„Magst du uns zum Wochenende einen Gugelhupf backen?“ – Ja, ich mochte. Seit mir meine Oma, als ich etwa sieben Jahre alt war, gezeigt hatte, wie man einen Marmorgugelhupf zubereitet, wollte ich nicht mehr aufhören mit Gugelhupfbacken.
Das Rezept war einfach. Butter, Zucker, Eier, Mehl, Kakao und Milch. In den kleinen Haas-Rezeptheftchen, die in den 70er-Jahren in vielen Haushalten zu finden waren, gab es natürlich auch Varianten wie Jausengugelhupf, Kranzkuchen oder Sonntagskuchen … 😉 Ich habe die Rezepte systematisch durchprobiert und so meine Kuchenbackkünste perfektioniert.
Gugelhupf backe ich noch immer gerne. Heute allerdings meist mit Zutaten wie Buttermilch und Pflanzenöl. Damit wird er herrlich flauschig und luftig leicht. Und ich aromatisiere mit Orangen-/Zitronenzesten oder Baileys, ergänze Maroni, Cranberrys oder Pistazien … Und hin und wieder bleibt er klassisch. Nur ein Marmorgugelhupf mit viel Staubzucker.
Aber Marmorkuchen muss nicht zwingend braun-weiß sein. Bald ist Valentinstag und ich überlege bereits, welches rosa Gebäck ich meinen Liebsten servieren werde. Beim Betrachten diverser Red-Velvet-Rezepte poppte die Idee auf, einen rot-weißen Gugelhupf zu backen.
Ich liebe Himbeeren – wie ihr wisst. Den Gugelhupf wollte ich aber nicht mit frischen Himbeeren machen, da wird er matschig. Daher habe ich den dunklen Teil mit gefriergetrockneten Himbeeren eingefärbt, die ich zu Pulver vermahlen habe. Das ergibt eine herrlich rote Farbe. Den hellen Teigteil habe ich mit den Zesten von zwei Biozitronen aromatisiert. Himbeeren und Zitrone, eine erfrischende Kombination!

Mit Puderzucker bestreut schmeckt der rot-weiße Gugelhupf bereits ausreichend fruchtig. Für unsere Besucher wollte ich ihn aber noch ein wenig aufpeppen.
Ich habe den Gugel wie Tortenböden in Scheiben geschnitten und diese um einige Grad gedreht – die Zacken versetzt – wieder zusammengebaut.

Und auf den dadurch entstandenen kleinen Plateaus habe ich je einen Tupfen Mascarponecreme und eine halbe Himbeere platziert. Aus dem Gugelhupf wurde ein Törtchen. Mit der rosa Ranunkel on the top sogar ein Feiertagstörtchen.
Kurz habe ich überlegt, ob ich die einzelnen Kuchenböden vor dem Zusammensetzen mit Creme bestreiche, mich aber dann dagegen entschieden. Das Himbeer-Zitronen-Aroma des Kuchens selbst würde damit geschmacklich überlagert.

Ohne Cremefüllung sind allerdings keine klassischen Kuchenstücke zu schneiden. Wir haben ihn daher wie im Bergbau schichtweise von oben nach unten „abgebaut“. Ein etwas anderes Gugelhupf-Erlebnis!








Damit mein Dinkelvollkornbrot auch schön saftig wird, habe ich etwas Kürbis hinein gerieben. Dieser ist kaum zu spüren, macht das Hefevollkornbrot aber zusammen mit der Buttermilch geschmeidig und locker. Zwei kleine Laibe geformt und ab ins Rohr.
Zunächst habe ich einen Nusskuchen gebacken mit großen, saftigen Birnenstücken drin. Oben auf kommt warmes Karamell mit einer Menge frischer Walnüsse. Nicht wenige Kalorien, ja. Aber Walnüsse sind reich an Omega-3-Fettsäuren und Vitaminen. Man isst ja nicht gleich den ganzen Kuchen, oder?
Und? Lust bekommen auf euer eigenes Brot? Brotbacken kann jeder. Bei meinen


Für 
Heute habe ich von meiner Rose 
Und ich habe erstmals selber 
Als Mohnliebhaberin probiere ich immer wieder mal unterschiedliche Mohnsorten aus. Mohn mahlen ist eher mühsam, weil er ohne die richtige Mühle meist unregelmäßig zerkleinert wird. Und in den Fertigpackungen ist er für viele Mehlspeisen zu grob.

Kandierte Blüten gibt es fertig zu kaufen. Sie sind aber ebenso einfach selbst herzustellen. Die Blütenblätter werden dazu in Zuckersirup getaucht und getrocknet.

Jetzt sind die Zitronen gerade richtig saftig und supergroß, der Zitrusduft beim Abreiben der Schalen echt kräftig. Die Zitronen müssen essbar und unbedingt unbehandelt sein, denn in diese Zitronencreme kommt eine ganze Menge Zitrusabrieb sowie der Saft von 4 bis 5 Zitronen.
Vom übrig gebliebenen Mürbteig habe ich noch zwei kleine Tarteletteförmchen befüllt. Gerade die richtige Mehlspeis-Portion zum Nachmittagskaffee: zuerst durch die Baiserwolken tauchen, dann das Zitrusmeer durchschwimmen und schließlich am Knusperboden landen … 😉









Mit Fertigmischungen aus dem Handel ist man eine halbe Minute schneller am Ziel. Aber mal ehrlich, auch diese müssen mit Milch angerührt werden. Und hat man einmal die Zutatenliste gelesen, greift man ob der vielen E-Nummern und Zusätze besser in die eigene Backlade. Red Velvet Cakes färbe ich mit Himbeeren oder Rote-Beete-Smoothie bzw. mit natürlicher Lebensmittelfarbe ohne Zusätze.
Und manchmal ist BUNT meine Lieblingsfarbe. Ein mit echtem Stoff bezogenes
Ähnlich wie bei Cupcakes macht das Topping die Mug Cakes zu kleinen Kunstwerken. Ob Cheescake-Frosting, Buttercreme, Schlagobers, Schoko-, Karamell- oder Fruchtsauce, ob Sprinkles oder Minimarshmallows, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt …









