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Apfelkuchen all’italiana

Diesen luftig-lockeren Apfelkuchen all’italiana solltet ihr euch nicht entgehen lassen! 🍎 Apfelkuchen-Rezepte gibt es zuhauf, doch dieser italienische Apfelkuchen ist einzigartig. Ein rasch und einfach zuzubereitender Rührteig aus wenigen Zutaten, dazu massenhaft dünn geschnittene Äpfel. Nicht so süß, nicht so reichhaltig, dafür extrem saftig. Genau wie ich Apfelkuchen mag! Gewissermaßen ein Apfelkuchen-Traum, denn so schnell konnte ich nicht schauen, war er weg!
Diese Art des Apfelkuchens mit wenig Teig und viel Frucht habe ich erstmals in Südtirol gegessen, die Torta di Mele ist aber auch in der Toskana und ganz Italien heimisch. In meiner Variante habe ich die Zitrone weggelassen, dafür den Kuchen vor dem Backen mit etwas Butter beträufelt. So wird die Oberfläche herrlich knusprig und goldgelb.

Apfelkuchen all'italiana auf azurblauem Keramikteller, darunter eine grau-weiß gestreifte Leinenserviette
Apfelkuchen all'italiana in Großansicht, davor eine rosa Hortensienblüte
Ein Stück vom Apfelkuchen all'italiana auf einem weißen Desserteller vor der ganzen Torte, als Dekor eine Blüte der Nostalgie-Rose

Äpfel, Äpfel und noch mehr Äpfel – der Herbst ist da!

Auch wenn manche der gleichförmigen, gelb-roten Äpfel aus dem Supermarkt ganz passabel schmecken, so erinnere ich mich doch liebend gerne an den unvergleichlichen Geschmack jeder einzelnen Apfelsorte auf den Streuobstwiesen rund ums Haus meiner Eltern im Mühlviertel. Berlepsch, Berner Rosenapfel, Gravensteiner, Kronprinz Rudolph oder Renetten – jede Sorte hatte ihren unverkennbaren Geschmack und während die einen in die Suppe kamen (ja, es gab in meiner Kindheit auch Apfelsuppe) und die anderen zu Most oder zu Apfelsaft gepresst wurden, verwendeten wir den säuerlichen Boskoop für Strudel oder Kuchen. Die Winteräpfel wie der Bohnapfel oder der Rote Boskoop wurden im Keller bis in den April, Mai hinein gelagert und danach alsbald von den ersten Klaräpfeln abgelöst. Ein ewiger Kreislauf.
Und wenngleich im Moment die Blätter von den Bäumen fallen, freue ich mich bereits auf die kommende Apfelblüte.

Apfelbaum in Vollblüte, daneben rosa-weiße Apfelblüten, darunter der Apfelbaum mit roten Äpfeln und daneben eine Kiste mit gepflückten roten Äpfeln

Easy-peasy Apfelkuchen all’italiana

Für den absolut unkomplizierten Apfelkuchen muss man kein Kochprofi sein. Die Zutaten sind simpel, der Teig wird ähnlich flüssig wie Palatschinkenteig (Pfannkuchen) zubereitet.
Für das italienische Vorbild werden die Äpfel nach dem Schneiden mit reichlich Zitrone beträufelt, damit sie nicht braun werden. Hobelt oder schneidet man die Äpfel wie ich gleich direkt in den Teig, braucht es keine Zitrone. Ich mag die ohnehin leicht säuerlichen Äpfel lieber pur, maximal mit etwas Zimt aromatisiert.
Der Kuchen funktioniert auch mit Birnen oder schnittfesten Nektarinen und schmeckt warm ebenso wie kalt. Abgekühlt lässt er sich allerdings besser schneiden.

Ein Stück und dahinter der angeschnittene Apfelkuchen, dekoriert mit rosa Hortensienblütw und grünen Blättern
Apfelkuchen all'italiana Kuchenstück auf weißem Vintage-Teller mit einer einzelnen grün-rosa Hortensienblüte, dahinter eine Blüte der cremeweiß-rosa Nostalgirose, Hortensien und rosa Heidekraut

Rose des Monats Oktober: Nostalgie

Die öfter blühende Edelrose Nostalgie von Tantau mit dem charakteristischen kirschroten Rand um die ballförmige cremeweiße Blütenmitte zählt zu meinen Lieblingsrosen. Ihre wunderschönen zweifarbigen Blüten wirken in der Morgensonne warm und pastellfarben, während sie abends und im Schatten an den Rändern kräftig rot und in der Mitte nahezu reinweiß anmuten. Die stark glänzenden ledrigen Blätter sind im Austrieb rötlich und werden danach dunkel. Die Rose mag Sonne ebenso wie Halbschatten, hat einen charismatischen, schwachen Duft und gedeiht auch im Container.

Verschiedene Blühstadien der Edelrose Nostalgie von Tantau mit deutlich cremefarbenen ballförmigen Innenteil und kirschroten Rändern
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