Meine Buch-Highlights & -Empfehlungen

Meine Leidenschaft für Bücher ist groß. Ich gestalte Bücher, reise mit Büchern in ferne Welten, träume und entspanne mit Büchern. Bücher begleiten mich durchs Leben, ob beruflich oder privat. Ein Haus ohne Bücher ist arm, meine Bibliothek daher groß.

Rosenbücher, Kochbücher sowie Bücher zu Typografie, Grafik & Design sind besonders zahlreich vertreten.
Diese Buchleidenschaft möchte ich mit Freunden und Interessierten teilen. Daher stelle ich von Zeit zu Zeit hier das eine oder andere Buch vor. Die Auswahl der Bücher ist rein persönlich, keinesfalls kommerziell.
Aus den vorgestellten Kochbüchern habe ich zumindest ein bis zwei Rezepte nachgekocht und sie auf Alltagstauglichkeit getestet. Es gibt im Netz, auf diversen Foodblogs und auch auf meinem sugarandrose-Blog ausreichend Gratisrezepte, aber es gibt nichts Schöneres, als in einem Kochbuch zu blättern, Rezepte zu markieren, eigene Kreationen und Erfahrungen dazuzuschreiben oder sich bei wunderschön arrangierten Foodfotos Gusto zu holen.

Folgende Kriterien sind für meine Buchauswahl von Bedeutung:
Kochbücher: regionale, stimmige oder auch außergewöhnliche Zutaten-Kombinationen, kreative Rezepte und Foodfotografie, Verständlichkeit & Nachkochbarkeit der Rezepte, emotionale, anregende und ergänzende Texte rund um die Rezepte oder fundierte Lebensmittelbeschreibungen inkl. Herkunft, Ernte, Gesundheitsaspekte
Gestaltung: besondere Optik, Haptik, Layout, Material, Fotografie
Nutzen: neu, kreativ, gesund, schmackhaft, für die Seele, mit Mehrwert, anregend, beflügelnd …


ROSENBÜCHER


Das große Ulmer Rosenbuch

Der Rosenexperte Andreas Barlage hilft, sich im immensen Angebot an Rosensorten zurechtzufinden. Die einzelnen Rosensorten werden ausreichend erklärt und auch jeweils entsprechende Begleitpflanzen dazu empfohlen. Von Rosenpflege, richtiger Kombination von Rosenfarben, Blütenformen und Früchten bis Stacheln, vom Rosenkauf, Rosenschnitt, Rosenpflege bis zur Rosenvermehrung werden alle Themen rund um den eigenen Rosengarten behandelt, sodass einem langlebigen Rosenparadies nichts mehr im Weg steht.
Hilfreiche Tipps aus dem reichen Erfahrungsschatz des Autors und über 300 traumhaft schöne Rosenfotos. Sehr empfehlenswert!

Andreas Barlage, Das große Ulmer Rosenbuch. Verwendung, Pflege und Sorten für jede Gartensituation
2018, Hardcover, 288 Seiten, 19,5 x 26,5 cm, € 36,–
Eugen Ulmer Verlag

Rosen. Die besten Sorten europäischer Züchter

Obwohl dieses prächtige Buch bereits 2010 erschienen und mittlerweile im Ladenpreis stark reduziert ist, hat es nicht an Wert verloren. Ich nutze es nach wie vor zur Erstinformation beim Rosenkauf oder zur Bestimmung meiner Rosenfotos.
Neben der Autorin hat ein großes Kompetenzteam am Buch mitgearbeitet, u.a. Christian Schultheis und Züchter aus mehreren Rosarien, z.B. von Kordes.
Themenbereiche des Buches: Geschichte, Herkunft und Züchtung, europäische Rosenzüchter und Rosenschulen, Rosarien und Rosengärten, Gartengestaltung, Rosenbegleiter, Rosenpflege, Rosenpflanzung, Rosenschnitt, Schädlinge und Krankheiten, Rosenvermehrung, Rosenklassen.
750 Farbbilder von Rosen machen dieses Buch zum absoluten Top-Nachschlagewerk abseits vom Internet. Die detaillierten 650 Rosenporträts sind innerhalb der Rosenklassen (Beetrosen, Edelrosen, Zwergrosen, Kleinstrauch- und Bodendeckerrosen, Strauchrosen, Climber, Rambler, Historische Rosen, Wildrosen) nach Farben geordnet, sodass man die gesuchte Rose schnell auffinden kann.

Angelika Throll (Hg.), Rosen. Die besten Sorten europäischer Züchter. Mit mehr als 650 Sorten im Porträt
2010, Hardcover mit Schutzumschlag, 248 Seiten, 23 x 30 cm, € 12,99,–
Franckh-Kosmos Verlag


KOCHBÜCHER & NATURBÜCHER RUND UMS KOCHEN


Unkrautgenuss & Wildpflanzenküche

Das brandneue Wildpflanzen-Kochbuch von Irmi Kaiser ist eine Quelle der Freude und der Inspiration. Essbare Wildkräuter gibt es ausreichend, wenn man achtsam durch die Natur geht: im Frühling beispielsweise Gundelrebe, Gänseblümchen, Veilchen, Giersch, Taubnessel u.v.m. Wer gerne kocht, an hochwertigen Lebensmitteln interessiert ist oder sich mit altem Wissen und der Verwendung von heimischen Kräuterpflanzen auseinandersetzen möchte, findet hier neue Sinneserlebnisse. Neben den nach Jahreszeiten geordneten 100 Rezepten gibt es Tipps zum Sammeln und Verarbeiten, Erkennungsmerkmale, Erntezeit und Beschreibungen zur Wirksamkeit der Pflanzen.
Haben unsere Großmütter Wildkräuter noch ganz selbstverständlich in der Küche eingesetzt, fehlt uns heute in den Städten der Bezug dazu. Bringen wir sie wieder auf den Tisch!

Irmi Kaiser, Unkrautgenuss & Wildpflanzenküche. 100 Rezepte
Hardcover, 144 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 25,–
Pichler Verlag

Glück im Grünen

Nicht für jeden, aber für viele liegt das Glück in der Natur und im Garten. Ich empfinde Glück, wenn ich nach der Arbeit durch meinen Garten streife und eine weitere Rose aufgeblüht ist, wenn die Bienen um meine Blumen und blühenden Sträucher schwirren oder wenn die Blaumeisen frühmorgens um die Wette zwitschern. Glücksmomente stellen sich gerne dort ein, wo und wenn man sie nicht erwartet. Das Glück ist eine Momentaufnahme. Es bleibt nicht sehr lange, aber diese Glücksmomente sind verlässliche Inseln in unserer Erinnerung.
Die Autorin teilt das Buch in Glückliche Begegnungen, Tierische Natur, Pflanzenbereich und Mit allen Sinnen. Die von Julia Kospach sehr anschaulich beschriebenen Glücksmomente machen in gewisser Weise selig und sind ansteckend. Beim Lesen findet man gleichzeitig eigene Momente des Glücks und geht danach mit noch offeneren Augen ins Grüne hinaus.
Das Buch ist durchgehend herzerfrischend und süß mit kleinen, bunten Vignetten von Iris Rubin illustriert.

Julia Kospach, Glück im Grünen. Momente in Natur und Garten
Hardcover, 144 Seiten, 12 x 20 cm, € 18,–
Styria Verlag

Die Wiener Zuckerbäcker

Wiener Mehlspeisen haben eine lange Tradition. Neben altehrwürdigen Betrieben produzieren mittlerweile aber auch eine Unzahl innovativer Konditoren+innen zuckersüße, kreative Kuchen und Torten. In einem neuen Buch gewähren Die Wiener Zuckerbäcker nun Einblick in die Backstuben und verraten ihre Rezepte von Klassikern wie Apfelstudel, Cremeschnitten, Schokoladentorte oder Punschkrapferl …
Für Wien-Touristen gehört der Besuch eines Kaffeehauses zum Pflichtprogramm. Man kommt ohnehin nicht vorbei an den zahlreichen Konditoreien und Cafés der Wiener Innenstadt. Die Wiener selbst aber trifft man nicht im Sacher oder im Demel. Sie gehen wie ich und die Autoren lieber zum Sluka, ins Schwarze Kameel, zum Landtmann oder zur AIDA. Dort in den Vitrinen befindet sich der siebte Himmel Wiens, der Mehlspeisenhimmel! Das Punschkraperl-Rezept habe ich bereits nachgebacken.
Die dezente Zuckeroptik-Prägung, die Mehlspeisen am Wiener Riesenrad und der zartblaue, leicht seidig wirkende Umschlag verführen geradezu zum Drüberstreichen und Hineinblättern.

Bernhard Wieser/Michael Rathmayer, Die Wiener Zuckerbäcker
Meisterliches Handwerk – Feine Rezepte
Hardcover mit Prägung, 176 Seiten, 19 x 26 cm, € 28,–
Pichler Verlag

Heilender Hanf

Hanf enthält eine Reihe heilender und gesunder Substanzen und außerdem eine ungewöhnlich hohe Nährstoffdichte. Hanfmehl, Hanfsamen und Hanföl sind daher nicht nur für Veganer angesagt, sondern auch aktiven Menschen zu empfehlen. Die Autoren entdecken die uralte Volksmedizin wieder und erklären das Wissen und die Wirkung von Cannabis auf verständliche Weise.
Neben der rechtlichen Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz wird besonders auf die Arzneipflanze des Jahres 2018 eingegangen: Cannabis als Medikament, seine Wirkung bei Schmerzen, Entzündungen, Schlafstörungen, Asthma und Allergien.
Dazu gibt es einen Rezeptteil, der vom Hanfporridge mit Hanfprotein, einer Hanfquiche mit Hanfmehl bis zu Hanf-Muffins mit Hanfsamen reicht.
Aber auch die Gewinnung von medizinischem CBD/CBDA-Öl wird ausführlich erläutert, die Herstellung von Hanfbutter, einer Hanftinktur sowie eines Cannabisextrakts aus Nutzhanf wird vorgestellt.

Patrick, Alexander & Bettina Thurner, Heilender Hanf. Cannabis – die wiederentdeckte Naturmedizin
Französische Broschur, Naturkarton, 128 Seiten, 16,5 x 23,5 cm, € 18,–
Kneipp Verlag

Die heilende Kraft des Waldes

Der Wald hat zu jeder Jahreszeit etwas zu bieten. Die Autorin schöpft aus dem traditionellen Volkswissen, sie vermittelt die Wirkstoffe der Waldflora und schöpft Kraft und Ausgeglichenheit aus dem Wald. Sie gibt nützliche Sammeltipps, eingeteilt in Jahreszeiten und Monate, und liefert passende Rezepte für die Gewinnung von Birkenwasser, Hustenzuckerln aus Lärchenblüten, eingelegte Buchenkeimlinge, Likör, Salben oder Räucherstäbchen. Aus den Hagebutten der Hundsrose wird Hagebuttenmarmelade, Tee und auch ein Gugelhupf bereitet – ein Rezept, das ich besonders empfehle.

Sabine Eilmsteiner, Die heilende Kraft des Waldes. Von Blättern und Flechten bis zu Vitalpilzen: außergewöhnliche Rezeptideen
Französische Broschur, Naturkarton, 160 Seiten, 17 x 24 cm, € 23,–
Kneipp Verlag

Brot backen

Brot! Echtes Brot! Das ist ein langsam gebackenes Holzofenbrot aus Roggenmehl mit ausschließlich Wasser, vier Gewürzen (Anis, Fenchel, Koriander und Kümmel), Salz und Sauerteig. Brotbacken braucht mindestens zwei Tage. Das habe ich bei meiner Mutter und Großmutter gelernt, die noch sechs große Laibe gleichzeitig in den Holzofen „geschossen“ haben. Ich backe schon länger mein eigenes Brot. Begonnen habe ich mit Hefebroten. Dann habe ich erstmals selbst einen Sauerteig angesetzt und mittlerweile ist mein „Bauerbrot“ schon recht passabel. Auch wenn ich keinen Holzofen habe. Aber mit der richtigen Heiztechnik gelingt es auch im Backrohr.
Wenn man sich mit Brot beschäftigt, beschäftigt man sich auch mit der Vielfalt der Getreide- und Mehlsorten und mit Brotgewürzen. Und da bietet dieses Brot-Lesebuch „Brot backen, wie es nur noch wenige können“ ausreichend Informationen. Mit schönen Fotos und Schritt-für-Schritt-Anleitungen wird das Herstellen von Sauerteig erklärt und neben den Erzählungen über Brauchtum rund um Brot, Bäcker und Müller, der Beschreibung einzelner Getreidesorten, auch alten, gibt es auch traditionelle Brotrezepte, abseits von der Massenware.
Wer mehr über sein tägliches Brot wissen will und sich ans richtige Brotbacken machen will, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen.

Christine Metzger & Elisabeth Ruckser, Brot backen, wie es nur noch wenige können
Hardcover, 216 Seiten, 21 x 26 cm, € 25,–
Servus Verlag

Schnelles Brotbacken für Eilige

Als 2014 das Buch „Schnelles Brotbacken für Eilige“ auf den Markt kam, habe ich mein erstes Brot selber gebacken. Mittlerweile sind einige Auflagen der Taschenbuchausgabe vergriffen und das Buch ist als Neuausgabe im Hardcover wieder lieferbar. Ich habe unzählige Brote und Brötchen aus diesem Buch nachgebacken – alle gelungen. Ja, mit diesem Buch habe ich mir meine Brotback-Kenntnisse angeeignet und ausreichend Erfahrungen gesammelt, sodass ich mittlerweile auch mit Sauerteig backe.
Was dieses Buch ganz besonders auszeichnet, sind die erprobten und wirklich schnell umsetzbaren Rezepte, die auch von Anfängern und ungeübten Bäckerinnen leicht nachzumachen sind. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Fotos von der richtigen Teigkonsistenz, Ausführungen zu Backtemperaturen genauso wie zu Brotgewürzen (und zur richtigen Brotaufbewahrung) ist Brotbacken keine Hexerei mehr.
Einfach und auch zeitsparend. Durch die vorgestellte Gabelmethode braucht es weder Mixer noch besondere Knettechniken bzw. tagelange Vorbereitung. In 20 Minuten sind Vollkornbrötchen am Tisch. Aber auch für einen Brotlaib braucht es nicht länger als max. 2 Stunden: Zutaten vorbereiten, vermischen, Teig etwa 45 Minuten gehen lassen und 55–60 Minuten backen.
Wer einmal frischen Brotgeruch in der Wohnung hatte, kann nicht mehr aufhören mit dem Brotbacken. 😉

Angelika Kirchmaier, Schnelles Brotbacken für Eilige
Hardcover, 192 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 19,99
Pichler Verlag

Süßes vom Chief of Sugar

Fruchtig und verführerisch, sündig und leicht zugleich sind die Rezepte des Meinl-am-Graben-Patissiers Jürgen Vsetecka, auch Chief of Sugar genannt. Die Windbäckerei in ungewöhnlichen Farben, zubereitet mit Rosensirup oder kandierten Veilchen besticht durch ihre ungewöhnlichen Zutaten und Farben. Dank der Profi-Tipps zur Herstellung sollten die Baiserchen auch Anfängern gelingen.
Zum Schmunzeln sind die vielen kleinen „Gut zu wissen“-Ergänzungen bei den Rezepten: über Wiener Lavendelweiber, Rosen im Volksgarten, die untrennbare Verbindung von Veilchen zu Kaiserin Sisi oder Holunder im Volksglauben usw.
Mit viel Liebe und Kreativität bereitet er neben Beerentartelettes, exotischen Cremes, Fruchtsaucen und -salaten auch pfiffige Marmeladen wie eine Himbeer-Veilchen-Marmelade oder Gänseblümchengelee.
Für sugar&rose im Farbspektrum und grafisch absolut top und Inspirationsquelle für kommende sommerliche Einkochzeiten.

Jürgen Vsetecka, Süßes vom Chief of Sugar
Hardcover, 144 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 23,–
Pichler Verlag

Wild Backen mit Früchten

Ich habe bereits einige Rezepte aus den beiden ersten Büchern von Eveline Wild (Wild backen und Wild auf Schokolade) ausprobiert. Sie sind nicht unaufwendig, aber die fertigen Kuchen und Torten stellen andere in den Schatten.
Im neuen Buch geht es um Kuchen, Torten und Desserts mit Früchten. Die großformatigen und wunderschön arrangierten Fotos von Stefan Eder inspirieren und verführen bereits beim Blättern. Den Heidelbeer-Cheesecake habe ich schon erprobt, auch die Apfelradln mit Weißweinsabyon. Und es kleben noch einige PostIts im Buch … Kirschtorte und Zwetschken-Mohn-Streuselkuchen hebe ich mir für die Saison auf. Die Kastanien-Baileys-Torte wird bei der nächstmöglichen Feierlichkeit gebacken.
Ein Saisonkalender erinnert uns daran, dass nicht alle Früchte das Jahr über gleich gut schmecken, obwohl sie ganzjährig im Regal zu finden sind.
Fotostrecken zeigen die Zubereitung von dekorativen Schokogittern oder das Marmorieren von Cakepops. Für Backanfänger sind die Kreationen der Konditorweltmeisterin wohl eher nicht geeignet. Mit durchschnittlicher Backerfahrung sind Gaumenfreuden und Lob für Koch und Köchin aber garantiert.

Eveline Wild, Wild backen mit Früchten
Hardcover, 176 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 25,80
Pichler Verlag

Gartenküche

Direkt und frisch vom Garten in die Küche! Selbst gezogenes Gemüse bringt Abwechslung auf den Teller und schmeckt wesentlich besser und intensiver als aus dem Supermarkt. Gärtnern ist wieder in: Ob im eigenen Garten, am Stadtbalkon oder auf sonnigen Fensterbänken … Es wird gesät, gegossen, gepflegt und geerntet – ein Stück grünes Glück für jeden Gestressten!
Autorin und Koch haben reichlich Gartenerfahrung durch die „Arche Noah“ und zeigen, welch genussvolle Freuden ein Do-It-Yourself-Küchengarten bereithält. Das Buch ist in vier Blöcke unterteilt: Blattgemüse & Salate, Fruchtgemüse, Wurzeln & Knollen und Hausgemacht/Vorratsküche. Neben klassischen Gemüsesorten werden zahlreiche Gemüseraritäten vorgestellt, hilfreiche Gartentipps verraten und kreative Zubereitungen vorgestellt. Bei jedem Rezept (alle mit Foto) gibt es Infos und Tipps zu Inhaltsstoffen, Sorten, Aufzucht oder auch Rezeptvarianten. Besonderer Bonus auf jeder Rezeptseite: die Verweise zu den verwendeten Gemüsesorten.
Eine kleine Starthilfe für Gartenneulinge und Bezugsquellen für Saatgut oder Bio-Jungpflanzen helfen, den eigenen Garten sortenreicher zu gestalten. Ausführliche Gemüse- und Rezept-Register erleichtern die Suche.

Plitzka/Schwaighofer: Gartenküche. Vom Beet frisch auf den Tisch
Hardcover, 192 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 24,90
Pichler Verlag

Morgenstund

Dieses Kochbuch mit leckeren Frühstücksrezepten kann wesentlich mehr als ein normales Kochbuch. Die Autoren gehen den Produkten, die auf unserem Frühstückstisch landen, auf den Grund. Sie besuchen Produzenten, z. B. von Brot, Milch, Ziegenkäse …, stellen regionale österreichische Betriebe vor, zeigen deren respektvollen und nachhaltigen Umgang mit den Lebensmitteln. Die stimmungsvollen Fotos inspirieren dazu, einmal etwas anderens auf den Frühstückstisch zu zaubern. Layout und Haptik des Buches sind besonders angenehm und stimmig.
Das Buttermilchbrot habe ich bereits ausprobiert. Bäckereiduft lag in der Luft und in meiner Küche!

Kögl/Haider/Steinle/Terbu: Morgenstund. Vom Hof auf den Frühstückstisch
Hardcover, 192 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 24,90
Pichler Verlag

Stories on a plate

Innovative und kreative Rezepte, stimmungsvoll in Szene gesetzt von der Foodbloggerin und Foodfotografin Florentina Klampferer, Rezeptideen für besondere Momente zu zweit oder für Feste und Feiern im familiären Rahmen rund ums Jahr. Individuell zusammenstellbare Menüs, z. B. für einen Tea for two oder einen Mädlsabend, eine Gartenparty, Frühstück im Bett, einen kuscheligen Fernsehabend oder ein besonderes Weihnachtsmenü. Jedes Rezept mit Tipps und netten kleinen Geschichten der Autorin zu den Rezepten.
Meine besondere Empfehlung: die Orangenwaffeln, die Flammkuchen mit  Belegvarianten und die gegrillten Avocados.

Florentina Klampferer: Stories on a plate. Besondere Momente gemeinsam genießen
Flexocover, 160 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 19,90
Pichler Verlag

Vollpension. Kuchen von der Oma

Wer schon einmal in der „Vollpension“, dem Kultlokal in der Schleifmühlgasse 16 im 4. Wiener Bezirk war, weiß wo es die besten Kuchen und Mehlspeisen gibt. Sie werden tagtäglich direkt im Lokal von den Omas frisch gebacken.
Nun haben zehn Omas 40 solcher Kuchenrezepte verraten. Perfekt in Szene gesetzt im Vintage-Ambiente auf Resopaltischen, dekoriert mit jeder Menge Oma-Kitsch.
Mit Oma Lindes Waldviertler Mohn-Apfel-Torte, Oma Elisabeths Linzertorte oder Oma Zoras Honigcremeschnitten ist man unweigerlich in Gedanken bei der eigenen Oma und schwelgt in Erinnerungen.
Ein echter Mehrwert des Buches aber sind die persönlichen Anekdoten. Jede der zehn vorgestellten Omas erzählt ihre persönliche Geschichte, gibt ihre Lebensweisheiten preis und hilfreiche Backtipps zum Gelingen der Kuchen.
Oma Charlotte, die bereits Hillary Clinton die Hand geschüttelt hat, empfiehlt, während des Backens des Eierlikör-Schoko-Kuchens nicht mehr als zwei Stamperl Eierlikör zu trinken, da sonst die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Kuchen anbrennt 😉
Und sie verrät auch das Rezept ihres selbstgemachten Eierlikörs.
Ich habe bereits den Scheiterhaufen und die Punschschnitten von Oma Maria nachgebacken und ihren Backtipp umgesetzt, nämlich die Kuchenreste eines übrig gebliebenen Gugelhupfs für die Punschmasse verwendet.
Die Rezepte sind simpel, die angeführten Zubereitungs- und Backzeiten eine wertvolle Hilfe. Zum Schmunzeln zwischendurch sind die lustigen Illustrationen von Harald Lustinger.

Buchpräsentation

Julia Preinerstorfer & Martin Mühl: Vollpension. Kuchen von der Oma. Backweisheiten & Lebensrezepte
Hardcover, 160 Seiten, 19 x 24,5 cm, € 24,90
Pichler Verlag


TYPOGRAFIE, GRAFIK & DESIGN


 

TypoMemo Spielbox

Als Grafikerin und Typografie-Fan kann man an einer derart schön und aufwändig gestalteten Schachtel nicht vorbei. Sofort fahren alle Sensoren aus: Haben wollen. Fühlen müssen. Begreifen und Streicheln. Staunen. Probieren. Spielen.
Schon die edle und perfekt verarbeitete Verpackung in tiefschwarz mit matter Prägung zieht magisch an. Die Box, die gleichzeitig ein Setzkasten ist, enthält vier Alphabete mit zahlreichen Sonderzeichen sowie Message-Kärtchen mit Kurznachrichten wie „hugs and kisses“ oder „take it easy“.
Sie bietet Typofreaks hunderte Möglichkeiten, Typo-Poesie zu legen oder Typo-Memo zu spielen. Die Spielideen für Kreative sind grenzenlos. Ich sage mal, wow!, so etwas habe ich bisher noch nicht gesehen!
Wozu sie mich inspiriert hat, war echt crazy!

Bertram Schmidt-Friderichs: TypoMemo Spielbox. Vom Verstecken und Entdecken typografischer Details
128 Buchstaben-Täfelchen im Format 3,7 x 3,7 cm in einer Box im Format 35 x 10 cm, € 35,–
Verlag Hermann Schmidt

An Apple a Day 2018 – Abreißkalender

Gleich voran mein Tipp: sofort bestellen! In Kürze ist dieser tolle Apfelkalender bestimmt ausverkauft. So ging es mir im letzten Jahr, als ich ihn für meinen Vater – als perfektes Weihnachtsgeschenk – nachbestellen wollte. Freunde versuchten sogar, mir den wunderbaren Tagesabreißkalender samt Mini-Obstkiste abzuschwatzen.
Für mich beinhaltet das tägliche „Apfelblatt“ ein Stück Erinnerung. Im Obstgarten meiner Eltern gab es zahlreiche alte Obstbäume mit köstlichen Apfelsorten, alle mit einem ganz besonderen und einmaligen Geschmack. Mit dem Kalendarium und der Kiste zum Sammeln der Apfelbilder kann ich übers Jahr hinaus noch in den historischen Apfelillustrationen blättern. Aber abgerissen wird täglich nur einer: An Apple a Day!

Jochen Rädeker, An Apple A Day 2018. 365 neue alte Apfelsorten.
Tages-Abreißkalender, Format 11,4 x 15 cm, verpackt in einer Sperrholz-Kiste, € 24,80
Verlag Hermann Schmidt