Nachdem der Mohn-Topfenkuchen mit Kirschen bei einigen FollowerInnen und auch innerhalb der Familie großen Anklang gefunden hat und bereits mehrfach nachgebacken wurde – was mich besonders freut –, möchte ich euch auch diesen saftigen Sommerkuchen ans Herz legen: den Mohn-Topfenkuchen mit Marillen. Diesmal ohne Boden, einfach nur ein Mohn-Joghurt-Kuchen mit reichlich Topfenfüllung – gitter- oder kleksförmig aufgebracht. Obenauf erfrischende, heimische Marillen. Einfach himmlisch!


Zubereitung Mohn-Topfenkuchen
Während der einfache Rührkuchen mit Mohn, Joghurt und Öl im Rohr kurz vorgebacken wird, verrühre ich den Topfen mit Eiern, Zucker, Stärke und Zitronenabrieb und bringe diese Masse mittels Spritzsack mit großer Lochtülle auf die warme Mohnmasse gitter- oder wellenförmig auf. Dabei spritze ich mehrere Lagen der Topfenmasse übereinander, bis sie aufgebraucht ist. Der Topfen sinkt dann beim Backen teils bis zum Boden, was den Kuchen besonders saftig macht.
Die geschnittenen Marillenstücke lege ich in die Zwischenräume.
Tipp für Ungeduldige: Den Topfen kleksförmig mit einem Löffel statt mit dem Spritzsack auf die Mohnmasse drapieren. Marillen nur halbieren statt auffächern.

Saftige Marillen aus der Wachau
In der Wachau hat gerade die Marillenernte gestartet. Das orangerote, beinahe golden wirkende Fruchtfleisch ist besonders saftig und ausgewogen im Süße-Säure-Verhältnis. Ich habe die ersten bereits am Samstag am Bauernmarkt am Yppenplatz bei unserem „Standler” erbeutet und daheim sogleich Marillenknödel zubereitet. Die restlichen sind auf dem Kuchen gelandet.
Und weil der Kuchen von unseren Gästen im Handumdrehen restlos aufgegessen und danach reihum das Rezept erbeten wurde, habe ich es gleich als Blogpost verfasst. Ich hoffe, der Kuchen schmeckt euch ebenso wie uns.


Rose des Monats: Rote The Fairy
Die kleinblumige, reichlich blühende und dicht verzweigte Bodendeckerrose Rote The Fairy oder The Fairy rot von Tantau, die ich als Kuchen-Deko eingesetzt habe, wächst wie ihr hellrosa Pendant („The Fairy“) sehr buschig und benötigt ebenso wie diese jährlich einen kräftigen Rückschnitt der langen bogigen Triebe, auch um weitere Blüten anzuregen. Die halbgefüllten, schalenförmigen Blüten sind nur etwa 5 cm groß und erfreuen mit den offenen Staubgefäßen Bienen und Insekten. Sie blüht zwei, drei Wochen später als andere Sorten, dafür aber bis spät in den Herbst hinein.



























































































Lust bekommen auf (m)einen Marillen-Kirsch-Topfentraum?