Rosenblüten verleihen dem transparenten Spiegel der Rosen-Panna-Cotta-Tarte einen zarten, blumigen Duft. Ein Stück vom süßen, kleinen Törtchen und dazu ein Gläschen Rosé-Sekt mit Rosenblüten – sogleich haben meine Gäste ein Lächeln im Gesicht. Der dünne Tarteboden aus Mandelmürbteig, gefüllt mit einer Schicht cremiger Panna cotta mit Joghurt und Rosenwasser schmeckt gut gekühlt am besten. Ein besonderes Dessert also für heiße Sommertage!
Den Tarteboden habe ich sehr dünn gehalten. Somit steht die Panna-cotta-Füllung im Mittelpunkt. Ich liebe den Geschmack von Rosen, daher habe ich auch der Panna cotta ein wenig Rosenwasser beigegeben. Wer den Rosenduft aber dezent halten möchte, lässt das Rosenwasser hier weg und aromatisiert nur den Spiegel mit Rosenblüten oder Rosenwasser. Damit die Tarte nicht zu opulent wird, habe ich die Hälfte des Schlagobers (der Sahne) durch Joghurt ersetzt. Das Rezept für eine köstliche Rosen-Panna-cotta findet ihr hier.
Zart duftender Rosenspiegel für die Rosen-Panna-Cotta-Tarte
Anstelle des üblichen Fruchtspiegels als Topping der Panna cotta habe ich mich für transparentes Rosengelee entschieden, das durch Beigabe einiger Beeren im Kochwasser eine schöne rosa Farbe und auch einen zarten Fruchtgeschmack bekommt. Sowohl die Panna-cotta-Schicht als auch das Rosengelee benötigen ausreichend Kühlzeit zum Festwerden. Insofern darf das Rosengelee erst aufgebracht werden, wenn die Panna cotta stichfest ist, denn sonst vermischen sich die beiden Schichten.
Rose des Monats Juni: James Galway
Die englische Kletterrose James Galway wurde 2000 von David Austin eingeführt. Die märchenhaft schönen, schalenförmigen hellrosa Blüten sind dicht gefüllt. Die Blütenmitte ist etwas kräftiger rosa, zum Rand hin nehmen die Rosetten hingegen einen zarten Pastellton an. Ihr Duft ist von mittlerer Intensität. Die Rose wächst einerseits aufrecht, ist dennoch leicht überhängend, bei mir gut 150 cm hoch und klettert mit einer Rankhilfe auch ein wenig. Sie blüht zuverlässig und reichlich von Juni bis Oktober, ist unempfindlich gegen Blattkrankheiten wie Mehltau und verträgt außerdem hohe Temperaturen. Regen macht den riesigen Blüten nichts aus. Auch im Abblühen sehen die dichten, morbiden Blütendolden noch hinreißend schön aus.
Leicht und erfrischend soll ein Sommerdessert idealerweise sein. Am besten im Miniformat wie mein Rosen-Kokos-Cheesecake. Und gut gekühlt, bevorzugt frozen oder halbgefroren. Zudem darf es bei den heißen Temperaturen nicht zu schwer im Magen liegen, weshalb ich im Moment eher kleine Küchlein statt einer großen Torte serviere. Mit dem Duft nach Rosen sowie dem Geschmack von Kokos schicken uns die Mini-Cheesecakes auf Reisen in orientalische und karibische Urlaubsländer. Für Kalorienbewusste gibt es auch eine fettreduzierte Ausführung und je nach Belieben zwei verschiedene Kuchenböden zur Auswahl, einer davon eine No-bake-Variante.
Damit der Cheesecake nicht zur Kalorienbombe wird, habe ich für uns die Käsemasse entsprechend mit fettreduziertem Frischkäse und Joghurt zubereitet. Das Rezept funktioniert ebenso mit gehaltvollem Frischkäse oder Mascarpone und griechischem Joghurt mit 10% Fettgehalt. Und keine Angst vor Gelatine! Im Rezept gibt es eine detaillierte Anleitung zum sicheren Gelingen. Der Boden besteht aus Haferflocken, Nussmus und Dattelsirup und ist kurz gebacken, wodurch er stabiler als ein Keksboden ist. Wer bei den sommerlichen Temperaturen den Backofen aber nicht aufheizen will, für den gibt es eine No-bake-Variante des Cheesecakebodens.
Frozen Rosen-Kokos-Cheesecake
Bei der seit Wochen anhaltenden Hitze bevorzugen wir im Moment eher Gefrorenes oder kalte Desserts. Die kleinen Rosen-Kokos-Cheesecakes sind sowohl gut gekühlt aus dem Kühlschrank, halbgefroren oder frozen und danach kurz angetaut ein wohltuender Genuss. Als kleinen Farbtupfer zu den nahezu weißen Küchlein mit pinken Rosenblüten serviere ich selbst gemachtes Rosenmus oder dezent säuerliches Himbeerpüree (zerdrückte Himbeeren).
Rose des Monats Juli: Blush Noisette
Die historische Rose Blush Noisette, auch Rosier de Philippe Noisette, (Züchter: Noisette, um 1814) blüht zartrosa und verfärbt im Abblühen zu nahezu Weiß. Die kleinen, zahlreichen Blüten (3–6 cm) sind doppelt gefüllt, die dunkelrosa bis karmesinroten Knospen liegen auf Blütenrispen mit bis zu 30 und mehr Knospen. Wenn die mittelgroße Rose im Mai loslegt, blüht sie in rascher Folge bis in den Oktober hinein. Sie hat einen leicht süßlichen Moschusduft und ist zudem nur wenig bestachelt. Obwohl sie als Kletterrose mit bis zu 2,5 m Höhe gilt, kann sie mit ihren locker überhängenden Zweigen auch als niedrige Strauchrose gezogen werden. Ich habe die historische Rose bei Praskac in Österreich erstanden, sie ist aber auch bei einigen deutschen Rosenhändlern im Angebot.
Alleine bei den Worten Hanami und Sakura 🌸 leuchten meine Augen (rosa). Ich bin immer noch völlig verzaubert von unserer traumhaft schönen Japanreise, wo im Frühling Jahr für Jahr die Kirschblüte eine Flut von blassrosa Blüten über das Land ergießt. Wir haben den absolut perfekten Zeitpunkt für unsere Gartenreise gewählt und tausende blühende Kirschbäume und noch mehr verzückte Menschen darunter gesehen. Nicht nur wir, gefühlt die ganze Insel stürmte wie im Rausch in die Parks und Gärten, um die vergängliche Schönheit der Kirschblüte einzuatmen und die Blütenpracht zu feiern. Natürlich habe ich auch zahlreiche Sakura-Speisen probiert und zuhause gleich ein japanisches Matcha-Sakura-Dessertmit Mochi und Kirschblüte zubereitet sowie eine Variante, die warm auch zum Frühstück schmeckt, ein Matcha-Sakura-Grießdessert.
Die Zeit der Kirschblüte (Sakura) ist in Japan ein Höhepunkt im Kalender und markiert den Frühlingsbeginn. Familien lassen die Schulferien – mit Bento-Boxen auf blauen Decken unter den blühenden Bäumen sitzend, die Schuhe exakt parallel außerhalb abgestellt – ausklingen. In den Gärten rund um Schreine und Tempel wird überall Hanami (= Blüten betrachten) gefeiert. Staunend und fotografierend finden wir uns zugleich mit halb Japan unter unzähligen weiß, rosa und pink blühenden Kirschbäumen. Der Anblick und die Fülle sind einfach überwältigend!
Mit Ende März und Anfang April haben wir bei unserer Oliva-Gartenreise heuer den optimalen Zeitpunkt getroffen. Die Kirschbäume zwischen Osaka, Kanazawa und Tokyo standen in voller Blüte, zudem unzählige Kamelien und Pflaumenbäume. Bald werden auch die zahlreichen Wisterien (Blauregen), Azaleen und Strauchpäonien blühen und im Herbst in den präzise und harmonisch angelegten japanischen Gärten die Ahornbäume in gelb, orange und rot leuchten. Japan ist für Pflanzenfreunde+innen durch seine Vielfalt somit zu allen Jahreszeiten sehenswert.
In den Gärten Koraku-en in Okayama und im Kenrokuen in Kanazawa sowie am „Philosophenweg“ in Kyoto, eine 2 km lange Allee von Kirschbäumen entlang eines Kanals, habe ich hunderte Fotos gemacht. Und ich habe neben den am weitest verbreiteten Zierkirschen Yoshino und der gefüllten Kanzan eine wahre Sortenvielfalt entdeckt, von grünweißen bis kräftig pinken, von winzig kleinen bis zu riesigen, gefüllten Blüten, mit aufrecht stehenden und tief bis zum Boden hängenden Zweigen. Die 10 häufigsten Sakura-Sorten Japans kann man hier nachlesen.
Sakura-Süßspeisen
Zur Kirschblütenzeit findet man nahezu in jedem Geschäft und in vielen Lokalen Gerichte im Sakura-Style. Rosa Sakura-Latte oder Sakura-Mochis (aus Klebreismehl oder mit eingesalzenem Kirschblatt umhüllte Klebreiskuchen), zu Dreiecken gefaltene mit Adzukibohnen gefüllte Klebreistaschen (Yatsuhashi), mit Früchten gefüllte Sandwiches, fischförmiges Gebäck mit Kirsch- oder Bohnenfüllung, Hanami Dango (drei Klebreiskugeln in grün, weiß und rosa am Spieß, welche die grünen Blätter, pinken Knospen und weißen Blüten repräsentieren), rosa Sakura-Kekse oder halbkugelförmiges, durchsichtiges Sakura-Gelee mit eingelegter Kirschblüte. Zudem habe ich allerlei Kuchen, Pudding und Eis in rosa und grün gesehen und auch probiert. Die grüne Färbung kommt vom Matcha-Tee, der den sehr dezent gesüßten Desserts und Bäckereien einen feinherben Geschmackskontrast verleiht.
Alles ist rosa und hellgrün: Matcha-Sakura-Dessert
Am Markt haben wir auch die „Pausenbrote“ der Japaner gegessen, Reisdreiecke (Onigiri) mit Lachs oder Thunfisch gefüllt und mit grünem Nori-Algenblatt umhüllt – der Reis war teilweise ebenso rosa. Bereits zum Frühstück wurden grün-weiß-rosa Klebreis-Bällchen, leicht gesüßter rosafarbener Reis und grüner Matcha-Pudding serviert. Den japanischen Matcha-Pudding gibt es daher hier am Blog ebenso in rosa-grün als Matcha-Sakura-Dessert, zudem eine Frühstücksvariante, ein Matscha-Sakura-Grießdessert (Rezept hier downloaden).
REZEPT MATCHA-SAKURA-PUDDING
Menge: 4 Port.
Zubereitungszeit:10 Minuten + 2 Stunden Kühlzeit
Zutaten
200 ml Schlagobers (Sahne) + 200 ml Vollmilch
50 g Kristallzucker
½–1 EL Matcha-Pulver für den grünen Matcha-Pudding
5 g pulverisierte Gelatine + 5 EL heißes Wasser
Für die Deko: Mochi oder Erdbeeren und ev. Kirschblüten Zweifarbige Sakura-Variante:
rosa Matcha-, Sakura- oder etwas Himbeerpulver (alternativ rosa Lebensmittelfarbe)
1 Spritzer Rosenwasser
Zubereitung
Schlagobers, Milch und Zucker vermengen und unter Rühren aufkochen. Vom Herd nehmen.
Ca. 4 EL Milch in eine Schale geben und darin das gesiebte Matcha-Pulver mit einem Schneebesen sehr gut verrühren, bis es aufgelöst ist. Den Matcha-Milch-Mix zur gekochten Milch geben und gut verrühren.
Gelatinepulver in erhitztem Wasser auflösen und in die Matcha-Milch einrühren.
Den Matcha-Pudding für einige Minuten in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser (ev. mit Eiswürfeln) unter Rühren abkühlen.
Den noch flüssigen Pudding in vier Gläser füllen und im Kühlschrank fest werden lassen (dauert ca. 2 Stunden).
Für die zweifarbige Matcha-Sakura-Dessert-Variante von der Zutatenmenge zunächst nur die Hälfte zubereiten und erst nach der Kühlzeit von gut einer Stunde die rosa Schicht (zweite Hälfte ohne Matcha-Pulver) zubereiten und auf den grünen Matchapudding aufgießen.
Für heute wünsche ich euch eine Handvoll Kirschblüten und dazu eine leichte Brise Wind … Eure sugar&rose
Grüne Mooskuchen-Osternester mit bunten Zuckereiern oder doch lieber einfache Blüten-Tartelettes? – Noch bin ich am Überlegen, was zum Osterbrunch auf den Tisch kommen soll. Warum nicht beide Köstlichkeiten? Der Zusatzaufwand ist gering – ein Teig, zwei Ausführungen! Die herzigen Küchlein können bereits am Vortag zubereitet werden. Die grünen, süßen Kuchennester mit essbaren Blüten sind zugleich Dessert und frühlingshafte Deko für den Ostertisch.
Kuchenboden und „Moos/Wiese“ haben die gleichen Rezeptzutaten wie die Blüten-Tartelettes. Einzig die Färbung des Teigs und der Puddingmasse mit grüner Lebensmittelfarbe macht den Unterschied. Die Puddingmasse, die den kleinen Blütenkuchen die dottergelbe Blattunterteilung verleiht, befindet sich bei den Mooskuchen-Osternestern unter dem „Moos“ aus zerbröseltem Kuchenteig. Es stammt aus der oberen, abgeschnittenen Hälfte der Küchlein. Die äußere Kruste des Kuchens verwende ich nicht (ab in den Mund damit 😉 ). Das Innere ist – wie auch beim Maulwurfkuchen – einfach dekorativer. Für die Osternester habe ich Blüten-Silikonförmchen verwendet. Sie sehen aber auch mit runden Formen, z.B. kleinen Quicheformen, herzallerliebst aus.
Schnelle Blüten-Tartelettes
Für den einfachen Ölkuchenteig und die Puddingmasse bedarf es keines Mixers. Beide sind rasch mit einem Schneebesen verrührt. Die kurz erhitzte und dann überkühlte Puddingmasse aus Eigelb, Milch, Zucker und Maisstärke wird sternförmig auf den Teig dressiert und unterteilt die kleinen Küchlein – einer Blume ähnlich – in einzelne Blütenblätter. Nach Backen werden die Minikuchen mit etwas Staubzucker bestreut. In die Blütenmitte kommt je ein Klecks Marillenmarmelade (alternativ auch Himbeergelee).
REZEPT MOOSKUCHEN-OSTERNESTER
Menge: 6 Port.
Backformen:6 Silikon-Mini-Tarteformen (Blütenform, ca. 12 cm)
Zutaten
2 Eier Gr. L
90 g Kristallzucker
75 ml Pflanzenöl
180 ml Milch
etwas Zitronenabrieb
270 g glattes Mehl
1 P. Backpulver
grüne Lebensmittelfarbe ♥
175 ml Milch
1 P. Vanillinzucker
15 g Kristallzucker
2 Eigelb
15 g Maizena
grüne Lebensmittelfarbe ♥
bunte Zuckereier
Zubereitung
Kuchenteig: Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, dann das Pflanzenöl und die Milch sowie den Zitronenabrieb unterrühren.
Mehl mit Backpulver versieben und in zwei Tranchen in die Ei-Milch-Masse einrühren. Mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben.
Backrohr auf 170 °C Umluft vorheizen.
Blütenförmige Mini-Tarteformen (Silikon) leicht einfetten, den Kuchenteig einfüllen und die Küchlein im Rohr ca. 20 Minuten backen.
Cremefüllung: Milch, Zucker und Eigelb mit dem Schneebesen versprudeln, Maizena einrühren und danach auf dem Herd unter ständigem Rühren zu einem Pudding eindicken. Mit grüner Lebensmittelfarbe einfärben. Vom Herd nehmen und ab und zu umrühren, damit sich keine Haut bildet.
Von den Kuchenblüten jeweils den oberen Gugel abschneiden und für die “Wiese” zerbröseln.
Die Puddingmasse auf die halbierten Kuchenblüten aufstreichen. Die grünen Kuchenbrösel darüber streuen.
Mit bunten Zuckereiern und essbaren Blüten (z. B. Violen) dekorieren.
Anmerkung: Da meine Blüten-Tarteformen etwas größer sind (12 cm), habe ich die eineinhalbfache Teigmenge angeführt. Bei 10-cm-Förmchen reicht die einfache Menge (siehe Blüten-Tartelettes unten).
REZEPT BLÜTEN-TARTELETTES
Menge: 6 Port.
Backformen:runde Mini-Tarteformen (9–10 cm Durchmesser)
Zutaten
175 ml Milch
1 P. Vanillinzucker
15 g Kristallzucker
2 Eigelb
15 g Maizena ♥
1 Ei + 1 Eiweiß
60 g Kristallzucker
50 ml Pflanzenöl
125 ml Milch
etwas Zitronenabrieb
170 g glattes Mehl
8 g Backpulver ♥
Staubzucker und Marillenmarmelade
Zubereitung
Blüten-Dekorstreifen: Milch, Zucker und Eigelb mit dem Schneebesen versprudeln, Maizena einrühren und danach auf dem Herd unter ständigem Rühren zu einem Pudding eindicken. Vom Herd nehmen und ab und zu umrühren.
Kuchenteig: Inzwischen die Eier mit dem Zucker schaumig rühren, Pflanzenöl einrühren, danach die Milch und den Zitronenabrieb unterrühren.
Mehl mit Backpulver versieben und in zwei Tranchen in die Ei-Milch-Masse einrühren.
Backrohr auf 170 °C Umluft vorheizen. Tarteletteförmchen entweder fetten oder Papierförmchen einlegen. Den Kuchenteig in die Formen verteilen.
Die Puddingmasse in einen Spritzsack mit kleiner Lochtülle füllen und diese in Blütenform aufspritzen.
Tartelettes im Rohr ca. 20 Minuten backen.
Mit Staubzucker bestreuen und jeweils einen Klecks Marmelade auf die Blumenmitte setzen.
Eine schöne Woche und viel Freude an den ersten Frühlingsblüten wünscht euch eure sugar&rose.
Be my Valentine! Der Tag der Liebenden ist bei sugar&rose ein Fixpunkt im Kalender. Ich habe zum heurigen Valentinstag süße, kleine rosa Punschrollen zum Vernaschen vorbereitet. Die Vorfreude auf den stets prächtigen Blumenstrauß im Austausch ist groß – ich liebe Blumen über alles – und mein Liebster hat Punschkrapferl zum Anbeißen gern. Der Wiener Mehlspeis-Klassiker kommt dieses Jahr in veränderter Form daher: Punschkrapferl meets Dammsugare! Für die mit rosa Marzipan überzogenen saftigen Punschrollen braucht es kein Backrohr. Die Füllung besteht aus Kuchenresten, Marillenmarmelade und einem kräftigen Schuss Rum. Die Enden der rosa Punschrollen sind in Kuvertüre getaucht und mit Zuckerwerk, Himbeeren und Pistazien dekoriert.
Die Valentinstagsblumen von letztem Jahr möchte ich euch unbedingt zeigen, damit ihr wisst, warum meine Vorfreude berechtigt ist: ein Traum von Frühlingsstrauß in Very Peri, der Pantone-Farbe des Jahres 2022.
Schwedische Punschrollen mit Marzipan und Schokolade
Wer einmal in Schweden oder zumindest im bekanntesten schwedischen Möbelhaus war, hat vermutlich mit den kleinen süßen grünen Röllchen mit dunkler Schokolade (Dammsugare bzw. Punschrullar) bereits Bekanntschaft gemacht. Diese haben mich – von der Form – zu meinen Valentins-Punschrollen inspiriert. Selbstverständlich sind meine Punschrollen nicht grün, sondern mit rosa Marzipan umhüllt, weil Rosa, wie ihr wisst, die absolute Lieblingsfarbe von sugar&rose ist. Die Enden der Röllchen habe ich in weiße statt dunkle Kuvertüre getaucht. Passt einfach besser zu Rosa. Bei der Dekoration konnte ich mich nicht entscheiden. Weiß oder lieber bunt? Daher habe ich einige Röllchen in Kokosraspeln gewälzt, andere mit Pistazien und gefriergetrockneten Himbeerstücken dekoriert.
Upcycling: aus Kuchenresten wird Punschmasse
Punschkrapfenfüllung ist die perfekte Verwertung von alten (eventuell tiefgefrorenen) Kuchenresten. Mein sugar&rose-Ehemann liebt Punschkrapferl und überhaupt jede Form von Punschkuchen, weshalb er zum Valentinstag auch Jahr um Jahr mit Neuinterpretationen überrascht wird. Punschschnitte, Punschkuppel, Punschkrapferl mit Eierlikör oder Cake Pops – Hauptsache die Füllung ist „beschwipst“. Und ich bin glücklich, wenn’s schmeckt und ich die Kuchenreste aus dem Tiefkühler loswerde. Für die rosa Punschrollen habe ich die nicht zu weiche Punschmasse zu langen Rollen geformt. Das Rollen geht am besten mit Klarsichtfolie: etwas Punschmasse auf die Folie geben, diese an der Längsseite überlappen und unter sanftem Druck rollen, bis gleichmäßig dicke Stränge entstehen. Gut gekühlt lassen sich die Stränge rasch mit dem rosa gefärbten Marzipan (z.B. von FunCakes) überziehen, das ich zuvor auf einer glatten, mit etwas Staubzucker bestreuten Fläche ausgerollt habe. Das überlappende Marzipan schneide ich weg und drücke die „Naht“ mit einem leicht befeuchteten Messer oder einem Fondant-Glätter sanft zusammen. Nun werden die langen Punschrollen in beliebig große Stücke geschnitten, die Enden in Schokolade getunkt und nach Belieben dekoriert.
Für die Punschmasse die Kuchenreste fein zerbröseln. Mit Kakao, Rum und Marmelade zu einer feuchten, kompakten Masse verkneten.
Aus der Punschmasse (mit Hilfe von Klarsichtfolie) etwa 25 mm dicke Stränge rollen. Diese gut kühlen (entweder für ca. 2 Stunden im Kühlschrank oder 20 Minuten im Tiefkühler).
Inzwischen das Marzipan dünn ausrollen (funktioniert am besten mit feinem Staubzucker). Die Punschrollen mit dem Marzipan umhüllen und in etwa 6–7 cm große Stücke schneiden.
Die Kuvertüre im Wasserbad schonend schmelzen.
Die Enden der Röllchen in die Schokolade tauchen und danach in Kokosette (Kokosraspeln) drehen. Alternativ mit Pistazien und Himbeerstückchen garnieren.
Einen schönen Valentinstag wünscht euch eure sugar&rose.
Der Muttertagsblumenstrauß meiner Kindheit war selbst gepflückt – im Garten, auf der Wiese und am Waldrand. Früh am Morgen stahl ich mich aus dem Haus, um frische Blumen zu „brocken“. Ein Blumenstrauß zum Muttertag war geradezu Pflicht. Anfangs gab’s dazu ein Gedicht in der Art von „Lieb Mütterlein, sollst glücklich sein!“, später zeigte ich meine Dankbarkeit mit einem selbst gebackenen Kuchen. Und – wie sollte es anders sein – meine Mutter freute sich stets sehr. Auch dann, wenn wir ihren eigenen Garten geplündert hatten. 😉 Mittlerweile selbst Mutter und bekennende Blumenliebhaberin freue ich mich über einen Blumenstrauß meines Sohnes – selbst gepflückt oder gekauft, egal – und über gemeinsam verbrachte Zeit. Wir brunchen oder grillen und er bekommt von mir als Dankeschön ein Punschkrapfenherz, das wir zusammen genießen.
Vergissmeinnicht, Flieder und „Herzerl“ (Tränendes Herz) – das war der Blumenstrauß, den meine Mutter von uns Kindern Jahr für Jahr zum Muttertag bekam. Ebenso sah der Strauß der Nachbarskinder aus und auch der eine Generation davor, wie meine Oma mir erzählte. Blumen, welche die Mütter selbst im Garten pflanzten und die wir stolz ernteten und überreichten. Besonders die wie an einer Perlenschnur aufgereihten rosa Blüten der Herzblume haben es mir angetan. Eine Blume, die mit ihren herzförmigen Blüten das Gefühl von Liebe und Dankbarkeit ganz direkt vermittelt und exakt um den Muttertag herum blüht. Dazu blaue Vergissmeinnicht, die büschelweise im Mai auf der Wiese rund ums Haus blühten und sich auch in meinem Garten überall aussäen. Und auch der Flieder steht im Mai in voller Blüte, besonders der helle, stark duftende Gartenflieder. Hin und wieder fanden wir auch erste Maiglöckchen im nahen Wald. Damit war der Muttertagsstrauß komplett.
Waldmüller-Rosen zum Muttertag
Vor einigen Jahren habe ich von meinem Sohn ganz besondere Rosen zum Muttertag bekommen. Keine für die Vase, sondern welche zum An-die-Wand-Hängen: das Stillleben „Rosen“ von Ferdinand Georg Waldmüller, auf Leinwand kaschiert. Das Bild erfreut mich jeden Morgen am Weg ins Bad. Das Original hängt übrigens im Stadtpalais Liechtenstein in Wien.
Muttertagsblumen heute – mit Punschkrapfenherz
Als Erwachsene schenkte ich meiner Mutter oft Hortensien, die sie sehr liebte, und natürlich Rosen. Oder auch Blütenpflanzen für den Garten, dazu ein kleines Törtchen oder eine prächtige Muttertagstorte. Mittlerweile backe ich mir mein Törtchen zum Muttertag selber. Die Familie versammelt sich um den Tisch – coronabedingt auch heuer nur im kleinsten Rahmen – und wir stoßen mit einem Glas Sekt oder einem Erdbeercocktail auf uns alle an.
Allen Müttern wünsche ich einen schönen Tag. Lasst es euch gut gehen! Eure sugar&rose
Diese Punschkrapferl-Cake-Pops habe ich für fröhliche Mädlsrunden kreiert. Lachen, tratschen, ein Glas Sekt oder zwei und eine kleine Nascherei … Derzeit ist Feiern aber nur in kleinstem Rahmen angebracht, umso willkommener sind diese „beschwipsten“ rosa Dinger. Die Mini-Kuchen am Stiel aus Kuchenresten mit Überzug aus Punschglasur oder rosa Schokolade sind kräftig mit Rum getränkt. Aufgrund des Alkoholgehalts sind diese Cake-Pops keine Sweets für Kinder! Obgleich sie mit den rosa Zuckerperlen und dem Konfetti-Streudekor geradezu wie ein Kleinmädchentraum aussehen.
Ob in Kugel- oder Herzform, Cake-Pops sind schnelle und dekorative Desserts zu Geburtstagen, kleine Überraschungen zum Valentinstag oder Muttertag und – in Cellophan verpackt mit rosa Schleife – das perfekte Mitbringsel für Freundinnen. In einer hübschen Keramikschale – mit Steckschwamm und etwas Moos darüber –, sind sie auch eine farbenfrohe und essbare Tischdekoration. Da ist Zurückhaltung gefragt, wenn einem bei der Vorspeise das Dessert bereits anlächelt.
Cake-Pops mit Punschmasse
Die Punschkrapferl-Cake-Pops enthalten eine Menge Rum, das macht sie partytauglich. Irgendwann muss Feiern mit Freunden ja wieder möglich sein! Ich freue mich schon so auf den Sommer … Weil Cake-Pops auch bei Kindern beliebt sind, kann das Rezept natürlich abgewandelt werden. Einfach den Rum durch Fruchtsaft ersetzen. Die Kuchenbrösel können auch mit Frischkäse und etwas Zucker zu einer cremigen Masse vermengt werden. Wichtig ist, dass die Masse gut formbar ist. Nicht zu weich, sonst fallen sie von den Stielen, aber auch nicht zu fest oder zu trocken. Durch den kompakten Überzug sind Cake-Pops – im Kühlschrank – gut haltbar und bleiben auch supersaftig.
Kugeln oder Herzen am Stiel
Wer einen Cake-Pop-Maker oder eine Cake-Pop-Silikonform besitzt, kann auch die frisch gebackenen Kuchen-Kugeln aus Sand-, Biskuit- oder Schokokuchenteig mit Rum tränken. Allerdings sollte die Oberfläche vor dem Überziehen mit Schokolade oder Zuckerguss etwas antrocknen. Ich habe mir vor Jahren eine Birkmann Silikonbackform für herzförmige Cake-Pops zugelegt. Diese verwende ich auch für Herzkekse, Ice-Pops und Schokopralinen. Ich liebe Küchenutensilien mit Mehrwert. Zum Festwerden der Cake-Pop-Glasur gibt es zahlreiche Ständer im Angebot. Es reicht aber auch ein Stück Styropor oder ein Blumensteckschwamm. Vielleicht steht noch wo ein altes, vertrocknetes Gesteck herum. Blumen raus, ein Stück Alufolie darüber und fertig ist eine Halterung, die auch gleich zum Servieren verwendet werden kann.
Vorüber die erholsamen Tage zwischen den Jahren, vorbei die Zeit des Rumhängens, Lesens und Serienschauens. Zum Start ins neue Jahr habe ich uns ein köstliches Dessert zubereitet, eine Karamell-Mousse mit Spekulatius und Karamellsauce. Das Rezept möchte ich euch noch zeigen, weil diese fluffige Creme auch gut für den Dreikönigstag und kalte Wintertage passt.
Karamell entsteht durch Erhitzen von Zucker. Wenn der Zucker schmilzt und langsam die Karamellisierung einsetzt, entsteht dieser typische Geruch und Geschmack von Karamell. Kühlt es ab, wird es knusprig und hart. Der Begriff Karamell wird allerdings oft auch für weiches Karamell verwendet. Wird dem karamellisierten Zucker Butter beigemengt, spricht man von Toffees, eine Art Konfekt. Bei Fudge wiederum wird dem karamellisierten Zucker neben Butter auch Milch oder Schlagobers (Sahne) zugesetzt. Im Vergleich zu den relativ harten Toffees ist Fudge (britisches Karamell) daher wesentlich weicher, bekommt eine trübe Färbung und sein ganz spezielles Aroma. In eine Karamellsauce wiederum kommen zum karamellisierten Zucker ebenso Butter und Sahne hinzu, damit die Sauce nicht aushärtet und leicht zähflüssig bleibt!
Karamellsauce ist recht einfach selbst herzustellen, gibt es aber auch fertig zu kaufen. Für die Zubereitung von Karamellsauce verwende ich zwei Töpfe. In einem erhitze ich Kristallzucker (keinen braunen Zucker, sonst wird das Karamell zu dunkel) bis er schmilzt und eine hellbraune Farbe annimmt. Im anderen Topf koche ich das Schlagobers (Sahne) kurz auf und gebe es dann zum karamellisierten Zucker. Das blubbert etwas, also Vorsicht! Sobald das Karamell glatt gerührt ist, nehme ich es vom Herd und menge die Butterstücke unter. Für Salted Caramel Sauce wird noch 1 Teelöffel Salz beigefügt. Das ist nicht so mein Ding. Ich gebe zum Ausgleich lieber etwas Zitronensaft hinzu. Selbst gemachte Karamellsauce (Rezept) kann im Kühlschrank zwei bis drei Wochen aufbewahrt werden. Sie schmeckt zu nahezu jedem Dessert, besonders zu Waffeln, Palatschinken (Pfannkuchen) und Eis. Zu Weihnachten habe ich sie zu Lebkuchen-Crêpes mit Bratapfelspalten serviert.
Karamell-Mousse geschichtet oder pur
Spekulatius, das typische Weihnachtsgebäck mit winterlichen Gewürzen, harmoniert perfekt mit der Karamell-Mousse. Nach den Feiertagen ist die Lust auf Weihnachtskekse schlagartig bei Null angelangt. Daher möchte ich die Reste möglichst schnell loswerden, weshalb ich sie in Desserts oder zu Kuchenböden verarbeite. Für die Zwischenschichten im Karamell-Dessert können anstelle von Spekulatius ebenso Butterkekse, Mürbteigkekse oder Biskotten (Löffelbiskuits) verwendet werden. Die Karamell-Mousse schmeckt aber auch pur – ohne Kekseinlage – großartig. Einfach etwas Karamellsauce auf den Glasboden gießen, die Creme aufschichten und mit Fudge-Stücken und Karamellsauce dekorieren.
Wir sind heuer mit einem GläschenGoldstück, einem „vergoldeten“ Sekt aus der Sektmanufaktur Hugl im niederösterreichischen Weinviertel, ins neue Jahr gestartet. Gut gelaunt und voller Optimismus. Ganz ohne Vorsätze. Aber mit einem Motto: Be happy and smile!Eure sugar&rose
Windbeutel oder Profiterole, hierzulande Brandteigkrapferl, gefüllt mit Schlagobers oder Vanillecreme, sind ein luftig-lockerer und absolut himmlischer Mehlspeisen-Klassiker. Im Herbst, zur Kastanienzeit, serviere ich die Brandteigringe mit Maroni-Obersfüllung. Weder Schokolade noch Zuckerguss dürfen in der sugar&rose-Familie auf den Brandteig, nur ein Hauch Staubzucker und gaaaanz viel Maronireis.
Brandteig ist aus wenigen Zutaten – Wasser, Butter, Salz, Mehl und Eiern – ganz schnell zubereitet. Anleitung und Tipps für ein sicheres Gelingen des Brandteigs findet ihr im Download-Rezept. Seinen Namen hat der Brandteig wohl vom „Abbrennen“ des Mehls. Der Teig wird bei großer Hitze solange gerührt, bis sich die Teigmasse vom Topfboden löst und dort ein heller Belag zurückbleibt. Durch diesen Vorgang des „Verkleisterns“ der Stärke kann später die Luft beim Backen nicht entweichen und im Gebäck entstehen die typischen Hohlräume zum Füllen. Ganz wichtig: Beim Backen die Tür des Backrohrs in den ersten zwanzig Minuten NICHT öffnen! Brandteigkrapferl können auch salzig gefüllt werden, zum Beispiel mit Frischkäse, Lachs oder Kaviar beziehungsweise sind sie ungefüllt eine köstliche Suppeneinlage. Brandteig kann man frittieren (Spritzgebäck) und viele schwören auch bei Marillenknödel auf Brandteig. Ich gehöre bei Knödeln allerdings zur Erdäpfelteig-Fraktion.
Maroni oder Kastanie?
Der Unterschied zwischen einer Maroni und einer Esskastanie ist winzig. Aber nicht die Größe der Nussfrucht selbst, sondern die Innenhaut macht den (Qualitäts-)Unterschied. Maronen haben nur eine Haut unter der Schale, daher sind sie auch länger haltbar. Und Maronen schmecken etwas intensiver. Wenn ich, wie diese Woche, am Markt frische Maronen bekomme, bereite ich den Maronireis selber zu. Dazu schneide ich die Maronen kreuzweise ein und gare sie etwa 15 Minuten in Wasser. Nach dem Schälen – das macht zugegeben den meisten Aufwand – werden sie püriert, mit Staubzucker, Rum und Vanillezucker vermischt und im Anschluss durch eine Presse gedrückt. Ich verwende dazu die gute alte Erdäpfelpresse meiner Oma. Man findet sie in gleicher Form immer noch im Geschirrfachhandel, in Einrichtungshäusern oder online unter schöpping.at.
Kann man Brandteig aufbewahren?
Am besten schmecken die Brandteigringe oder Krapferl natürlich frisch. Nach dem Füllen sollten sie unmittelbar gegessen werden. Bestenfalls halten sie im Kühlschrank einen Tag lang. Ohne Füllung können sie in einer gut verschlossenen Dose durchaus zwei bis drei Tage aufbewahrt werden. Wenn, was ohnehin selten der Fall ist, Brandteiggebäck übrig bleibt, friere ich es ein und lasse es bei Zimmertemperatur auftauen. Danach backe ich die Brandteigringe bei etwa 190 °C nochmals ein paar Minuten auf. Damit sind sie beim Aufschneiden wieder heiß und müssen nicht vor dem Einfrieren geteilt werden.
Welche Form bevorzugt ihr bei Brandteig? Die goldbraunen, fluffigen Kringel? Oder die wolkenturmartigen Krapferl? Vielleicht aber die stangenförmigen Eclairs? Und womit füllt ihr euer Brandteiggebäck am liebsten? Über Rückmeldungen freut sich eure sugar&rose.
Spät dran, aber es fehlt noch eine Nachspeise? Mit einem Kirschdessert mit Biscuits Roses steht in längstens 10 Minuten eine Süßspeise auf dem Tisch. Rosa Löffelbiskuits, in Amaretto marinierte vollreife Kirschen und eine schnell aufgeschlagene Sahnebasis-Creme in Gläser schichten – fertig ist ein köstliches und dekoratives Fruchtdessert.
Die Kirschsaison ist zwar bereits am Ende, aber noch gibt es sie. Erst vor einigen Tagen hat mir eine Freundin Unmengen überreifer Kirschen vorbeigebracht. Meine Kirschmarmelade steht eingekocht im Vorratsschrank, Kirschkuchen für die Kollegen+innen gab’s auch schon mehrfach. Nach dem Kirschstrudel habe ich am Wochenende noch ein schnelles Dessert im Glas mit Kirschen kreiert. Da die Kirschen derzeit ohnehin überreif und supersaftig sind, habe ich aufs Kochen und Eindicken mit Speisestärke verzichtet und sie nur entkernt, halbiert und mit Amaretto mariniert. Herrlich! Den überschüssigen Kirsch-Amaretto-Saft habe ich auf die Biscuits geträufelt.
Rosa Biscuits aus Reims
Die knusprigen rosa Löffelbiskuits „Biscuits Roses de Reims“ sind eine in Frankreich beliebte Spezialität, die in zahlreichen Desserts und Bäckereien verarbeitet, zum Kaffee gereicht oder auch einfach mit einem Glas Champagner oder Rotwein verzehrt werden. Mittlerweile sind sie auch bei uns im Spezialitätenhandel zu finden. Wenn ich bei einem französischen Laden (beispielsweise im Beaulieu in der Wiener Herrengasse) vorbeikomme, kaufe ich sie auf Vorrat, da sie sehr lange haltbar sind. Ersatzweise können für das Kirschdessert auch große Biskotten oder Löffelbiskuits verwendet werden. Die rosa Farbe der Biscuits Roses macht Desserts allerdings erst königlich. Oder sollte ich besser sagen: märchenhaft, prinzessinnentauglich? Für das Kirschdessert im Glas habe ich die Biscuits halbiert und die dabei entstandenen rosa Brösel als Dekoration aufgestreut.
Quick & Easy Kirschdessert mit QimiQ-Creme
Für Süßspeisen verwende ich gerne QimiQ, weil es ungekühlt sehr lange haltbar ist. Schlagobers (Sahne) fehlt bei mir genau dann im Kühlschrank oder ist verdorben, wenn ich kurz entschlossen etwas damit zubereiten will. Für das Kirschdessert habe ich eine Packung QimiQ Whip mit dem Handmixer aufgeschlagen und Vanillinzucker und Zitronenabrieb untergehoben. Das wars auch schon. Bei QimiQ schätze ich den niedrigeren Kalorienwert im Vergleich zur Sahne (210 statt 345 kcal/100 g). Das Dessert schmeckt natürlich auch mit geschlagenem Obers oder einer Mischung aus Schlagobers, Mascarpone und Zucker – nach dem Motto: Wenn süß, dann aber richtig!
Wer mag, kann das Kirschdessert noch mit Zitronenmelisse oder Rosenblüten garnieren. Eure sugar&rose
Mehr Erdbeeren als in einem Erdbeer-Trifle geht nicht. Ich habe nahezu ein Kilogramm in die Trifle-Schale gepackt. Zunächst eine Schicht Biskuit, getränkt mit Erdbeersaft und Erdbeerlikör, darüber eine dicke Schicht Erdbeerscheiben und ganz viel Erdbeerpüree und darauf eine Vanillejoghurt-Mascarpone-Creme. Schicht um Schicht, bis die Schale randvoll ist. Zum Abschluss nochmals kräftig Erdbeerpüree über die Creme – ein Traum in Rot-Weiß-Rot. Einmal also noch richtig abtauchen in die köstliche Erdbeerschicht, bevor die heimische Saison dem Ende zugeht.
Das britische Traditionsgericht ist ein Dessert zum Beeindrucken von Gästen. Beim Servieren des Trifles ist ein „Oh Wow!“ geradezu vorprogrammiert. Ein Trifle wird in einer großen Glasschale aufgeschichtet. Bestehend aus mindestens drei Schichten: mit Whisky, Likör oder Fruchtsaft beträufeltem Biskuit, Früchten und einer Pudding-, Quark- oder Sahnecreme. Was die Zutaten angeht, kann nach Lust und Laune variiert werden. Ob mit oder ohne Alkohol ist Geschmackssache. Statt Biskuit können auch Kekse oder Biskotten (Löffelbiskuits) verwendet werden. Je nach Saison variieren auch die Früchte. Wer also die Erdbeer-Saison verpasst hat und ein Trifle bei der nächsten Party servieren möchte, ersetzt die Erdbeeren durch ein anderes Saisonobst, beispielsweise Kirschen. Mit braunem Biskuit und etwas Kirschgeist – ähnlich einer Schwarzwälder Kirschtorte vielleicht …
Pimp up your trifle!
Dekoriert und verziert wird ein Trifle mit allem, was auch auf Torten und Desserts passt, beispielsweise Baiser. Baisertuffs backe ich stets auf Vorrat – meist wenn Eiweiß übrig bleibt. Bewahrt man Baiser in einer luftdicht verschlossenen Dose auf, bleibt es knusprig und hält sehr lange. Die wolkengleichen Baisertuffs und hellrosa Rosenpetalen machen sich auf dem roten Erdbeerpüree besonders schön und verleihen dem üppigen Dessert eine gewisse Leichtigkeit. In die Mitte habe ich mit einer Rosen-Spritztülle etwas geschlagenes Obers aufgespritzt, dazwischen frische Erdbeeren gelegt. Fertig! Die Gäste können kommen.
Ich mache Trifle gerne zu Grillpartys oder größeren Familienfeiern. Denn so eine Schale Trifle ist für mehrere Gäste gedacht. Man kann sie – beziehungsweise sollte sie sogar – am Vortag zubereiten. Gutes Gelingen, eure sugar&rose
Am heutigen Tag der Liebe ist ein verführerisches Dessert in Rosa angesagt. Süße, halbkugelförmige Dinger mit Zuckerrosen und fruchtigem Kern: Himbeer-Joghurt-Törtchen. Bei solchem Love Food sagt der Liebste nicht nein. Kommt es doch direkt vom Herzen … Keep calm, it’s Valentine’s Day!
14. Februar – der Tag der Liebenden und der Geschenke. Für mich einzig und allein der Tag der Blumen. Der Tag, der nicht nur Händlerherzen, ganz besonders die der Blumenhändler, höher schlagen lässt, sondern auch meines – wenn mein Mann mir Rosen schenkt. Ich liebe Blumen über alles – und Rosen ganz besonders. Aber das wisst ihr ja … Er natürlich auch. Danke, mein Liebster, für die vielen wunderschönen Rosensträuße!
Zum Dank bekommt er von mir etwas Süßes. Dass meine Desserts meist rosa sind, daran hat er sich schon gewöhnt. 😉 Auch der Valentinstagstisch ist rosa dekoriert. Die rosa-weißen Hoffmann Melone Mokkatassen von Augarten habe ich mit Marshmallow-Herzen gefüllt, auf Omas weißen Tischsets mit Lochstickerei liegen kleine rosa Zuckerrosen …
Himbeer-Joghurt-Törtchen mit Fruchtherz
Erst beim Durchschneiden zeigen die Himbeer-Joghurt-Törtchen, was in ihnen steckt: ein Herz aus pürierten Himbeeren, vermischt mit selbst gemachtem Isabellatrauben-Gelee. Die Joghurttörtchen habe ich nach dem Festwerden auf kleine rote Biskuitböden gesetzt. So sind sie stabiler und leichter zu servieren. Und damit sie auch schön glänzen, habe ich sie vor dem Dekorieren noch mit einer dünnen Schicht Tortengelee mit etwas Rosenwasser überzogen. Fürs Auge – und damit sie nicht so schnell austrocknen.
PS: Werdet ihr nicht beschenkt, dann schenkt euch doch selber Blumen oder ein kleines „sündhaftes“ Dessert. Self-Gifting liegt voll im Trend.
Was tun mit den Keksen, die noch in den Dosen lagern? Irgendwie endet bei mir die Lust nach Weihnachtsplätzchen schlagartig mit den Feiertagen. Also kommen einige der süßen Dinger ins Dessertglas. Das Vanillekipferlmousse mit roten Früchten ist mein Favorit und eine absolut köstliche Verwertung für Keksreste. Keksbrösel eignen sich auch perfekt als Tortenboden oder Crumble bzw. als Füllung für Bratäpfel. Also nicht wegwerfen, sondern Keksreste einfach einfrieren!
Es soll ja Leute geben, die das ganze Jahr über Vanillekipferl backen und essen. Nun ja, ich backe Vanillekipferl – im Unterschied zu anderen Keksen – nur in der Vorweihnachtszeit. Sind ja nicht gerade ein Leichtgewicht. Heuer sind noch einige in der Keksdose. Und weil ich im neuen Jahr keine (alten) Kekse mehr herumliegen haben möchte, kommen sie in die Dessertgläser als Feiertagsnachspeise.
Vanillekipferlmousse mit Fruchtschicht
Schicht für Schicht ab ins Glas, sozusagen! Kekse, cremige Mousse und Früchte. Die Fruchtschicht wird beliebig variiert, je nach Lust, Vorrat und Geschmack. Entweder püriere ich Himbeeren oder Erdbeeren, verwende eingelegte rote Früchte wie Kirschen oder Weichseln beziehungsweise greife zu den Feiertagen, wenn’s schnell gehen muss, auch schon mal zu Fruchtpüree im Glas, zum Beispiel zu Fruchtikus von Darbo (unbezahlte Werbung).
Kekseverwertung nach den Feiertagen
Ein Schichtdessert mit Keksresten gibt es bei uns Jahr für Jahr – entweder als Weihnachtsnachtisch oder zu Silvester. Je nachdem, wieviele Kekse noch übrig sind. In Varianten auch zu beiden Anlässen. Und sind keine Vanillekipferl mehr in der Dose, dann verwende ich Lebkuchen, Spekulatius, Schokoladenbusserl oder Mürbteigkekse. Keksreste kann man auch wunderbar einfrieren und später verwerten. Zum Beispiel als Boden für Cheesecake oder für Cake Pops. Ich habe Keksbrösel sogar schon mal als Bröselersatz im Apfelstrudel verwendet. Aber: Psst, nicht weitersagen! 😉
Die Weihnachtsfeiertage sind geschafft. Ich komme gerade von einem langen Spaziergang durch den – frühlingsgleichen – Wienerwald retour. Nun ist Erholung und Entspannung angesagt. Auf mich warten bereits ein dickes Buch und eine Tasse Tee … Entspannende Nachweihnachtsfeiertage wünscht euch eure sugar&rose.
Farbenrausch im Orient oder Die Wüste blüht! – So lässt sich unsere Persienrundreise am ehesten in Worte fassen. Das an Kulturschätzen, Gewürzen, Gärten und freundlichen Menschen überreiche Land Iran hat uns sogleich verzaubert. Und in die orientalische Küche mit Safran, Pflaumen, Granatäpfeln und 1001 Gewürzen habe ich mich geradezu verliebt. Besonders in die traditionelle Nachspeise Shole Zard –Safran-Reispudding mit Rosenwasser. Meist mit etwas Zimt serviert, weiß ich von unserer persischen Kochlehrerin nun, dass das wahre Geheimnis aber in Berberitzen und Pistazien liegt.
Safran, Rosenwasser und Advieh – persische Gewürze
Safran und Rosenwasser werden zu unseren ständigen Begleitern auf der Reise. Rosenwasser im Trinkwasser, im Tee, in Saucen, im Eis und in nahezu allen Süßspeisen. Das Rosenwasser aus der Stadt Qamsar, einem Wüstengebiet in Isfahan, ist der iranische Exportschlager. Selbstredend habe ich mich dort mit Rosenöl- und Rosenwasservorräten eingedeckt, nachdem uns ein kleiner Biobauer die noch rechte urtümliche Produktionsstätte gezeigt hat. Im Vergleich zu Bulgarien zu recht moderaten Preisen übrigens!
Ohne das rote Gold aus Persien mit dem unvergleichlichen Aroma ist iranisches Essen undenkbar. Safran färbt von der Suppe bis zum Nachtisch alles leuchtend gelb. Und so verlässt auch kaum ein Tourist den Iran ohne Safran. Berberitzen mit ihrem herb-säuerlichen Geschmack habe ich erst in Persien schätzen gelernt. Zum Knabbern, im Joghurt, in Saucen, im Reis oder im Kuchen. Ähnlich den Hagebutten sind sie reich an Vitamin C und haben antiseptische und entgiftende Wirkung. Seit Jahren steht in meinem Garten ein feuerroter, stacheliger Zierstrauch – ein Sauerdorn. Ich hatte keine Ahnung, dass man dessen scharlachrote Früchte essen kann. Bisher haben sich nur die Vögel bedient.
Die nationaltypische Gewürzmischung „Advieh“ fehlt ebenso in kaum einer persischen Speise und gibt es im Bazar an jeder Ecke auf riesigen Tabletts aufgetürmt. Zum Tee gibt’s Rosenblüten, Kardamom und Zimtstangen. Die Zimtstangen werden in Teile gebrochen und zusammen mit den Rosenblüten zum Aromatisieren in den Schwarztee gegeben.
Persisch kochen für Anfänger – Maryams Cooking Class
Wie man Safran richtig verwendet, hat uns Maryam in Isfahan bei einem Kochkurs gezeigt. Ebenso wie man Mirza Ghasemi (vegetarisches Auberginengemüse), Fesenjan (ein Schmorgericht mit Walnüssen und Granatapfelsirup), Crispy Reis mit Safran und Berberitzen sowie Shole Zard, Safran-Reispudding mit Rosenwasser, zubereitet. Und sie hat uns auch die Zutaten ihrer 7-Gewürze-Mischung „Haft-Advieh“ (Kumin, Kardamom, Kurkuma, Safran, Ingwer, Muskatnuss und schwarzer Pfeffer) verraten.
Bisher habe ich das teure Gewürz völlig falsch verwendet, nämlich die ganzen Fäden. Dabei gehören die Safranfäden unbedingt vor dem Übergießen mit heißer Flüssigkeit fein gemörsert. Tatsächlich bereitet man in Persien aber Safranzucker auf Vorrat. Dafür werden 4–5 g Safranfäden mit 2 Teelöffel Kristallzucker – als Füllstoff, damit der Safran nicht verklebt – im Cutter/Moulinette zu feinem Pulver vermahlen und in einem verschließbaren Glas trocken aufbewahrt. Gemahlener Safranzucker ist innerhalb eines halben Jahres zu verbrauchen. Bei Bedarf entnimmt man 1–2 Messerspitzen und übergießt den Safranzucker mit heißem Wasser. Nach 5 bis 10 Minuten Stehzeit wird dieses Safranwasser den Speisen beigemengt. Erst zum Ende des Kochvorgangs, gleich, ob Reis, Fleisch- oder Süßspeisen. Safran soll nämlich nicht zu lange gekocht werden.
Weniger ist mehr – Safran-Reispudding mit Rosenwasser
Keine persische Feier ohne Shole Zard, dem traditionellen Safran-Reispudding mit Rosenwasser. Ich habe mich sofort in dieses Dessert verliebt. Neben Reis, Wasser, Zucker, Rosenwasser, Safran und Mandeln wird er in manchen Gegenden noch mit etwas Butter/Ghee aufgebessert oder mit Kardamom gewürzt und nach dem Portionieren – oftmals recht kunstvoll – mit Zimt bestreut. Ich habe Berberitzen, Mandeln, Pistazien und Rosenblüten gewählt. Die Rosenwasser- und Zuckermenge habe ich für uns erheblich reduziert. Im Rezept findet ihr die persischen Mengenangaben und meine nebeneinander. Ganz ohne Zucker geht es natürlich nicht. Der Reis, der mit der siebenfachen Menge Wasser sehr langsam gekocht wird, bis er breiig ist, bedarf schon einer ordentlichen Portion Zucker, damit er als Süßspeise durchgeht. Meine Sohn wird wohl keine Freundschaft mit dem Safran-Reispudding schließen. Und bei meinem Mann kamen traumatische Kindheitserinnerungen an Milchreis zum Vorschein. 🤣
Neue Blog-Props: Keramik und Serviertabletts aus Persien
Die Bazare in Shiraz und vor allem der in Isfahan sind überaus groß und verlockend. Neben Gewürzen, bunten Schals, Teppichen oder Türkisen gibt es wunderschöne handgearbeitete Messing- und Kupfertabletts sowie Keramiken. Natürlich auch viel Klimbim. Als Foodbloggerin kommt man daran nur schwer vorbei. Als Rosenverliebte natürlich auch nicht an einer Kachel mit Rosenmotiv.
Noch bin ich am Sortieren der Fotos: Rosenmoschee, Persepolis, historische und botanische Gärten, blühende Wüstengebiete, Karawansereien, Windtürme und unzählige Rosen. Demnächst gibt es einen kleinen Fotobericht über Persiens Rosen und Wüstenblüten. Bis dahin khoda hafez. Eure sugar&rose
Das Osternest meiner Kindheit war eher einfach und keinesfalls ein essbares Osternest: ein Brotkörbchen – im Mühlviertel Bochkarl genannt –, ausgelegt mit grünem Dekogras, darin lagen ein Schokoladenosterhase, ein paar Süßigkeiten wie Fondant-Spiegeleier und Gelee-Hennen und selbst gefärbte Ostereier. Später dann eine rote Schultasche aus Leder und noch viel später das heiß gewünschte Mini-Klapprad. Das größte Vergnügen bereitete uns Kindern ohnehin das Eiersuchen im Garten. Und das Eierpecken. Die Osternester unseres Sohnes waren weitaus voller. Und er bekam nicht nur eines. Von beiden Omas, von der Patentante und manchmal auch von Freunden. Die Osternester waren somit schnell uninteressant. Mittlerweile gibt es nur mehr ein symbolisches Nest. Heuer ein mit Eierlikörcreme gefülltes essbares Osternest am Ostersonntag.
Meine Osternester bestehen aus klein geschnittenem, essbarem Ostergras, welches ich in weiße Schokolade getunkt und büschelweise um Halbkugelformen drapiert habe. Allfällige Zwischenräume habe ich mit flüssiger Schokolade verschlossen, sodass die Osternester nach dem Trocknen absolut dicht sind und mit Creme bzw. Eis gefüllt werden können. Das Tolle daran: wenn das Osternest leer gelöffelt ist, wird es einfach aufgegessen. Das essbare Osternest ist auch abwandelbar. Statt Ostergras können Fruchtgummischnüre, Cerealien oder Soletti verwendet werden. Zusammengehalten durch helle oder dunkle Schokolade oder Candy Melts in allerlei Farben.
Eierlikörcreme
Osterzeit ist Eierlikörzeit! Wer Eierlikör liebt, hat immer ein Fläschchen im Kühlschrank stehen. Man weiß ja nie, wann er gebraucht wird. 🤣 Weihnachten und Ostern darf er bei uns auf keinen Fall fehlen. Weder im Kuchen noch im oder am Dessert! Und so eine feine Eierlikörcreme passt immer. Je nachdem, ob ich gerade am Kaloriensparen bin oder nicht, bereite ich sie mit Mascarpone bzw. Mascarino und geschlagenem Obers zu oder mit QuimiQ. Ihr findet beide Varianten im Download-Rezept.
Ein essbares Osternest für den Ostertisch und jeden Osterbesucher
Die essbaren Osternester sind zudem eine wunderschöne und farbenprächtige Dekoration für den Ostertisch. Gefüllt mit kleinen Baisereiern und/oder den sündhaft köstlichen Fruity Egg Pralinés von Lindt laden sie unsere Besucher zum Zugreifen ein. Da die Schokolade bei Zimmertemperatur unter Umständen schmilzt, sollten die Nester auf kleinen Tellern oder Papierservietten platziert werden. Unsere Besucher dürfen sich die Osternestchen natürlich gerne mit nach Hause nehmen.
Was liegt da noch im Osternest?
So bunt wie die gefärbten Eier zu Ostern wird auch der Frühling in der Typografie. Für Grafiker und Typofreaks wie mich ein perfektes Ostergeschenk. Das brandneue „Color and Type„-Buch ist mehr als reich an Farben. Warum sollen Schriften immer nur einfärbig sein, wenn auch bunt möglich ist? Bereits beim Aufschlagen des Buches taucht man über das mehrfarbige ABC am Vorsatz in die Fülle der Multi-Layer-Schriften ein. Bunt ist das neue Schwarz. Und das nicht nur zu Ostern!
Ich wünsche euch allen ein schönes Osterfest mit vielen bunten Ostereiern. Genießt das lange Wochenende! Ob am Ostertisch mit der Familie oder mit einem langen, ruhigen Spaziergang durch die farbenprächtige Natur! Eure sugar&rose