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Blutorangen-Topfentorte – luftig-leicht & fruchtig

Adieu Winterblues! Die leuchtend rote Blutorangen-Topfentorte mit einer dicken Schicht aromatischer Blutorangen in Blutorangensaft-Gelee auf leichter Topfencreme und fluffigem Biskuit bringt mitten im Winter die sizilianische Sommersonne auf den Kuchenteller. Die kleinen intensiv rot bis violett schimmernden und überaus saftigen Blutorangen schmecken jetzt am allerbesten.

Blutorangen-Topfentorte von oben mit Blutorangenscheiben unter dem rot-orangen Tortengelee, dahinter eine dunkelrote Rosenblüte

Blutorangen-Topfentorte mit aromatischen Moro-Blutorangen

Das Aroma von Blutorangen ist deutlich intensiver als das normaler Orangen, teils schmecken Blutorangen auch etwas bitter. Allerdings ist die Bitternote der eher kleinen Moro-Orangen dezenter als bei anderen Sorten bzw. nicht wirklich spürbar. Um Weihnachten herum bis etwa Ende Februar gibt es diese Sorte bei uns im Handel, dann bin ich im sizilianischen Blutorangen-Himmel. Der leicht säuerliche Geschmack und die dunkelrote Färbung des Fruchtfleisches heben meine Winterlaune. Eine rötliche Schale lässt übrigens nicht unbedingt auf das Farbspektrum im Inneren schließen, manchmal sind auch helle darunter.

Blutorangen-Topfentorte auf Glasteller mit Fuß, gut sichtbar die drei Schichten: unten Biskuit, dann die Topfencreme und oben eine dicke Schicht Blutorangen mit rotem Tortengelee
Blutorangen-Topfentorte von oben, gut sichtbar die Blutorangenscheiben unter dem rot-orangen Tortengelee

Luftig-leicht und kalorienarm oder lieber klassisch?

Ein flaumiger Biskuitboden bildet die Basis für die Topfencreme-Schicht, darauf habe ich die Blutorangenscheiben dicht aneinander gelegt und mit Tortengelee übergossen, das ich mit frisch gepresstem Blutorangensaft zubereitet habe. Dadurch wird das Fruchtgelee zwar weniger durchsichtig als mit Wasser, schmeckt aber weitaus köstlicher.
Der Biskuitboden ist ohne Butter und auch die Topfencreme wollte ich – nach der Weihnachtsvöllerei – etwas leichter halten, weshalb ich beim Fettgehalt des Topfens und auch beim Süßen reduziert habe.
Das Rezept funktioniert aber ebenso mit den klassischen Zutaten Schlagobers und Zucker – das soll/kann jede*r für sich entscheiden.

Angeschnittene Blutorangentorte, im Vordergrund ein Stück Torte auf einem weißen Porzellanteller, dekoriert mit einer Scheibe Blutorange und zarten grünen Blättern
Tortenstück auf weißem Dessertteller mit Blutorangenscheibe und roter Rosenblüte

Rose des Monats Jänner: Naheglut

Die moderne Kletterrose Naheglut, Synonym „That’s Jazz“, wurde 1997 von Poulsen eingeführt und ist öfterblühend. Die samtig dunkelroten Blüten sind stark gefüllt, duften angenehm und wachsen gut verzweigt und aufrecht. Die Rose klettert 3 bis 4 Meter hoch und ist winterhart. Die Blütezeit der Naheglut reicht von Ende Mai bis Anfang Oktober. Sie brachte auch im Dezember noch einige neue Blüten hervor, die mittlerweile aber eingefroren sind.
Die einzelne Rosenblüte neben der Blutorangen-Topfentorte ist echt, auch wenn sie im Jänner etwas surreal wirkt: eine mit Glycerin konservierte Rosenblüte.

Die Naheglut-Rose in verschiedenen Detailbildern, große tiefrote Blüten und ein hoch kletternder Stamm vor blauem Himmel
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