Nahezu jedes Essen enthält momentan meine Lieblingsbeeren. Vom Frühstücksmüsli, Smoothie, Salat bis zu Kuchen und Desserts. Und auch Drinks und Cocktails werden mit Himbeeren serviert oder aromatisiert.

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Rosenbaiser Millefeuille „hochstapeln“

Die Baiserböden staple ich erst kurz vor dem Servieren aufeinander, damit sie knusprig bleiben. Die Cremefüllung selbst ist denkbar einfach: Mascarpone mit ein, zwei Löffel voll (Rosen-)Sirup glatt rühren und geschlagenes Obers unterheben.
Die Creme spritze ich mit einer Lochtülle auf die Böden, weil das an den Rändern hübscher aussieht. Man kann sie aber auch einfach wolkig aufstreichen. Dabei sollten einige Stellen frei bleiben, die mit pürierten Himbeeren gefüllt werden. Es darf ruhig etwas Himbeersauce über den Rand laufen. Das ergibt einen wunderschönen Farbkontrast.

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Rosendekor

Meine Rosen gehen gerade in die zweite Blühphase. Besonders The Fairy blüht überbordend. Hunderte zartrosa, winzig kleine Röschen an einem Strauch. Da kann ich nicht anders, als auch die Rosenbaiser Millefeuille mit Rosenblüten zu bestreuen. Als hätte der Wind die Blüten verweht …

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… zusammen mit einer dicken Schicht Puderzucker

Anstelle von Staubzucker verwende ich zum Bestreuen von Desserts gerne den ganz feinen, rieselfreudigen Wiener Streuzucker. Er überzieht wolkengleich meine Rosenbaiser Millefeuille. Eine Mehlspeis′, die auf der Zunge zergeht …

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REZEPT hier als PDF downloaden.

Rosensalz selber machen ist recht einfach

Selbst gemachtes Rosensalz ist nicht nur ein Blickfang am Tisch, sondern schmeckt auch fabelhaft. Die Mischung aus naturbelassenem, grobkörnigem Meersalz und getrockneten, fein gehackten Rosenblüten ist ganz leicht und schnell selbst herzustellen. Eine schöne Färbung bekommt das Salz von dunkelroten oder pinkfarbenen Rosenpetalen, beispielsweise von der Wildrose Rosa rugosa oder Rose de Resht. Für einen verführerischen Duft und hervorragenden Geschmack menge ich vorzugsweise Damascena-Rosen wie die Ispahan unter.

Rosensalz im Glas

Rosensalz selber machen

ZUTATEN
Getrocknete Rosenblüten, rot oder pink
Fleur de Sel (kristallines Meersalz) oder Salzflocken

ZUBEREITUNG
Die gut getrockneten Rosenblütenblätter grob hacken, mit den Fingern zerreiben oder mit der Kräuterschere in kleine Streifen schneiden und mit dem Salz vermengen.
Einige Tage in einem verschlossenen Schraubglas stehen lassen, damit das Salz den Rosenduft annimmt.

TIPPS
Ich verwende Rosenblüten aus dem eigenen Garten. Wichtig ist, dass diese nicht gespritzt wurden. Wer keine eigenen Rosen hat, nimmt getrocknete, unparfümierte Rosenblüten aus dem Reform- oder Teehaus bzw. findet sie im gut sortierten Drogeriehandel.
Rosenpetalen müssen schonend getrocknet werden, damit sie ihre Farbe behalten. Am besten auf einem feinmaschigen Gitter in einem dunklen Raum.
Als Richtwert für selbst gemachtes Rosensalz empfehle ich 1 gehäuften Esslöffel zerkleinerte Rosenblüten auf etwa 80–100 Gramm Meersalz.
Salze sind generell sehr lange haltbar, die Blüten ebenso. Allerdings verlieren sie nach zu langer Lagerung das Aroma, deshalb keine zu großen Mengen herstellen.

Rosensalz selber machen

Verwendung von Rosensalz

Rosensalz kommt besonders in der marokkanischen und persischen Küche zum Einsatz, aber auch in der Spitzengastronomie als optisches Highlight. Mit Rosensalz können praktisch alle Fleisch- oder Fischgerichte verfeinert werden. Es schmeckt auch hervorragend zu Salaten, Gemüse, Kartoffelgerichten, Frischkäse und Quark. Rosensalz kann aber auch als Tafelsalz bzw. zum Dekorieren von Speisen eingesetzt werden. Besonders schön wirkt es auf Butterflocken oder Butterbrot.
Durch die grobe Körnung wird es leicht feucht, daher sollte man es nicht in Salzmühlen füllen und trocken aufbewahren.

Rosensalz in Eprovetten abgefüllt
Rosensalz in Eprovetten mit Rosenanhänger

Geschenktipp Rosensalz-Eprouvetten

Ich sammle die Eprouvetten von Vanilleschoten oder Gewürzen, wasche sie aus und fülle sie – gut getrocknet – mit selbst gemachtem Rosensalz oder Rosenzucker. Passende Glasröhrchen gibt es im Onlinehandel oder beispielsweise bei bellaflora. Optimal sind solche mit Korkverschluss.
Um die befüllten Röhrchen wickle ich eine gehäkelte Blüte oder ein Rosenlesezeichen und/oder hänge ein Etikett dran, worauf ich die Verwendungsmöglichkeiten notiere. Geschenke aus der eigenen Küche kommen immer gut an …

Rosensirup in Flaschen

Rosensirup selbst gemacht

Im Frühling kann ich es kaum erwarten. Tag für Tag schleiche ich um die ersten Rosenknospen herum und schaue, welche das Rennen machen könnte. Anfangs begeistert noch jede einzelne Blüte. Und dann blühen sie alle zeitgleich.
Für RosenfreundInnen ist der Mai der schönste Gartenmonat überhaupt. Eine Fülle von Rosen rundum im Garten und erst der Duft! Den müsste man eingefangen können. Da ich keine Rosendestillerie habe, koche ich ihn ein. Meist beginne ich die Saison mit der Herstellung von Rosensirup und Rosenlikör. Später folgen Rosenwasser, Rosenzucker und Rosengelee.

rosensirup

Rosenblüten sammeln

Für den Rosensirup gehe ich frühmorgens durch den Garten und pflücke die Duftrosenköpfe im taufrischen Zustand. Da ist der Duft am stärksten. Besonders die historischen Rosen eignen sich für die Küche und meine Rosenbäckereien. Eine schöne kräftige Farbe geben die Rose de Resht oder die Officinalis („Apothekerrose“). Der Duft kommt insbesondere von der Damaszenerrose Ispahan, aber auch die Edelrose Charteuse de Parme verwende ich gerne in der Küche. Sie ist kräftig pink, färbt Sirup, Likör oder Säfte aber schön rot.
Für den Rosensirup und Rosenzucker dürfen ruhig kräftig duftende Rosen verarbeitet werden. Für manches Dessert oder für Marmeladen eignen sich eventuell weniger intensiv duftende besser. Sie sollen ja nicht nach Parfum oder gar seifig schmecken.

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Rosensirup einkochen

Nachdem ich die Petalen von den Stielen gezupt habe, lege ich sie in ein großes Sieb und spüle sie einmal ab. Dabei sollte man sie möglichst nicht zerdrücken, damit der Duft erhalten bleibt.
Gelbe oder weiße Blattansätze (siehe Bild links) empfehle ich wegzuzupfen oder auszuschneiden, da sie leicht bitter schmecken.

Rosengelee-blüten.jpgRosensirup3

Für den Rosensirup braucht es nicht mehr als frische Blüten, Wasser und Zucker. Eventuell noch eine Zitrone oder etwas Zitronensäure, damit die Farbe kräftiger wird, oder eine Vanilleschote für eine zusätzliches Aroma, falls erwünscht.
Ich verwende gerne für meinen Rosensirup Wiener Sirupzucker. Damit geht alles ruck zuck. Der Sirupzucker wird zusammen mit Wasser aufgekocht und über die vorbereiteten Rosenpetalen gegossen. Fertig!

Ok, nicht ganz. 🙂 Denn jetzt kommt die Wartezeit. Die Blüten sollen möglichst zwei Tage lang ihren Duft an die Flüssigkeit abgeben. Danach werden sie abgeseiht. Dabei sollte man sie nicht zu kräftig pressen, sonst wird der Rosensirup trüb.
Für ein längere Haltbarkeit koche ich den Rosensirup nochmals kurz auf und fülle ihn noch heiß in sterile Flaschen. Jetzt aber ist er fertig!

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Mit gekühltem Mineralwasser verdünnt schmeckt Rosensirup nicht nur köstlich erfrischend, sondern macht auch in Cocktails gute Figur und verleiht den Getränken ein liebliches Aroma. Ich mag ihn besonders mit Sekt aufgegossen – der perfekte Drink für einen Mädls-Abend.
Mit Rosensirup verfeinere ich auch Desserts wie Panna Cotta, Jellys, Pudding oder Eis. Oder ein Löffel Rosensirup übers Porridge. Solltet ihr versuchen! Köstlich!

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Gerade habe ich Rosenblüten zu einem Rosenlikör angesetzt. Jetzt heißt es wieder geduldig warten. Bald gibt es ein Gläschen zu probieren …

Rosensirup-Rezept

ZUTATEN
frische, duftende, ungespritzte Rosenblüten (ca. 1 Liter Gefäß locker gefüllt)

1 kg Sirupzucker
¾ Liter Wasser
alternativ:
1 kg Kristallzucker
1 EL Zitronensäure
1 Liter Wasser
2 Biozitronen

ZUBEREITUNG
Frisch geschnittene, möglichst duftende rote oder rosarote Rosenköpfe gut ausschütteln, die Blütenblätter vom Stil und den Staubgefäßen lösen und in ein hitzefestes Gefäß legen. Sirupzucker mit Wasser in einem zweiten Topf aufkochen bis das Wasser klar ist, über die Rosenblätter gießen und sofort abdecken (damit der Duft nicht entweicht). Ca. 48 Stunden kühl stellen. Rosenblätter abseihen und den Sirup nochmals – zwecks Haltbarkeit – etwa 3 Minuten aufkochen. Den Rosensirup heiß in sterile Flaschen füllen und gleich verschließen.

TIPP
Für die Beschriftung schneide ich Kärtchen auch diversen Magazinen aus, loche sie und binde sie mit einem Gärtnerbändchen um den Flaschenhals. Damit habe ich immer ein Mitbringsel zur Hand.

Rosenmilch

Rosenmilch mit Kardamom und Mandeln

Das heutige Frühstück ist extravagant und einfach zugleich. Angeregt von der persischen Küche habe ich das exotische Gewürz Kardamom mit dem verführerischen Duft von Rosenblüten vereint. Ein Rendezvous der Sinne am frühen Morgen …
Und simpel, weil der Frühstücksdrink aus Milch, Frucht und Gewürzen schnell zuzubereiten ist. Durch die gemahlenen Mandeln wird die duftende Rosenmilch zum proteinreichen Frühstück bzw. zur gesunden kleinen Mahlzeit zwischendurch.

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Milch

Kuhmilch ist etwas aus der Mode gekommen. Mandelmilch, Kokos-, Reis- oder Hafermilch laufen ihr langsam den Rang ab. Es gibt sogar schon Hanfmilch als Milchersatz. Unverträglichkeit zum einen, vegane, nachhaltige Lebensweise andererseits oder bloße Lifestyle-Erscheinung?
Ich trinke wenig Milch, aber mein Birchermüsli oder Porridge mache ich nach wie vor mit Kuhmilch, obgleich ich ab und an auch Mandelmilch kaufe. Jede/jeder, wie er mag und kann. Die Rosenmilch kann natürlich auch mit Mandelmilch zubereitet werden.

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Kardamom

Das indische Gewürz Kardamon verwende ich in erster Linie für die Lebkuchen, Weihnachtskekse und Kuchen oder wenn ich asiatisch koche. In arabischen Ländern wird auch Kaffee mit dem süßlich-scharfen Kardamom gewürzt. Die ätherischen Öle der Kardamomsamen sind krampflösend, verdauungsfördernd und appetitanregend. Im Orient gilt Kardamom wie viele aromatisch-scharfen Gewürze als Aphrodisiakum. In Verbindung mit dem Duft der Rose also Verführung pur!

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Rosenwasser

Rosenwasser ist nicht gleich Rosenwasser. Es gibt relativ günstige Produkte am Markt (100 ml zu 3 €), die aus Wasser, dem etwas Rosenöl beigemengt wurde, bestehen. Intensiver duftet allerdings das Nebenprodukt bei der Destillation von ätherischem Rosenöl, das wesentlich teurere Rosenhydrolat (z. B. bulgarisches Bio-Rosenwasser) mit Preisen um die 16–20 € pro 100 ml.
Daher ist eine Mengenangabe bei Rosenwasser eher schwierig und kann stets nur richtungsweisend sein. Während bei Rosenwasser einige Esslöffel nötig sind, um den charakteristischen Rosenduft zu erhalten, erzielt man bei Überdosierung des Hydrolats schnell einen „seifigen“ Geschmack.

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Mandeln

Der Mandelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse – womit wir wieder bei den Rosen wären 😉 – und seine Früchte sind eigentlich gar keine Nüsse, sondern Steinfrüchte. Egal! Mandeln sind jedenfalls die perfekte Ergänzung zur Rosenmilch. Sie liefern neben Kalzium und Magnesium eine Menge anderer lebenswichtiger Inhaltsstoffe und sind das perfekte Superfood für Frauen. Täglich also ein paar Mandeln essen! Am besten einen Tag lang in Wasser einweichen, dann geht die Haut leicht ab und sie sind auch besser verdaulich.

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Dann wollen wir Milch, Kardamom, Rosenwasser und Mandeln zusammen mischen und endlich frühstücken!

Rezept Rosenmilch

ZUTATEN (2 Portionen)
250 ml Vollmilch
2 EL Joghurt 3,5%
120 g Erdbeeren
ev. 2 EL Kokosblütensirup oder Honig
2 EL Rosenwasser
1 TL Vanilleextrakt

40 g Mandeln, geschält und zu feinem Mehl gerieben
2 Msp. Kardamom
Einige Rosenblütenblätter, getrocknet und fein gemahlen
1 EL pürierte Erdbeeren oder Himbeeren zur Dekoration

ZUBEREITUNG
Milch, Joghurt und Erdbeeren im Smoothie-Mixer pürieren. Mit Sirup oder Honig nach Belieben süßen, Rosenwasser und Vanilleextrakt beigeben und nochmals durchmixen. Eventuell durch ein Sieb pürieren, um gröbere Stücke zu entfernen.
Das Mandelmehl mit dem Kardamompulver und der Hälfte der gehackten Rosenblüten vermengen und mit der Fruchtmilch nochmals durchmixen.
Die Rosenmilch mit je ½ EL Beerenpüree und den restlichen Rosenblüten dekorieren.

TIPP
Statt Erdbeeren können auch Himbeeren verwendet werden, dann wird die Rosenmilch kräftiger rosa.
Frozen Rose Milk: An heißen Sommertagen mixe ich anstelle frischer Beeren gefrorene in die Milch. So wird die Rosenmilch cremig wie Eis.

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