Lust auf Kuchen, aber keine Zeit für ein aufwändiges Rezept? Möglichst kalorienarm und leicht, zudem fruchtig und erfrischend soll er sein. Hier ist er, der perfekte Sommerkuchen! Der kleine Topfen-Kokos-Kuchen mit Himbeeren und Sirup erfüllt alle unsere Wünsche. Low Carb, schnell und einfach zuzubereiten, ein perfektes Basis-Rezept und köstlicher Boden für ein Topping mit saisonalen Früchten.
Rezept Topfen-Kokos-Kuchen mit Himbeeren und Sirup hier downloaden.

Sommer ist Beerenzeit
Der Sommer hat uns heuer reichlich mit vitaminreichen roten Sommerhimbeeren beschenkt. Überreif lassen sich die süßen, aromatischen Beeren zu Saisonende leicht vom Strauch lösen. Von der Hand direkt in den Mund oder als Topping auf Desserts und Kuchen sind sie mir am allerliebsten.
Wenn die Ernte sehr üppig ausfällt, bereite ich aus den kleinen Beeren ein köstliches Himbeergelee zu. Für meine Schleckermäulchen auch schon mal mit weißer Schoki drinnen. Hier der Link zu dem überaus köstlichen Rezept der Himbeer-Schoko-Marmelade.


Topfen-Kokos-Kuchen mit saftigen Beeren obenauf
Alternativ belege ich meinen Topfenkuchen gerne auch mit einem Mix aus Himbeeren und Heidelbeeren. Wer es lieber säuerlich-aromatisch hat, garniert den Kuchen mit Ribiseln (Johannisbeeren), Stachelbeeren, Brombeeren oder Physalis.
Hin und wieder überziehe ich die Früchte mit Streifen flüssiger edelherber oder auch heller Kuvertüre. Oder ich streue dicke weiße Schokoladenraspel über die Beeren. Das sieht besonders schön aus. Will ich Kalorien einsparen, ersetze ich die Schokolade durch knackige Kokoschips.

Himbeer-, Holunder- oder Rosensirup als süßer Guss
Und sind die Beeren nicht ganz vollreif, übergieße ich sie mit etwas Fruchtsirup. Himbeeren mit Himbeersirup, Erdbeeren mit Rosensirup und Heidel- oder Brombeeren mit Holundersirup. Ein, zwei Löffel voll genügen. Der Sirup „süßt“ den zuckerreduzierten Topfenkuchen anstelle einer dicken Schicht Zucker. Mehr geht natürlich immer … 😉
Oder ich püriere die Beeren mit etwas Sirup und reiche das Fruchtmus separat zum Topfenkuchen.

Weitere Low-Carb-Rezepte und kalorienreduzierte Naschereien findet ihr hier.
Habt einen schönen Sommer. Eure sugar&rose



























































Weil im Garten derzeit alles gleichzeitig sprießt und blüht, habe ich die Muttertagstorte mit Blütenblättern von Geranien, Taubnesseln, Rosen und Vergissmeinnicht bestreut. Der Lavendel blüht leider noch nicht, würde sich aber auch auf dieser Blütenwiese wohl fühlen. Das Vergissmeinnicht-Herz liegt auf einem dünnen Karton und kann vor dem Anschneiden zusammen mit den Vintage-Schleifen abgenommen werden.
Passend zu den zarten Vergissmeinnicht will ich einen möglichst hellen Kuchenboden haben, einen White Cake. Ganz weiß wird das Biskuit zwar nicht, aber ohne Eigelb schon recht hell. Das Eiweiß wird dazu mit Schmand (da es in Österreich keinen Schmand gibt, mische ich Sauerrahm und Crème-fraîche) verquirlt und dann erst den trockenen Zutaten beigemengt. Das für amerikanische Kuchen typische Backmehl ersetze ich durch glattes Mehl mit etwas Maisstärke und Backpulver.
Und weil ich nur ungern stundenlang Kuchen oder Torten backe, habe ich für die Füllung eine schnelle Quarkcreme gewählt. Das Gelatinepulver (Gelatine fix) wird gar nicht erst aufgelöst, sondern einfach in die Schlagsahne eingerührt. Die perfekte Füllung für jene, die schlechte Erfahrungen mit Gelatine haben: hier kann absolut nix schief gehen …

Ein bisschen Frucht schadet aber auch einer weißen Torte nicht. Daher gebe ich eine Handvoll Himbeeren in die Quarkfüllung mit Rosen-Aroma. Auch Erd- oder Heidelbeeren wären farblich und geschmacklich passend. Wer mit Rosenduft nichts am Hut hat, ersetzt das Rosenwasser einfach durch Mandelaroma oder Zitronenabrieb.
Mittags wird am Muttertag gegrillt. Mein Mann ist der Grillmeister, mein Sohn serviert mir – hoffentlich 😉 – ein Gläschen Rosésekt und ich lege die Füße hoch. Und nach dem Essen gibt es ein Tässchen Kaffee in meinem Rosengeschirr und ein Stück Muttertagstorte. Ein Tag ohne Stress und Hektik. Kein überfülltes Restaurant mit überforderten Kellnern und stundenlangen Wartezeiten. Ein Muttertag im Garten, ganz nach meinem Geschmack. Und rundum duften meine frisch erblühten Rosen … Fast schon kitschig, oder?
Die Edelrose Chartreuse de Parme und die Austin-Rosen Sister Elizabeth sowie Mary Rose haben heuer das Rennen um die ersten Blüten gewonnen. Anfang Mai, und man kann schon ein frisches Rosen-Kranzerl binden! Wie oft gibt es das?

Kaum ist es draußen kalt, steigt bei mir die Lust auf Hefeteig. Ob Buchteln, Hefezopf oder Zimtschnecken, ich liebe Hefebäckereien. Hauptsache luftig und locker. Frittiert, wie Krapfen, ist er eher nicht so meins.
Seit ich übers Brotbacken die Trockenhefe entdeckt habe, ist der Germteig-Mythos entzaubert. Bei mir kommen alle Zutaten zusammen in die Rührschüssel und werden mit dem Knethaken zu einem geschmeidigen Teig gerührt. Oma, wenn du bloß sehen könntest, wie einfach das heute ist! Diesen lasse ich dann eine Dreiviertelstunde aufgehen und schon geht’s ans Formen & Füllen.
Für die Hefeteig-Schiffchen habe ich den Teig mit einer Teigspatel portioniert und oval ausgerollt, dann durch Einrollen der Längsseiten einen wulstigen Rand geformt. Für die Hefekringel habe ich zwei Teigstränge ineinander gedreht, gekordelt. Die fertigen Teiglinge habe ich mit flüssiger Butter bestrichen. Dadurch bekommt der Hefeteig seine schöne Farbe und die knusprige Oberfläche.
Klassisch wird Hefeteig meist mit Mohn, Nüssen oder Zimt gefüllt. Ich liebe ihn auch mit fruchtigen Füllungen wie Kirschen, Pflaumen, Marillen oder Marmelade.
Die Hefekringel sind aus der gleichen Teigmasse gefertigt. Sie unterscheiden sich nur in Form und Füllung.






Für 
Heute habe ich von meiner Rose 
Und ich habe erstmals selber 
Als Mohnliebhaberin probiere ich immer wieder mal unterschiedliche Mohnsorten aus. Mohn mahlen ist eher mühsam, weil er ohne die richtige Mühle meist unregelmäßig zerkleinert wird. Und in den Fertigpackungen ist er für viele Mehlspeisen zu grob.

Kandierte Blüten gibt es fertig zu kaufen. Sie sind aber ebenso einfach selbst herzustellen. Die Blütenblätter werden dazu in Zuckersirup getaucht und getrocknet.

Am besten aber schmeckte der warme Kirschauflauf, den wir Kinder als Hauptmahlzeit serviert bekamen. Ich liebte diese Mehlspeisenfreitage. Der flauschig weiche Auflauf wurde nicht am Blech gebacken, sondern in einer Rein. Einer länglichen mit zwei Griffen. Sie stand im Rohr, bis wir von der Schule kamen. So konnte der Auflauf langsam ausdampfen und blieb dabei warm. Schon damals war es eine Riess-Email-Pfanne, allerdings nicht in den zuckersüßen Pastelltönen wie heute, sondern in der klassischen rostroten Außenfarbe der Nachkriegszeit.
