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Rosen-Pannacotta-Tarte auf Vintage-Glasteller, ein Stück herausgeschnitten auf eingenem Glasteller, daneben ein Strauß hellrosa Rosen James Galway

Rosen-Panna-Cotta-Tarte

Rosenblüten verleihen dem transparenten Spiegel der Rosen-Panna-Cotta-Tarte einen zarten, blumigen Duft. Ein Stück vom süßen, kleinen Törtchen und dazu ein Gläschen Rosé-Sekt mit Rosenblüten – sogleich haben meine Gäste ein Lächeln im Gesicht.
Der dünne Tarteboden aus Mandelmürbteig, gefüllt mit einer Schicht cremiger Panna cotta mit Joghurt und Rosenwasser schmeckt gut gekühlt am besten. Ein besonderes Dessert also für heiße Sommertage!

Rosen-Panna-cotta-Tarte dekoriert mit kleinen rosa Rosenblüten und grünen Pistazienkernen

Panna cotta mit Rosenwasser auf Mandelmürbteig

Den Tarteboden habe ich sehr dünn gehalten. Somit steht die Panna-cotta-Füllung im Mittelpunkt. Ich liebe den Geschmack von Rosen, daher habe ich auch der Panna cotta ein wenig Rosenwasser beigegeben. Wer den Rosenduft aber dezent halten möchte, lässt das Rosenwasser hier weg und aromatisiert nur den Spiegel mit Rosenblüten oder Rosenwasser.
Damit die Tarte nicht zu opulent wird, habe ich die Hälfte des Schlagobers (der Sahne) durch Joghurt ersetzt.
Das Rezept für eine köstliche Rosen-Panna-cotta findet ihr hier.

Angeschnittene Rosen-Panna-cotta-Tarte auf Vintage-Glasteller, ein Stück auf kleinem Glasteller davor, im Hintergrund zwei herzförmige rose-gold-farbene Löffel

Zart duftender Rosenspiegel für die Rosen-Panna-Cotta-Tarte

Anstelle des üblichen Fruchtspiegels als Topping der Panna cotta habe ich mich für transparentes Rosengelee entschieden, das durch Beigabe einiger Beeren im Kochwasser eine schöne rosa Farbe und auch einen zarten Fruchtgeschmack bekommt.
Sowohl die Panna-cotta-Schicht als auch das Rosengelee benötigen ausreichend Kühlzeit zum Festwerden. Insofern darf das Rosengelee erst aufgebracht werden, wenn die Panna cotta stichfest ist, denn sonst vermischen sich die beiden Schichten.

Angeschnittene Rosen-Panna-cotta-Tarte auf Vintage-Glasteller, ein Stück auf kleinem Glasteller davor, im Hintergrund zwei herzförmige rose-gold-farbene Löffel
Ein Stück der Rosen-Panna-cotta-Tarte auf einem hellgrünen Dessertteller mit weiß-grünen Blüten, dahinter eine dazu passende Kaffeetasse mit Kaffee, beides auf einer rosa Leinenserviette und einem transparenten cremfarbenen Deckchen, eine transparente breite rosa Schleife und ein ein Strauß rosa Rosen

Rose des Monats Juni: James Galway

Die englische Kletterrose James Galway wurde 2000 von David Austin eingeführt. Die märchenhaft schönen, schalenförmigen hellrosa Blüten sind dicht gefüllt. Die Blütenmitte ist etwas kräftiger rosa, zum Rand hin nehmen die Rosetten hingegen einen zarten Pastellton an. Ihr Duft ist von mittlerer Intensität. Die Rose wächst einerseits aufrecht, ist dennoch leicht überhängend, bei mir gut 150 cm hoch und klettert mit einer Rankhilfe auch ein wenig. Sie blüht zuverlässig und reichlich von Juni bis Oktober, ist unempfindlich gegen Blattkrankheiten wie Mehltau und verträgt außerdem hohe Temperaturen. Regen macht den riesigen Blüten nichts aus. Auch im Abblühen sehen die dichten, morbiden Blütendolden noch hinreißend schön aus.

Acht Blüten der Rose James Galway samt grüner Blätter auf einem weißen Holzbrett mit rosa Leinenserviette aufgelegt
Ein Strauß leicht morbider hellrosa Blüten der englischen Rose James Galway in einer alten weißen hohen Teekanne mit aufgemalten rosa Heckenrosenblüten
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Rosen-Kokos-Cheesecake – leicht & erfrischend

Leicht und erfrischend soll ein Sommerdessert idealerweise sein. Am besten im Miniformat wie mein Rosen-Kokos-Cheesecake. Und gut gekühlt, bevorzugt frozen oder halbgefroren. Zudem darf es bei den heißen Temperaturen nicht zu schwer im Magen liegen, weshalb ich im Moment eher kleine Küchlein statt einer großen Torte serviere. Mit dem Duft nach Rosen sowie dem Geschmack von Kokos schicken uns die Mini-Cheesecakes auf Reisen in orientalische und karibische Urlaubsländer.
Für Kalorienbewusste gibt es auch eine fettreduzierte Ausführung und je nach Belieben zwei verschiedene Kuchenböden zur Auswahl, einer davon eine No-bake-Variante.

Ein kleiner Rosen-Kokos-Cheesecake auf einem weißen Vintage-Keramikteller im Vordergrund, drei auf einer kleinen weißen Etagere im Hintergrund, daneben silber Dessertgabel und Löffel mit rosa Masche zusammengebunden, im Hintergrund eine weiße Schale mit einer fuchsifarbenen Rosenblüte
Ein kleiner Rosen-Kokos-Cheesecake auf einem weißen Vintage-Keramikteller im Vordergrund, drei auf einer kleinen weißen Etagere im Hintergrund, daneben silber Dessertgabel und Löffel, die Cheesecakes sind mit kleinen blassrosa Rosenblüten und dunkelrosa Knospen dekoriert

Luftig leichter Rosen-Kokos-Cheesecake

Damit der Cheesecake nicht zur Kalorienbombe wird, habe ich für uns die Käsemasse entsprechend mit fettreduziertem Frischkäse und Joghurt zubereitet. Das Rezept funktioniert ebenso mit gehaltvollem Frischkäse oder Mascarpone und griechischem Joghurt mit 10% Fettgehalt. Und keine Angst vor Gelatine! Im Rezept gibt es eine detaillierte Anleitung zum sicheren Gelingen.
Der Boden besteht aus Haferflocken, Nussmus und Dattelsirup und ist kurz gebacken, wodurch er stabiler als ein Keksboden ist. Wer bei den sommerlichen Temperaturen den Backofen aber nicht aufheizen will, für den gibt es eine No-bake-Variante des Cheesecakebodens.

Drei Stück Mini Rosen-Kokos-Cheesecake auf weißer Etagere von oben fotografiert, dekoriert mit kleinen grünen Blattranken und weißen Blüten einer Hortensie, im Vordergrund ein Schälchen mit weißen Kokos-Chips
Vier Rosen-Kokos-Cheesecake auf Etagere und Dessertteller: unten ist etwa 1 cm hoch der braune Haferflockenboden sichtbar, darüber etwa 4 cm hoch die weiße Käsemasse mit pinken Einschlüssen von Rosenblüten

Frozen Rosen-Kokos-Cheesecake

Bei der seit Wochen anhaltenden Hitze bevorzugen wir im Moment eher Gefrorenes oder kalte Desserts. Die kleinen Rosen-Kokos-Cheesecakes sind sowohl gut gekühlt aus dem Kühlschrank, halbgefroren oder frozen und danach kurz angetaut ein wohltuender Genuss.
Als kleinen Farbtupfer zu den nahezu weißen Küchlein mit pinken Rosenblüten serviere ich selbst gemachtes Rosenmus oder dezent säuerliches Himbeerpüree (zerdrückte Himbeeren).

Frozen Rosen-Kokos-Cheesecake auf weißem Dessertteller, dekoriert mit einem blassrosa Röschen, rosa Rosenknospen und weißen kleinen Blüten; daneben altsilbernes Dessertbesteck, eine Schale mit einer pinken Rosenblüte und ein Schälchen mit rotem Rosenmus in Minilöffelchen

Rose des Monats Juli: Blush Noisette

Die historische Rose Blush Noisette, auch Rosier de Philippe Noisette, (Züchter: Noisette, um 1814) blüht zartrosa und verfärbt im Abblühen zu nahezu Weiß. Die kleinen, zahlreichen Blüten (3–6 cm) sind doppelt gefüllt, die dunkelrosa bis karmesinroten Knospen liegen auf Blütenrispen mit bis zu 30 und mehr Knospen. Wenn die mittelgroße Rose im Mai loslegt, blüht sie in rascher Folge bis in den Oktober hinein. Sie hat einen leicht süßlichen Moschusduft und ist zudem nur wenig bestachelt. Obwohl sie als Kletterrose mit bis zu 2,5 m Höhe gilt, kann sie mit ihren locker überhängenden Zweigen auch als niedrige Strauchrose gezogen werden.
Ich habe die historische Rose bei Praskac in Österreich erstanden, sie ist aber auch bei einigen deutschen Rosenhändlern im Angebot.

6 Ansichten der Blühstadien der kleinblütigen Blush Noisette Rose mit unzähligen Blütenrispen und Knospen
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