Fruchtig, cremig und wunderbar leicht! Heidelbeer-Joghurtschnitten sind die ultimative Erfrischung für heiße Sommertage! Die Süße reifer Blaubeeren trifft auf die feine Säure von Joghurt und Zitrone. Ein Kontrast, der auf der Zunge zergeht und jeden Bissen unbeschwert macht.
Veredelt mit einem tropischen Topping aus Kokos und Pistazien wird das leuchtende Weiß der fluffigen Creme in Kombination mit dem tiefen Beerenblau zum Blickfang am Kaffeetisch.
Das Beste daran: Im Kühlschrank aufbewahrt, bleibt der Kuchen tagelang frisch und saftig wie am ersten Tag!


Heidelbeeren und Joghurt – die perfekte Sommerkombi
Etwas Zitronenabrieb verleiht den reifen Heidelbeeren und der Joghurtcreme eine wunderbar spritzige Frische. Wer das Glück hat, Waldheidelbeeren zu finden – die wegen der anhaltenden Trockenheit heuer leider rar sind –, profitiert von einem noch intensiveren Geschmack. Frische Kulturheidelbeeren vom Markt sind aber eine fantastische Alternative, besonders jetzt in der Hauptsaison.
Möchte man den Beerengeschmack noch intensiver betonen, gibt man zusätzlich zum Zitronenabrieb noch eine Messerspitze gemahlene Vanille und einen Hauch Kardamom zur Creme.
Meinen Gästen serviere ich die Schnitten eiskalt aus dem Kühlschrank, garniert mit frischer Minze oder Melisse und einigen extra Heidelbeeren am Teller.
Und weil der Kuchen gekühlt tagelang frisch bleibt, kann er auch auf Vorrat vorbereitet werden.

Zubereitung Heidelbeer-Joghurtschnitten
Für die Basis sorgt ein lockerer und weicher Biskuitboden, gebacken ohne Butter, nur aus Eiern, Zucker und Mehl.
Damit die saftige Joghurtmasse den Biskuitboden nicht aufweicht, schützt eine feine Schicht selbst gemachte Heidelbeermarmelade.
Die fluffige Joghurtschicht wird mit Gelatine standfest gemacht und benötigt mindestens drei Stunden Kühlzeit. Bevor die Masse in den Backrahmen geschichtet wird, verfeinere ich sie mit ganzen Heidelbeeren, gehackten Pistazien und Zitronenabrieb. Wer optisch Farbakzente setzen möchte, püriert einfach einen Teil der Beeren.
Kleiner Tipp: Sollte das Beerenpüree sehr flüssig sein – was vor allem bei sehr reifen Waldheidelbeeren vorkommt –, gibt man ein Blatt Gelatine mehr dazu.
Vor dem Kühlen habe ich die Oberfläche dekorativ mit Pistazien und Kokosette bestreut. Wer mag, kann anstelle der Kokosraspeln auch knusprige Kokos-Chips verwenden oder sie auch weglassen.

Tipp für Ungeduldige: Verwende einfach einen fertigen Biskuitboden.
Tipp für Gelatine-Skeptiker: Wenn du keine Gelatine verwenden möchtest, kein Problem. Ersetze Joghurt und Schlagobers durch insgesamt 500 ml Rama Cremefine zum Aufschlagen (unbezahlte Werbung). Es zieht beim Kühlen von alleine an und wird schnittfest. Die fehlende Säure des Joghurts gleichst du mit einer Extraportion Zitronenabrieb aus.
Rose des Monats: Garden of Roses
Die nostalgischen Blüten der prachtvollen Beetrose Garden of Roses verzaubern Jahr für Jahr mit einem traumhaften Farbenspiel in zartem Pastell. Aus leuchtend orangen Knospen entfalten sich Blüten, die zunächst von cremefarbenen Petalen umrahmt werden. Im Aufblühen wechseln sie in ein warmes Apricot mit pfirsichfarbenen Nuancen, gehen in ein zartes Rosa über und hellen schließlich elegant auf. Die unterschiedlichen Blühstadien der beliebten Garden of Roses von W. Kordes‘ Söhne (2006) sind nicht nur farblich ein Genuss. Die dicht gefüllten, oft aus über 40 Blütenblättern zu Rosetten angeordneten Blüten verströmen einen feinen Duft. Die dauerblühende Schönheit begeistert mit unermüdlicher Blütenpracht bis weit in den Spätherbst hinein und gedeiht auch gut als Kübelpflanze.


















Ich liebe Rosen und ich liebe es zu backen, daher habe ich auch meinen Blog 
Die Crème Frangipane, auch Frangipani-Creme, mit Pistazien ist so lecker, dass ich mich beherrschen musste, sie nicht schon vor dem Füllen der Blüten-Tarte zu vernaschen. Meist beinhaltet eine Frangipane Marzipan oder Amaretto und Mehl. Ich habe beides gegen Mandel- und Pistazienmehl getauscht. Das Pistazienmehl habe ich selbst gemahlen. Aus ungesalzenen Pistazien, versteht sich. Weitere Zutaten: Zucker, weiche Butter und ein Eigelb. Alles einmal mit dem Löffel durchgerührt und fertig.
Erdbeeren, Himbeeren, Ribisel … Sie sind für meine Backwerke meist farbgebend. Sobald es aber frische Brombeeren und Heidelbeeren am Markt gibt und im Garten Gänseblümchen zu finden sind, gibt es eine Tarte blue, eine Gänseblümchenwiese auf blauen Beeren.
Die weiße Tarte entfaltet ihre Größe erst beim Genießen. Die zarte Füllung aus weißer Schokolade und Frischkäse, aromatisiert mit Orangen- und Limettenzesten schmilzt am Gaumen. Sie ist bei mir eine Winter-Tarte – weiß wie ein Schneefeld, das ich dann mit Eiskristall- und Schneeflocken-Keksen dekoriere.
Kein Karten-, sondern ein Zusammenspiel aus schwarzer Tarte und roten Beeren. Der dunkle Boden dieser Tarte ist aus Oreo-Keksen, die Füllung eine weiße Frischkäse-Creme mit geschmacksgebender Zitrusschale. Nahezu schwarz ist auch die Dekoration aus Heidelbeergelee, rot die Blüten und Beeren. Stilvoll serviert in Begleitung von dunkelroten Rosen!
Müsli und Joghurt einmal nicht in einer langweiligen Müslischale oder Bowl, sondern andersrum: rose flavoured Joghurt in kleinen, knusprigen Müsli-Cups. Fabelhaftes Fingerfood für Frühstücken im Bett oder einen Wochenend-Brunch. Und absolut fastentauglich!
Für die Frühstücksfüllung verrühre ich Joghurt mit etwas Rosensirup oder Rosengelee, manchmal auch mit pürierten Himbeeren.
Ich wünsche euch einen guten Start in den Tag und in die kommende Woche!






Zur Abwechslung mische ich gerne auch etwas Lebensmittelfarbe oder Kakaopulver in die Baisermasse. Zweifarbige Baiser entstehen, indem man die Gel-Lebensmittelfarbe streifenförmig im Inneren des Spritzbeutels von unten nach oben aufzieht, danach die weiße Masse vorsichtig einfüllt und sie mit einer Lochtülle aufs Blech spritzt.s Auge isst ja bekanntlich mit! Das ist nicht bloß eine Redensart. Eine entsprechende Form sollten die Baiserchen schon haben. Für glatte Baisertuffs verwende ich eine runde Lochtülle mit großer Öffnung, für die zweifarbigen Tuffs oder bunten Baiserringe eine Sterntülle. Pavlovas streiche ich mit einer Teigspatel kreisrund aufs Backblech.

Und zu besonderen Anlässen gibt es eine Pavlova. Einmal ist sie zartrosa, ein anderes Mal Red Velvet. Mal serviere ich sie nur mit Obers, mal mit einer Fülle an Früchten und Fruchtsauce. Ich freue mich schon wieder auf die Kirschenzeit. Pavlova mit Kirschen und Fruchtsauce – mein absoluter Favorit!