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Weihnachtsbäume zum Vernaschen und Verschenken

Weihnachten möchte ich mich auch heuer wieder bei ganz vielen Leuten bedanken und sie beschenken. Mein Geschenkmotto: Mit Liebe selbst gemacht! Über eine leckere Kleinigkeit aus der Küche freuen sich alle. Die süßen Weihnachtsbäume zum Vernaschen und Verschenken sind aus Lebkuchenteig, gehüllt in ein Pistazien-Nadelkleid mit weißem Schokoguss und stehen auf Zimtsternen.

Drei Weihnachstbäume zum Vernaschen auf einem Tannenzweig, dahinter ein roter Dekoweihnachtsschlitten, vorne kleine rote Dekosterne

Rezept Weihnachtsbäume zum Vernaschen hier downloaden.

Weihnachtsbäumchen-Formen einfach selber machen

Im Fachhandel gibt es wunderschöne 3D-Weihnachtsbaum-Backformen aus Silikon. Aber mal ehrlich, wie oft braucht man so eine Motivform? Einmal im Jahr? Zweimal im Leben? Also habe ich die Kegel für die Weihnachtsbäumchen aus Backpapier selber geformt. Das geht recht einfach. Eine Schüssel mit etwa 16 cm Durchmesser aufs Papier legen und Kreise nachzeichnen. Kreise ausschneiden und einmal bis zur Mitte hin einschneiden, dann zu Kegeln dicht aufrollen, sodass eine schöne geschlossene Spitze entsteht. Mit einer Büroklammer aus Metall oder einer Heftmaschine fixieren.

Vier Fotos mit Arbeitsschritten für Kegelförmchen aus Backpapier: Kreis aufzeichnen, ausschneiden und zu Kegel aufrollen, die Papierkegel mit Büroklammermaschine fixieren, gefüllte Kegelformen mit Teig in Metallförmchen steckend

Der schwierigere Teil: Formen finden, wo man die Kegel zum Backen aufrecht hineinstellen kann. Für den ersten Versuch habe ich hohe Muffinformen verwendet, diese etwa 3 cm hoch mit rohem Reis befüllt und darin die Kegelspitze eingesteckt. Ein Kegel steht nun mal nicht auf der Spitze. NoNa! Abgesehen von der Reismenge, eine recht wackelige Angelegenheit. Das Backergebnis war in Ordnung, die Spitze nicht ganz exakt.
Dann habe ich meine Mini-Gugelhupfförmchen hervorgekramt – man hat ja so einiges in den Laden – und die Teigkegel in deren Mitte gestellt. Perfekt!
Wichtig beim Einfüllen des Teiges in die Förmchen: Den Teig bis zur Kegelspitze eindrücken, sonst fehlt dem Bäumchen nachher die Spitze. Auch wenn das Befüllen mit einem weicheren Teig wie Biskuit einfacher wäre, empfehle ich eine festere Masse, damit die Bäumchen später stramm und aufrecht stehen bleiben.

Fertig gebackene Lebkuchenbäumchen auf Teller, davor eine Schüssel mit gehackten Pistazien, dahinter ein Becher flüssige weiße Kuvertüre, ein kleines Schüsselchen mit rosa und weißen Zuckerperlen, rundum Zimtsterne mit Zahnstochern

Süße Weihnachtsbäume zum Vernaschen …

Für die Baumstämme habe ich Modellierschokolade grob zugeschnitten und mit einem Zahnstocher auf den Zimtsternen fixiert. Bereit zum Aufstecken der Weihnachtsbäumchen!
Die ausgekühlten Lebkuchen-Kegel habe ich mit einem Backpinsel dünn mit flüssiger weißer Kuvertüre glasiert und in den fein gehackten Pistazien gewälzt.
Alternativ kann man die Bäumchen auch ohne Stamm – direkt mit etwas Zuckerguss oder flüssiger Schokolade – auf die Zimststerne setzen. Die Zahnstocher machen die Bäumchen etwas stabiler. Aber Achtung: Beim Verschenken den Zahnstocher sicherheitshalber erwähnen! Nicht dass sich da jemand an den Weihnachtsgeschenken verletzt. 😉

Drei Weihnachstbäume zum Vernaschen auf angezuckerten Tannenzweigen, dahinter ein roter Dekoweihnachtsschlitten, vorne kleine rote Dekosterne
Ein süßer Weihnachtsbaum zum Vernaschen mit Pistazienkleid, auf einem Zimtstern stehend, an der Spitze weiße Kuvertüre, drei rote Dekosterne und der rote Dekometallschlitten mit der Aufschrift "Merry Christmas"

… und verschenken

Vor dem Verschenken bekommt das Weihnachtsbäumchen noch etwas „Schnee“ in Form von Zuckerguss oder weißer Kuvertüre und Puderzucker. Dann geht’s ans Dekorieren. Ob mit bunter Creme, Zuckerperlen oder kleinen Dekosternen … alles ist erlaubt, auch pur.
Jedes Bäumchen kommt in einen hübschen Cellobeutel mit Sternendekor, bekommt einen handgeschriebenen Anhänger und eine dekorative Masche. Und fertig sind die Weihnachtsgeschenke für 2019.

Drei Weihnachstbäume zum Vernaschen auf einem weißen Spitzendeckchen, an der Baumspitze rote Dekosterne, vorne kleine rote Dekosterne und goldene Zuckerperlen
Drei süße Weihnachtsbäume zum Vernaschen mit Goldzuckerperlendeko auf einem beschneiten Tannenzweig, dahinter eine Zeitschrift mit verschneiter Winterlandschaft
Drei Weihnachtsbäume zum Vernaschen mit Goldzuckerperlendeko in Reih und Glied vor einem weißen Spitzentuch und einem beschneiten Tannenzweig, dazwischen drei mattrote Dekosterne

Mit den süßen Weihnachtsbäumchen zum Vernaschen und Verschenken wünsche ich euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und erholsame, stressfreie Feiertage. Eure sugar&rose

Last-Minute-Weihnachtsgeschenke aus der Küche: Glühweingelee & selbst gemachter Punsch

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten erneut die Suche nach passenden Geschenken. Etwas Persönliches soll es sein. Kreativ und am besten selbst gemacht. Geschenke aus meiner Küche kommen übers Jahr bei Freundinnen und Kolleginnen stets gut an. Kekse, kleine Kuchen im Glas, Granola, Pralinen oder Likör beispielsweise.
Langsam ist es an der Zeit, dass ich mich festlege. Nur mehr eine Woche bis zum großen Fest.
Da flattert eine Anfrage zu meinen mit Glühweingelee gefüllten Hanfkeksen herein: „Wo bekommt man Glühweingelee?“
Das ist es! Heuer werden meine Freunde mit einem Gläschen Glühweingelee beschenkt.

Glühweingelee

Aus Rotwein, frisch gepresstem Orangensaft und Glühweingewürz bereite ich das Glühweingelee nach der klassischen 1:1 Marmelade-Einkochmethode zu. Mit Gelfix und mit braunem Rohrohrzucker. Es schmeckt reichlich süß. Obgleich der braune Zucker dem Gelee einen wunderbaren karamelligen Geschmack verleiht.
Bei der zweiten Tranche reduziere ich den Zucker mit der 2:1 Methode. Fazit: Das süße Gelee wird etwas fester. Es passt gut zu Rotkraut, Wildgerichten oder Käse. Das zuckerreduzierte ist ein wenig flüssiger, aber dennoch schön geliert. Zum Frühstückskipferl oder auf gebuttertem Toast … Perfekt! Hicks! 😉

Glühweingelee

Verpacken & Verschenken: ein handgeschriebenes Schildchen anhängen, vielleicht mit einer kleinen Info zur Verwendung: „Schmeckt köstlich auf Buttertoast oder zu Wildgerichten und Käse.“ Kleine Sternchen auf dem Deckel kleben. Die Gläser mit einem weißen Stift beschriften. Oder zusammen mit einer Zimtstange, einer Sternanisblüte und Glühweingewürzen in ein Stoffsäckchen stecken …
… und an die Liebsten verteilen. 

Glühwein & Punsch

Ich liebe Glühwein und auch Punsch. Aber nur meinen selbst gemachten. Bei den zahlreichen Weihnachtsmärkten in der Stadt gibt es natürlich auch die eine oder andere Ausnahme. Aber in der Regel sind die Heißgetränke furchtbar überzuckert. Ich verstehe nicht, warum man die Zuckermenge nicht selbst bestimmen kann.
Also braue ich mir das wärmende Weihnachtsgetränk selber. Ist ja wirklich keine Hexerei. Mein allerliebstes Punschrezept mit Schwarztee, Rotwein und frischem Orangensaft findet ihr hier. Wie man roten Glühwein zubereitet, hier.

Heiß in Flaschen abgefüllt, hält Punsch einige Tage im Kühlschrank. Ich bringe zu Weihnachtsbesuchen gerne ein Fläschchen selbst gemachten Punsch mit. Einmal kurz aufgekocht schmeckt er wie frisch zubereitet.
Hier noch ein „heißer“ Tipp: Jeweils eine Sternanisblüte mit 60%igem Rum tränken und anzünden. Flambierte Getränke begeistern Jung und Alt gleichermaßen und stets aufs Neue.

Rezept Glühweingelee hier downloaden.

Rosenzwieback als Mitbringsel oder Reiseproviant

Unterwegs sein ist für mich ganz selbstverständlich. Ob mit dem Zug oder Flieger – ich bin immer etwas zu früh dran. Ich kann nicht anders. Und dann warte ich. Warte auf den ohnehin verspäteten Zug oder verschobenen Flug, warte auf zu spät kommende Mitreisende.

Zwieback-geschenk2Zwieback-geschenk1„Einen Kaffee, bitte.“ –  „Vielleicht was Süßes dazu?“ Was man nicht alles kauft, um die Wartezeit zu überbrücken. Zeitschriften, Getränke, Essen. Na toll, kostet alles hier ein vielfaches und schmeckt nicht mal.
Fein, wenn man etwas dabei hat. Selbst gemachten Zwieback beispielsweise. Ein prima Reiseproviant! Nicht dieser fade aus dem Geschäft. Mein Rosenzwieback ist mit Mandeln, Cranberrys und Pistazien verfeinert.
Sollte am Ende der Fahrt noch etwas übrig sein, gibt er auch ein hübsches Mitbringsel ab.

BisnächsteWochedannIn der Bahnhofsbuchhandlung verbringe ich besonders gerne und viel Zeit. Da habe ich auch dieses Büchlein entdeckt: Bis nächste Woche dann … Unterwegs zuhause. Ein witziges, kurzweiliges Buch über das Pendeln. Mit Cartoons über das neue Nomadentum mit Rollkoffer, Laptop, Ladekabel und Lektüre. Schmunzelnd erkannte ich mich in so mancher Zeichnung wieder. Und mit seinem lederähnlichen Einband ist mein Reisebegleiter auch noch streichelweich. 😉

Zwieback4Zwieback ist nicht gleich Zwieback. Er ist sehr wandlungsfähig. Ob mit Kürbiskernen, Nüssen, Pistazien oder Pinienkernen, Trockenfrüchten, Gewürzen oder Schokolade …
Wie Cantuccini wird Zwieback doppelt gebacken. Zuerst in einer Kastenkuchenform oder als länglicher Striezel, danach in dünne Scheiben geschnitten und nochmals im Rohr getrocknet. So bleibt er lange haltbar.

Zwieback2Zwieback7
Lange hat er bei mir allerdings nicht gehalten. Ich habe ihn mit Freundinnen und einem Gläschen Sekt dazu gleich aufgefuttert.
Also habe ich Nachschub gebacken. Will ihn ja als kleine Weihnachtsgabe an meine Kolleginnen verteilen – verpackt in Cellophansäckchen mit einer schönen Masche und einer Blüte. Aber nicht verraten.
Bis nächste Woche dann!

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